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	 xmlns:n="http://typo3.org/ns/GeorgRinger/News/ViewHelpers"><channel><title>Pressestelle Bistum Würzburg - Nachrichten</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de</link><description></description><language>de-DE</language><copyright>Diözese Bistum Würzburg</copyright><pubDate>Sat, 12 Sep 2026 13:24:49 +0200</pubDate><lastBuildDate>Sat, 12 Sep 2026 13:24:49 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/berichte/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>TYPO3 EXT:news</generator><item><guid isPermaLink="false">news-75004</guid><pubDate>Fri, 11 Sep 2026 14:18:53 +0200</pubDate><title>Chorklänge im Petersdom</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/chorklaenge-im-petersdom/</link><description>Emotionaler Tag in der Vatikanstadt – Nach der Papstaudienz feiert Bischof Jung mit den Wallfahrern im Petersdom Eucharistie</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rom/Vatikanstadt</strong> (POW) Als sich frühmorgens am Mittwoch, 9. September, die Menschenmassen auf den Petersplatz drängen, ist die Aufregung bei den 520 Pilgerinnen und Pilgern aus dem Bistum Würzburg groß. Das Highlight der Romwallfahrt der Kirchenchöre und Ziel der Pilgerreise ist erreicht: der Vatikan mit dem Petersdom. Doch nicht nur das. An diesem sonnigen Tag nehmen die Mitglieder der Kirchenchöre an einer Papstaudienz teilnehmen. Nach den strengen Sicherheitskontrollen werden sie in das vordere Drittel des Petersplatzes geleitet. Ein Blick nach rechts und links macht die weltkirchliche Dimension dieses Moments deutlich. Würzburger Pilgerinnen und Pilger sitzen neben Gläubigen aus Polen, Brasilien und Spanien. Zu Beginn der Audienz sind es laut Vatican News 22.000&nbsp;Menschen, die sich auf dem Petersplatz versammelt haben.</p><p>Je mehr Zeit vergeht und je voller der Platz wird, desto spürbarer steigt die Anspannung. Um 9.50 Uhr regen sich dann die ersten Köpfe, Kameras und Handys. Als Papst Leo XIV. plötzlich auf der Videoleinwand erscheint, ertönt Jubel. Langsam arbeitet sich das Papamobil an den Gläubigen vorbei. Auf der Leinwand ist zu sehen, wie der Papst Kinder segnet und den Gläubigen mit beeindruckender Ruhe zuwinkt. Stetig kommt er näher – bis er schließlich, nur für einen kurzen Moment, an den Würzburger Pilgerinnen und Pilgern vorbeifährt. „Papa!“, „Leo!“, rufen Hunderte Menschen.</p><p>In seiner Ansprache hebt der Papst die Bedeutung der Menschenwürde für die Gegenwart hervor. Die Würde von Personen hänge nicht von individuellen Fähigkeiten, Reichtum oder gesellschaftlicher Position ab. „Menschsein heißt immer Beziehung, Gemeinschaft und Teilhabe mit Gott und anderen.“ Mensch zu sein bedeute, sich selbst als ein Geschenk zu begreifen, welches mit anderen geteilt werden solle. Als sei es nicht bedeutend genug, eine Rede des Papstes auf dem Petersplatz zu hören, dürfen sich die Chorsängerinnen und -sänger über einen speziellen Gruß des Papstes freuen. Er dankt den Würzburger Pilgerinnen und Pilgern für ihr Glaubensbekenntnis. „Erinnern wir uns daran, dass es unsere höchste Berufung ist, Gott zu loben und zu preisen. Sein Lob sei immer in eurem Mund.“ Ein Gruß, der bei den Wallfahrerinnen und Wallfahrern Jubel erzeugt.</p><p>Allein dieses Erlebnis wäre genug, um diesen Tag und die ganze Romwallfahrt unvergesslich zu machen. Doch es ist nur das erste Highlight eines ereignisreichen Tages. Nach einer kurzer Mittagspause versammeln sich alle Pilgernden im Petersdom. Viele schwärmen noch immer von der Audienz.</p><p>Die prunkvollen Verzierungen und das Gefühl, in einem der wichtigsten Orte des Christentums zu stehen, lassen viele Pilgernde staunen. Stetig führt es die Gruppe in den hinteren Teil der Kirche. Vorbei an Papstgräbern, Denkmälern und der Bronzestatue des heiligen Petrus. In der „Cathedra Sancti Petri Apostoli“, der Apsis der Basilika, ist alles für einen Gottesdienst vorbereitet. Langsam füllen sich die Stuhlreihen mit Sängerinnen und Sängern. Nach kurzem Einsingen beginnt die Eucharistiefeier mit Bischof Dr. Franz Jung. Die gewaltige Stimmkraft der Pilgernden unter der Leitung von Diözesanmusikdirektor Rainer Aberle schallt durch den Petersdom. Und während die Kommunion gespendet wird, ist es der Kammerchor unter der Leitung von Christian Stegman, welcher trotz leiserer Klänge diesen Moment für viele besonders macht.</p><p>An der Absperrung, die von dem Sicherheitspersonal der Basilika errichtet wurde, sammeln sich immer mehr Touristen. Sie zücken ihre Handys, filmen das Innere des Doms oder lauschen einfach der Musik. Auch hier ist es nebensächlich, dass viele die deutschen Verse nicht verstehen. Ein Sicherheitsmitarbeiter berichtet mit strahlenden Augen, dass es der schönste Gottesdienst gewesen sei, den er von einer ausländischen Gruppe erlebt habe: „Vielen Dank, ich habe mich wie im Himmel gefühlt.“</p><p>Auch Bischof Jung hebt in seiner Predigt die Besonderheit dieses Moments hervor. „Wie schön, dass wir hier in der Hauptkirche des Christentums zusammen Gottesdienst feiern dürfen.“ Er zeigt auf den großen Bischofsthron, welcher in der „Cathedra Sancti Petri Apostoli“ über dem Altar zu schweben scheint. Es ist ein Thron aus vergoldeter Bronze, flankiert von zwei Engelsstatuen, und er ist fast 15&nbsp;Meter hoch. Er wird gesäumt von vier fast sechs Meter hohen Statuen, die griechische und lateinische Kirchenlehrer darstellen. Doch der große, goldene Bischofsthron ist nur eine Schutzhülle. Im Inneren soll ein antiker Holzthron sein, welcher einmal der eigentliche Bischofsstuhl des heiligen Petrus gewesen sein soll. „Als ich 1990 nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion hier in den Petersdom kam, in einer Zeit, in der Machthaber gestürzt wurden, habe ich diesen leeren Thron angeschaut. Auf einmal traf es mich: Bei uns muss niemand gestürzt werden“, berichtet Bischof Jung. „Dieser Thron ist leer. Denn er gebührt im Letzten nur Christus. Und alle, ob Papst, Bischof oder Priester, haben die Aufgabe, diesen Platz für Christus freizuhalten.“ Deswegen würden diejenigen seliggepriesen, die sich nicht selbst groß machen. „Es werden die seliggepriesen, die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit. Wir sind als Christen gerufen, diesen Hunger mitzuempfinden und ihn mit Christus zu sättigen.“</p><p>Nach dem Gottesdienst bittet Bischof Jung zwei Pilgernde nach vorne: Margaretha und Manfred Schmidt feiern an diesem Tag ihr 50. Ehejubiläum. „Es geht hier in der Basilika des heiligen Petrus um die Treue bis in den Tod. Um das, was sich Eheleute am Tag ihrer Trauung versprechen. Danke für dieses wunderbare Zeugnis.“ Dann spendet Bischof Jung dem Ehepaar zum Ehejubiläum im Petersdom den Segen.</p><p>Nach einem ereignisreichen Tag werden die Wallfahrerinnen und Wallfahrer noch durch den Petersdom geführt. Zweifelsohne für viele ein anstrengender Tag, doch auch ein unvergesslicher.</p><p class="text-right">Aus Rom berichtet Paul Frigger (POW)</p><p>(3826/0856; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Weitere Bilder finden Sie hier: </strong><a href="https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1789128955cOYpL6WyBVD52v" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1789128955cOYpL6WyBVD52v</a></em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Bischof Franz Jung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-75001</guid><pubDate>Fri, 11 Sep 2026 12:00:00 +0200</pubDate><title>Unterstützung für Menschen in schwierigen Situationen</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/unterstuetzung-fuer-menschen-in-schwierigen-situationen-1/</link><description>Kollekte des Würzburger Katholikentags in Tansania und Würzburg übergeben </description><content:encoded><![CDATA[<p class="MsoBodyText"><strong>Würzburg/Mbinga</strong> (POW/KT) Insgesamt 53.462,71 Euro hat die Kollekte der Gottesdienste auf dem 104.&nbsp;Deutschen Katholikentag in Würzburg ergeben. Diese wurde nun zu gleichen Teilen an ein Internat für Kinder mit Albinismus in Mbinga in Tansania und den Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser in Würzburg übergeben.&nbsp;</p><p>Generalvikar Dr. Jürgen Vondran, Vorstandsmitglied im Trägerverein des 104. Deutschen Katholikentags Würzburg, nutzte seine Tansaniareise zum Würzburger Partnerbistum Mbinga und seinen Besuch im Internat Sankt Albin für eine symbolische Scheckübergabe der Kollekte. Er wurde dort zusammen mit Bischof John C. Ndimbo vom Schulleiter der Wilhelm-Heinz-Schule, Thimothe Ndunguru, und der Leiterin des Internats, Schwester Thekla Rumgu, sowie vielen begeisterten Kindern empfangen. In einer kleinen Zeremonie dankte Bischof Ndimbo den Organisatoren des Katholikentags sowie dem Bistum Würzburg für die Auswahl des Kollektenprojektes. „Sie haben damit ein starkes Zeichen der Solidarität zwischen den Kirchen in Tansania und in Deutschland gesetzt. Mit der Spende können wir in unserem Internat für Kinder mit Albinismus den Bau eines Jungentrakts in Angriff nehmen. Damit können wir ihnen bald, wie bereits seit drei Jahren den Mädchen, ein gutes Zuhause und bessere Lernbedingungen bieten. Mein Dank gilt allen Spendern. – Asante Sana! (Suaheli: Herzlichen Dank!)“ Sankt Albin ist die einzige Schule im Süden Tansanias, die auf die speziellen Bedürfnisse von Kindern mit Albinismus ausgerichtet ist. Diese haben oft mit Vorurteilen und Vernachlässigung zu kämpfen. Das von Ordensschwestern geleitete Internat Sankt Albin bietet diesen Kindern einen geschützten Raum zum Lernen und Wachsen. Die Diözese übernimmt die Verpflegung, Kleidung, medizinische Betreuung und den Schulbesuch in der Wilhelm-Heinz-Bistumsschule.&nbsp;&nbsp;</p><p>Eine zweite Scheckübergabe fand in dieser Woche am Würzburger Kiliansdom statt. Vor dem Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser überreichte Sabrina Frenkel, stellvertretende Geschäftsführerin des Katholikentags, den symbolischen Scheck an das Team der Würzburger Malteser.&nbsp;</p><p>„Wir sind sehr froh und dankbar über diese tolle Unterstützung durch den Katholikentag für unser Herzenswunsch-Krankenwagen-Projekt“, sagte Martina Mirus, Diözesanleiterin der Würzburger Malteser. „Damit rückt auch die Hospizarbeit der Malteser in den Mittelpunkt und wir können zeigen, dass es Lebensqualität bis zum letzten Moment geben kann und wir Menschen in dieser Phase noch einmal nahe sein können.“ Durch den Katholikentag habe sich die Anfrage nach letzten Herzenswünschen deutlich erhöht. Der Herzenswunsch-Krankenwagen sei seitdem etwa alle zwei Wochen im Einsatz, berichtet das Malteser-Team weiter. Zum Beispiel habe man einem 14-jährigen schwerkranken Jungen noch einmal einen Urlaub mit Familie in einem Leipziger Hospiz ermöglicht. Aber auch viele kleine Fahrten zu Enkelkindern, Freundinnen und Freunden sowie Familienfesten haben stattgefunden. Die Kosten für alle diese Fahrten und der Erhalt des Fahrzeuges werden aus Spenden wie denen der Katholikentags-Teilnehmerinnen&nbsp;und -nehmer&nbsp; finanziert&nbsp;</p><p>Die 53.462,71 Euro für beide Projekte spendeten die Teilnehmerinnen und -nehmer des Katholikentags während der zahlreichen kleinen und großen Gottesdienste. Zusätzlich gingen durch Zuschauerinnen und -schauer der Fernsehübertragungen sowie des Streamingprogramms des Katholikentags Spenden ein.&nbsp;</p><p>Frenkel zeigte sich sehr erfreut über dieses Ergebnis: „Wir danken allen, die mit Ihrer Spende beim Katholikentag Menschen in sehr schwierigen Situationen ganz konkret Mut gemacht haben. Damit haben sie auch all jene ermutigt, die sich, wie bei den Maltesern oder im Bistum Mbinga täglich für Schwache und Kranke einsetzen. Denn dieses Geld ist auch eine deutliche Anerkennung ihrer Arbeit.“&nbsp;</p><p>Der 104. Deutsche Katholikentag fand vom 13. bis zum 17. Mai in Würzburg statt. Katholikentage werden vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) in der Regel alle zwei Jahre an wechselnden Orten veranstaltet. Der nächste Katholikentag ist in zwei Jahren im Erzbistum Paderborn. &nbsp;</p><p>(3826/0855; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Weltkirche</category><category>Berichte</category><category>Katholikentag 2026</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74994</guid><pubDate>Thu, 10 Sep 2026 18:49:10 +0200</pubDate><title>Ein Segenslied zum Abschied</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/ein-segenslied-zum-abschied/</link><description>Mädchenkantorei trifft zum Abschluss ihrer Tansania-Reise junge Künstlerinnen und Künstler in Bagamoyo</description><content:encoded><![CDATA[<p class="western"><strong>Mbinga/Bagamoyo</strong> (POW) Zum Abschluss ihrer Tansania-Reise hat die Mädchenkantorei der Würzburger Dommusik am Donnerstag, 10. September, das renommierte Institut für Kunst und Kultur „Taasisi ya Sanaa na Utamaduni“ in Bagamoyo besucht. Dort werden über 600 junge Menschen in Fächern wie Musik, Theater, Tanz, Malerei oder Fotografie unterrichtet. Es gibt auch Kurse in Film- und Musikproduktion. Die traditionsreiche Schule, in der viele der bekanntesten Künstler Tansanias lehren, vermittelt außerdem ein Grundwissen über die Kultur Tansanias und setzt sich mit modernen Strömungen wie Soziale Medien und Künstliche Intelligenz auseinander.</p><p>Auf der großen Bühne der Schule führten verschiedene Gruppen für die Gäste aus Deutschland Gesänge und Tänze auf. Besonders eindrucksvoll war ein Willkommenstanz, in dem Rhythmus, Gesang und schauspielerische Elemente zusammengeführt wurden. Danach traten die Sängerinnen und ihr Dirigent Domkapellmeister Alexander Rüth mit einer leicht gekürzten Version ihres Konzertprogramms „Hope - Faith – Love“ auf. Besonders bewegend war das Segenslied „Irish Blessing“, bei dem der Chor in einem großen Kreis um das Publikum zog und es so in seinen Gesang einschloss. Für Jakob Keller, musikalischer Assistent der Dommusik, war das nach eigenem Bekunden ein besonders bewegender Augenblick, weil es gleichzeitig auch sein letzter Auftritt mit der Mädchenkantorei war. Er wird ab dem 16.&nbsp;September als Regionalkantor in Schweinfurt arbeiten.</p><p>Die tansanischen und deutschen Musikerinnen und Musiker trafen sich nach dem Auftritt dann noch zum gemeinsamen Mittagessen. Anschließend wurden die deutschen Gäste vom Lehrer John Sajatti über das Gelände der Schule geführt. Nach der Ankunft im Hotel hieß es dann für die Gruppe und ihre Betreuer packen. In der Nacht ging es weiter zum Flughafen in Dar Es Saalam. Am Freitag, 11. September, wird die Gruppe wieder in Deutschland landen.</p><p class="western text-right"><span style="line-height:100%"><i>Aus Mbinga berichtet Burkard Vogt (POW)</i></span></p><p class="western"><span style="font-style:normal"><span style="line-height:100%">(3826/0853; E-Mail voraus)</span></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><i><u><b>Alle Fotos finden Sie hier:</b></u><a href="https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1789058801EZKK24ITYWKhYI" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1789058801EZKK24ITYWKhYI</a></i></span></p><p><iframe title="Mädchenkantorei trifft auf afrikanische Kunst und Kultur" width="560" height="315" src="https://peertube.katholisch.social/videos/embed/gVa62ibKH1nH5Kza25RPzm" allow="fullscreen" sandbox="allow-same-origin allow-scripts allow-popups allow-forms" style="border: 0px;"></iframe></p>]]></content:encoded><category>Weltkirche</category><category>Dom und Neumünster</category><category>Berichte</category><category>Würzburg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74967</guid><pubDate>Wed, 09 Sep 2026 11:58:12 +0200</pubDate><title>„Mein Herz geht auf“</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/mein-herz-geht-auf/</link><description>Dritter Tag der Romwallfahrt der Kirchenchöre – Auf dem Programm standen Stadtführung und die erste Eucharistiefeier in Rom</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rom </strong>(POW) Am dritten Tag der Romwallfahrt, Dienstag, 8. September, haben die Kirchenchöre aus dem Bistum Würzburg eine Führung durch die Ewige Stadt erhalten und die erste Eucharistiefeier in Rom gefeiert. Am Vormittag besuchten die 520 Pilgerinnen und Pilger eine der berühmtesten Basiliken Roms und der ganzen Welt. Die „Basilica di San Giovanni in Laterano“, auf Deutsch „Lateranbasilika“, ist eine der sieben Pilgerkirchen Roms und die Bischofskirche des Papstes. In acht Gruppen wurden die Pilgerinnen und Pilger von Tourguides durch die Basilika geführt. Die erste Station, die heilige Pforte der Basilika, zeigte gleich zu Beginn die Bedeutung der Kirche. Als eine der vier Heiligen Pforten Roms war sie im Heiligen Jahr 2025 geöffnet. Auch im Inneren boten sich für die Reisenden eindrucksvolle Anblicke. Besonders die goldene Decke der Kirche zog die Blicke der Besucherinnen und Besucher auf sich. Eine der Chorgruppen entschied sich spontan, ein Ständchen zu singen.</p><p>Nach dem Besuch der Lateranbasilika ging es weiter auf eine Stadtführung durch Rom. Mit dem Bus wurden Kolosseum und der Circus Maximus passiert, bevor es zu Fuß zum Pantheon ging. Nach einer kleinen Mittagspause besuchten die Pilgerinnen und Pilger außerdem die Spanische Treppe und den Trevi-Brunnen. Die vollen Straßen, zahlreiche Touristen sowie die hohen Temperaturen ermüdeten so manche Pilger. Dennoch waren alle wieder für den Gottesdienst in der „Sant’Ignazio di Loyola in Campo Marzio“ zum Singen bereit.</p><p>Für Bischof Dr. Franz Jung war die Eucharistiefeier in der Kirche des heiligen Ignatius und des Jesuitenordens zugleich eine Reise in die eigene Vergangenheit. Er wurde am 10. Oktober 1992 in dieser Kirche mit neun Mitbrüdern zum Priester geweiht. Bereits zu Beginn des Gottesdienstes sprach der Bischof über die besondere Verbindung zu diesem Ort: „So wie das Herz bei Ihrem Gesang aufgeht, geht mir das Herz auf, wenn ich in diese Kirche komme.“ Er habe viele Stunden in der Kirche verbracht und freue sich, dass an diesem Ort gemeinsam der Gottesdienst gefeiert werde. Auch die Verbindung des Jesuitenordens zur Musik und zum Gesang griff Bischof Jung auf. „Lange hieß es: Der Jesuit singt nicht.“ Doch mit der Zeit habe der Orden verstanden, dass Musik eine der wichtigsten Formen der Evangelisierung sei. So habe die Musik auch zu seiner Studienzeit eine große Rolle gespielt.</p><p>Die Pilgerinnen und Pilger der Kirchenchöre füllten das Gotteshaus mit festlichen Klängen. Unter der Leitung von Diözesanmusikdirektor Rainer Aberle gestalteten der große Chor und die Blasmusiker gemeinsam den Gottesdienst musikalisch. Die Musik zog auch zahlreiche Touristen an. Immer wieder zückten sie ihre Handys, um die Eindrücke von der besonderen Atmosphäre festzuhalten. Andere wiederum verweilten noch einige Minuten länger, um dem Gesang zu lauschen.</p><p>Im Anschluss an den Gottesdienst blickte Bischof Jung noch einmal auf die Atmosphäre während des Gottesdienstes zurück. „Es hat sich angefühlt wie nach Hause kommen.“ Dass dies zugleich der erste große Gottesdienst der Pilger aus dem Bistum Würzburg in Rom gewesen sei, habe die Feier zusätzlich besonders festlich gemacht. „Die Gottesdienste sind die Punkte, an denen wir alle zusammenkommen, und da merkt man, wie alle im Singen zu einer großen Gemeinschaft werden.“</p><p>Nach einem ereignisreichen Tag in Rom stieg bei den Pilgerinnen und Pilgern bereits die Vorfreude auf den nächsten Höhepunkt der Wallfahrt: die Papstaudienz mit anschließender Eucharistiefeier im Petersdom am vierten Tag der Reise.</p><p class="text-right">Aus Rom berichtet Paul Frigger (POW)</p><p>(3726/0849; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Weitere Bilder finden Sie hier:</strong>&nbsp;<a href="https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1788957522lwTqWhcwNlzLyu" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1788957522lwTqWhcwNlzLyu</a></em></p>


]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Bischof Franz Jung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74954</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 11:52:41 +0200</pubDate><title>Singend unterwegs zur Ewigen Stadt</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/singend-unterwegs-zur-ewigen-stadt/</link><description>Nach zwei herausfordernden Reisetagen sind die Kirchenchöre in Rom angekommen</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg/Verona/Rom </strong>(POW) Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Romwallfahrt der Kirchenchöre haben erfolgreich ihre Pilgerreise begonnen und sind ohne Zwischenfälle in der Ewigen Stadt angekommen. Am Sonntag, 5. September, starteten die neun Busse frühmorgens unter anderem in Würzburg und Aschaffenburg.</p><p>Um 7.30 Uhr kamen erstmals alle Reisenden zur einem Morgenlob in der Wallfahrtskirche „Zu Unserer Lieben Frau“ in Schönenberg in der Nähe von Ellwangen zusammen. Nach einem kurzen, ersten Einsingen zum Wachwerden begrüßte Bischof Dr. Franz Jung die Pilgerinnen und Pilger. Er betonte die besondere Kraft des Glaubens, die im Singen stecke: „Wer singt, der betet doppelt“. Zudem dankte er allen, die sich auf den Weg gemacht hätten. In der Kirche wurde trotz früher Stunde bereits die gewaltige Kraft der Kirchenchöre hörbar. Nach kurzer Pause ging es weiter Richtung Süden.</p><p>Im Innsbrucker „Stift Wilten“ trafen sich die Sängerinnen und Sänger erneut, diesmal für die erste Eucharistiefeier der Reise. Die Blasmusiker, die an der Pilgerreise teilnehmen, erzeugten unter der musikalischen Leitung von Diözesanmusikdirektor Rainer Aberle eine besondere Stimmung, die zusammen mit dem Chorgesang die ganze Stiftskirche erfüllte. In seiner Predigt sprach Bischof Jung über den besonderen Bund, der durch einen Chor entstehe. „Menschen die aus dem Glauben zusammen kommen, sind eine besondere Gemeinschaft. Hier ist es egal, wer jemand ist. Das Entscheidende ist der Glaube.“</p><p>Der zweite Reisetag, Montag, 7. September, startete in der Nähe von Verona. Schon in der Frühe ertönte im Bus mal ein lautes, mal ein leises „Roma, Roma, Roma“. Immer höher auf der Tonleiter. Die ersten Singübungen für eine Eucharistiefeier in einer besonderen Kirche. In der Basilika „Sant' Andrea“ im italienischen Mantua liegen der Überlieferung nach die Reliquien des heiligen Blutes Christi. Die Basilika existiert seit 1514 und ist ein berühmtes Pilgerziel. Nach dem Gottesdienst bildeten die Pilgerinnen und Pilger eine lange Schlange, um in der Krypta nach und nach die Reliquien in Augenschein zu nehmen ‒ zweifellos ein erstes Highlight der Reise.</p><p>Danach stand den Reisenden der restliche Weg bis nach Rom bevor, der immer wieder durch lange Staus deren Geduld auf die Probe stellte. Am späten Montagabend kamen alle Reisenden gesund und halbwegs munter in der Ewigen Stadt an.</p><p class="text-right">&nbsp;Aus Rom berichtet Paul Frigger (POW)</p><p>(3726/0847; E-Mail voraus)</p><p><strong>Weitere Bilder finden Sie hier:&nbsp;</strong><em><a href="https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1788956794sst736xxRPwoIx" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1788956794sst736xxRPwoIx</a></em></p>

]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Bischof Franz Jung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74937</guid><pubDate>Mon, 07 Sep 2026 15:15:12 +0200</pubDate><title>30 Jahre Vleugels-Orgel in der Pfarrkirche Sankt Johannes </title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/30-jahre-vleugels-orgel-in-der-pfarrkirche-sankt-johannes/</link><description>Jubiläumsreihe präsentiert die klanglichen und technischen Möglichkeiten des Instruments – Konzerte, Orgelführung und musikalisches Angebot für Kinder</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kitzingen </strong>(POW) Seit 30 Jahren prägt die Vleugels-Orgel die Pfarrkirche Sankt Johannes in Kitzingen. Das Jubiläum wird Anfang Oktober mit einer Veranstaltungsreihe gefeiert. Dabei steht die Orgel in ihrer ganzen Vielfalt im Mittelpunkt.</p><p>Das Instrument bestimmt nicht nur die westliche Innenansicht der Kirche, sondern ist zu einem festen Bestandteil der Kirchenmusik geworden. Mit 55 Registern bietet die Orgel vielfältige klangliche Möglichkeiten. Ihr außergewöhnliches Erscheinungsbild und ihr hervorragender Klang haben ihr auch über die Region hinaus Aufmerksamkeit verschafft. Organisten und Orgelfreunde aus dem In- und Ausland interessieren sich für das Instrument, Konzertorganisten schätzen seine musikalischen Möglichkeiten.</p><p>Den Auftakt bildet am Sonntag, 4. Oktober, um 17 Uhr ein festliches Konzert für Bläser und Orgel. Das Mainschleifen-Bläserquartett unter der Leitung von Manuel Scheuring musiziert gemeinsam mit Organist Regionalkantor Christian Stegmann. Auf dem Programm stehen unter anderem Werke von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Alexandre Guilmant und Edward Elgar.</p><p>Eine Orgelführung folgt am Mittwoch, 7. Oktober, um 19 Uhr. Regionalkantor Stegmann erklärt die Funktionsweise des Instruments und gibt Einblicke in seine technische Ausstattung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können die Orgel dabei auch selbst ausprobieren.</p><p>An Kinder richtet sich das Programm am Samstag, 10. Oktober, um 11 Uhr. Katrin Brand erzählt eine Geschichte aus dem „Land der Gefühle“. Stegmann begleitet die Erzählung mit der Orgel. Im Anschluss dürfen die Kinder das Instrument erkunden und selbst ausprobieren. Am Sonntag, 11. Oktober, um 10.30&nbsp;Uhr wird der reguläre Gottesdienst als Orgelmesse gestaltet. Stegmann spielt zur Liturgie Werke unter anderem von Louis Vierne, Alexandre Guilmant und Maurice Duruflé.</p><p>Den Abschluss der Jubiläumsreihe bildet am Sonntag, 11. Oktober, um 17 Uhr ein Konzert mit dem international renommierten Organisten Marcel Andreas Ober, Organist an der Hedwigs-Kathedrale in Berlin. Er spielt Werke unter anderem von Bach, Händel, Wolfgang Amadeus Mozart, Robert Schumann, Guilmant und Marcel Dupré.</p><p>Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei. Spenden sind willkommen.</p><p>(3726/0843; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74921</guid><pubDate>Mon, 07 Sep 2026 10:16:46 +0200</pubDate><title>Auffrischungen für Lebenshelfer</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/auffrischungen-fuer-lebenshelfer/</link><description>Das „Update Seelsorge“ informiert künftig über aktuelle Trends in der Pastoral – Fortbildungsformat unterstützt Ehren- und Hauptamtliche.</description><content:encoded><![CDATA[<p class="Textbody"><strong>Würzburg </strong>(POW) Aktuell, gut erreichbar und knackig kurz. So planen die Initiatoren das Format „Update Seelsorge“. Die Schulungen richten sich an ehren- und hauptamtliche Seelsorger in Unterfranken, die ihre pastoralen Kenntnisse auffrischen oder erweitern möchten. Christian Hohm leitet die Abteilung Diakonische Pastoral im Bistum Würzburg. Er erläutert: „Wir erweitern das Fortbildungsangebot um ein neues ökumenisches Format für unseren Kernauftrag, die Seelsorge.“ Der Bedarf bestehe und sei für die Zukunft der Kirche sehr wichtig, berichtet das Würzburger katholische Sonntagsblatt.</p><p>Gemeinsam mit Dr. Agnes Rosenhauer, Referentin beim Fortbildungsinstitut der Diözese, und Pfarrer Steffen Lübke konzipierte er das Update. Jede Schulung soll maximal einen halben Tag dauern und in vier Regionen des Bistums angeboten werden. „Wir wollen vorstellen, was sich in verschiedenen pastoralen Tätigkeitsfeldern in den letzten Jahren getan hat“, erläutert Rosenhauer. Die evangelisch-lutherische Kirche in Bayern vertritt Steffen Lübke, der in Würzburg Seelsorgerinnen und Seelsorger ausbildet. Evangelische und katholische Referenten bilden bei den Fortbildungen Zweierteams.</p><p>Die Zielgruppe sind Ehren- und Hauptamtliche mit pastoralem Auftrag. „Sie begegnen sich beim Update auf Augenhöhe“, betont Hohm. Alle Teilnehmer könnten voneinander lernen und sich gegenseitig Impulse geben. Zumal die Personalentwicklung Ehrenamtlichen immer mehr Raum geben wird. „Hauptamtlich werden wir als Kirche künftig in der Fläche nicht mehr so präsent sein wie gegenwärtig“, prognostiziert Lübke. „Gut ist es daher, Netzwerke zu haben, damit wir verlässlich für die Menschen da sein können.“ Rosenhauer ergänzt: „Im besten Fall entstehen durch das Update kleine regionale Netzwerke, an denen Ehren- und Hauptamtliche beider Konfessionen beteiligt sind.“</p><p>Die vier Updates im Winterhalbjahr 2026/2027 widmen sich der demenzsensiblen Seelsorge. „Das Thema Demenz begegnet uns in der Seelsorge häufiger als früher. Es verlangt von uns eine Begegnungshaltung im Umgang mit Betroffenen. Außer den Erkrankten selbst sind ganze Familiensysteme betroffen. Das ist ein Update wert“, unterstreicht Rosenhauer.</p><p>Demenz kann immer und überall zur Nerven- und Geduldsprobe werden: für Angehörige, die Erkrankte versorgen und Seelsorge benötigen; in Gottesdiensten, wenn plötzlich ein älterer Herr aufsteht und in der Kirche umherläuft; bei der Krankenkommunion, wenn ein Ehepartner erkrankt ist.</p><p>Das Update wird auf diese Situationen vorbereiten und die Teilnehmer entsprechend sensibilisieren. „Man kann sich beschenken lassen, wenn man Zugang bekommt zu der Welt, in der eine von Demenz betroffene Person lebt“, hebt Hohm hervor.</p><p>Als mögliche Themen künftiger Updates nennen die Initiatoren den Umgang mit Sterben, Tod und Trauer oder krisensensible Seelsorge. Letztere bedeutet: Die Kirche sollte von Krisensituationen nicht unvorbereitet überrascht werden. Kommunikations- und Arbeitsabläufe sollten durchdacht sein, wenn es zum Beispiel wie Anfang des Jahres in Berlin zu einem mehrtägigen Stromausfall kommt.</p><p>„Resilienz ist dabei ein Schlüsselbegriff“, sagt Hohm. „In den kleinen Netzwerken vor Ort gilt es Krisenfähigkeit zu entwickeln, damit wir in einer unerwarteten Situation ansprechbar und handlungsfähig bleiben.“</p><p>Die Updates zur demenzsensiblen Seelsorge sind geplant für Samstag, 10. Oktober, im Burkardushaus Würzburg und Samstag, 7. November, in der Casa Vielfalt Schweinfurt; 2027 dann am Samstag, 30.&nbsp;Januar, im Martinushaus Aschaffenburg und am Samstag, 13. Februar, im Campus Bad Neustadt, jeweils von 10 bis 13 Uhr. Anmeldungen bis drei Wochen vor dem Termin unter E-Mail <a href="mailto:fbi@bistum-wuerzburg.de">fbi@bistum-wuerzburg.de</a>.</p><p class="text-right">ub (Würzburger katholisches Sonntagsblatt)</p><p>(3726/0842; E-Mail voraus)</p><p></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74917</guid><pubDate>Sun, 06 Sep 2026 19:40:52 +0200</pubDate><title>„Musik drückt aus, was in Worten nicht zu fassen ist“</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/musik-drueckt-aus-was-in-worten-nicht-zu-fassen-ist/</link><description>Chöre aus Würzburg und Mbinga gestalten gemeinsam einen besonderen Gottesdienst</description><content:encoded><![CDATA[<p class="western"><strong>Mbinga</strong> (POW) Das hat es in der Kilianskathedrale Mbinga, der Partnerdiözese des Bistums Würzburg in Tansania, so noch nie gegeben: Am Sonntag, 6. September, gestalteten ein deutscher und ein tansanischer Chor gemeinsam die Messfeier am Morgen. Der Domchor Sankt Cecilia sang gemeinsam mit der Würzburger Mädchenkantorei ‒ mal im Wechsel, mal gemeinsam. Die 43 Sängerinnen aus Deutschland sind gemeinsam mit Domkapellmeister Alexander Rüth, einem Betreuerteam und unter der Reiseleitung von Afrikareferent Burkhard Pechtl bereits seit einer Woche in Tansania. Begleitet werden sie von Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran. Nach dem Gottesdienst brachen sie von der Bischofsstadt auf zu weiteren Stationen im Land.</p><p>„O clap your hands all ye people – Ihr Völker alle klatscht in die Hände“ hieß das Stück, dass die Mädchenkantorei zum Einzug sang. Das beschrieb die Situation ganz gut, hier traf europäische auf afrikanische Musik. Letztere kommt nicht ohne nicht ohne Rhythmus, Klatschen und Bewegung aus. Vier Lieder sangen die beiden Chöre gemeinsam und erfüllten damit den Kirchenraum. Ungewöhnlich für einen deutschen Chor: Die Gesänge wurden begleitet von einer elektronischen Orgel mit Rhythmusfunktion und einem Percussion-Ensemble.</p><p>Den Gottesdienst zelebrierte Dompfarrer Beda Komba gemeinsam mit Generalvikar Vorndran und dem für die Liturgie im Bistum Mbinga verantwortlichen Father Aidan Nchimbe. Vorndran dankte am Ende für die große Gastfreundschaft der Tansanier. Er zog als Fazit von den vielen Begegnungen, in denen immer die Musik im Mittelpunkt stand, dass diese Reise ein Impuls für eine neue Säule im Rahmen der Diözesanpartnerschaft sei. „Das gibt uns Kraft und Hoffnung für die Zukunft unserer Kirche“, sagte der Generalvikar. Vorndran richtete auch Grüße von Bischof Dr. Franz Jung und Weihbischof Paul Reder aus.</p><p>„Musik drückt das aus, was in Worten nicht zu fassen ist“. Mit diesen Worten dankte Rüth bei dem Verwaltungschef der Diözese Mbinga, Celestine Kapinga, und leitete über zum Abschiedsgesang der Mädchenkantorei „Irish blessing“. Mit diesem Lied brachte der Chor zum Ausdruck, dass das hoffentlich nicht der letzte Besuch im Partnerbistum Mbinga gewesen ist.</p><p class="western text-right"><em>Aus Mbinga berichtet Burkard Vogt (POW)</em></p><p>(3726/0841; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Alle Bilder finden Sie hier:</strong>&nbsp;<a href="https://bistum-wuerzburg.px.media/share/17887163776wz70BsXOxOo59" target="_blank" rel="noreferrer">https://bistum-wuerzburg.px.media/share/17887163776wz70BsXOxOo59</a></em></p>]]></content:encoded><category>Weltkirche</category><category>Dom und Neumünster</category><category>Berichte</category><category>Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran</category><category>Würzburg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74899</guid><pubDate>Fri, 04 Sep 2026 12:14:55 +0200</pubDate><title>Erste Hilfe für die Seele</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/erste-hilfe-fuer-die-seele-3/</link><description>Beraterinnen und Berater der LFB haben sich als „Ersthelfer für psychische Erkrankungen“ qualifiziert</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Wie erkennt man eine Depression? Was tun bei einer Panikattacke? Und wie spricht man einen Menschen an, der möglicherweise Suizidgedanken hat? Mit diesen Fragen haben sich die Beraterinnen und Berater der Ländlichen Familienberatung (LFB) bei einem dreitägigen „Mental Health First Aid“-Kurs im Würzburger Burkardushaus beschäftigt. Der Kurs ist speziell auf ihre Beratungstätigkeit zugeschnitten. Geleitet wurde er vom Psychiater und Psychotherapeuten Dr. Oliver Dodt. Nach dem Kurs legten die Teilnehmenden eine Prüfung ab und erhielten das Zertifikat „Ersthelfer für Psychische Erkrankungen“.</p><p>„Die Menschen, die zu uns kommen, stecken meist in einer tiefen Krise und vertrauen uns“, erklärt Rita Mergler-Spies, geschäftsführende Bildungsreferentin bei der Katholischen Landvolk-Bewegung (KLB) und Leiterin der LFB. Häufig gehe es um Zukunftsprobleme auf dem Hof, familiäre Spannungen, Arbeitsüberlastung oder Burn-out. „In der Beratung gehen wir mit den Ratsuchenden auf eine intensive Reise.“ Deshalb sei es „enorm wichtig, dass wir Symptome einer psychischen Erkrankung erkennen und im akuten Fall erste Hilfe leisten können“.</p><p>Im Kurs erhielten die Teilnehmenden zunächst kompaktes Hintergrundwissen über die häufigsten psychischen Erkrankungen. Auf dem Programm standen unter anderem Depressionen, Angststörungen, Psychosen und Suchtprobleme. Auch akute Krisen wie Suizidalität, Aggressivität und Panikattacken wurden behandelt. Anschließend lernten die Beraterinnen und Berater, Warnzeichen und Symptome zu erkennen. An Fallbeispielen und in Rollenspielen übten sie, wie sie Betroffene ansprechen und an professionelle Hilfsangebote weitervermitteln können.</p><p>„Unsere Beraterinnen und Berater haben so wichtiges Handwerkszeug an die Hand bekommen und Sicherheit entwickelt“, sagt Mergler-Spies. Entscheidend sei zunächst, aufmerksam zu sein, bei entsprechenden Andeutungen konkret nachzufragen, wertschätzend zu bleiben, zuzuhören und da zu sein. Im zweiten Schritt gehe es darum, Betroffene zu ermutigen, einen Arzt aufzusuchen, und aktiv professionelle Hilfe zu vermitteln. „Bei bestimmten Erkrankungen stößt unsere Beratungstätigkeit einfach an Grenzen.“</p><p>Dass solche Kenntnisse gebraucht werden, zeigt ein Blick auf die Zahlen: Rund 30 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland leiden laut einer Studie innerhalb eines Jahres an einer psychischen Störung. Damit kommt es im Alltag deutlich häufiger zu Situationen, in denen Menschen psychische Erste Hilfe leisten müssen, als zu Situationen, in denen körperliche Erste Hilfe erforderlich ist. Gleichzeitig wissen viele Angehörige, Freunde oder Bekannte nicht, wie sie reagieren sollen. Betroffene sprechen ihre Probleme zudem oft nicht selbst an.</p><p>Hier setzt das Programm „Mental Health First Aid“ (MHFA) an. Es wurde Anfang der 2000er Jahre in Australien entwickelt und wird inzwischen in mehr als 50 Ländern angeboten. Mehr als acht Millionen Menschen haben die Kurse weltweit absolviert. In Deutschland gibt es die Ersthelfer-Kurse seit 2020. Sie werden vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim in Kooperation mit der Beisheim-Stiftung durchgeführt.</p><p>Wie wirksam das Programm sein kann, zeigt eine 2023 veröffentlichte Studie aus der Schweiz. Demnach stieg der Anteil der Kursteilnehmenden, die sich zutrauten, einem Menschen mit einer psychischen Störung zu helfen, von weniger als 25 Prozent auf 75 Prozent drei Monate nach dem Kurs. Nach einem Jahr lag der Anteil bei 97 Prozent. Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde empfahl der Bundesregierung deshalb, das Programm bundesweit zu etablieren.</p><p>Die Ausbildung der LFB-Berater passt damit auch zum Motto der diesjährigen „Woche der Seelischen Gesundheit“: „Miteinander statt nebeneinander – für eine Gesellschaft, in der jede Psyche zählt.“ Die Aktionswoche findet vom 10. bis 20. Oktober deutschlandweit statt. Sie will über psychische Erkrankungen informieren, die gesellschaftliche Akzeptanz stärken und Hilfsnetzwerke fördern.</p><p><strong><em>Stichwort: Ländliche Familienberatung</em></strong></p><p>Die Ländliche Familienberatung (LFB) ist eine Beratungsstelle der Diözese Würzburg für Menschen aus Landwirtschaft, Weinbau und Gartenbau. Die ehrenamtlichen Beraterinnen und Berater unterstützen unter anderem bei Beziehungsfragen, Konflikten zwischen den Generationen sowie bei Überlastung und Überforderung – auch bei finanziellen oder betrieblichen Problemen. Gemeinsam mit den Ratsuchenden suchen sie nach Lösungswegen und begleiten deren Umsetzung. Die Beratung ist anonym und kostenlos. Information und Anfragen unter E-Mail <a href="mailto:info@lfb-wuerzburg.de">info@lfb-wuerzburg.de</a>.</p><p class="text-right">Anja Legge (KLB)</p><p>(3726/0839; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74896</guid><pubDate>Fri, 04 Sep 2026 11:10:05 +0200</pubDate><title>Bischof John C. Ndimbo dankt Mädchenkantorei für Besuch</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/bischof-ndimbo-dankt-maedchenkantorei-fuer-besuch/</link><description>Chor genießt Auszeit am Malawisee – Gottesdienst am Sonntag im Kiliansdom von Mbinga wird live auf dem YouTube-Kanal von Radio Hekima übertragen</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mbinga </strong>(POW) Im „Muhali Sisters Beach Resort“ am Malawisee haben die Sängerinnen der Würzburger Mädchenkantorei am Mittwoch, 2., und Donnerstag 3. September, auf ihrer musikalischen Reise durch die tansanische Partnerdiözese Mbinga ein wenig neue Energie getankt. Dort besuchte sie auch Bischof John C. Ndimbo. Die Mädchenkantorei mit ihren 43 Sängerinnen und vier Betreuern ist die bislang größte Gruppe, die er aus der Partnerdiözese Würzburg empfangen hat. Die Organisation dieses Besuchs sei eine Herausforderung gewesen, sagte der Bischof.</p><p>Domkapellmeister Alexander Rüth dankte diesem für die persönliche Einladung. Ohne sie wäre die diese Fahrt nicht zustande gekommen, betonte der Chorleiter und dankte für die herzliche Aufnahme in der Diözese Mbinga. Als kleines Dankeschön bekam Bischof Ndimbo unter anderem eine CD mit Musik der Mädchenkantorei überreicht. Doch das größte Geschenk ist die Musik, die der Chor mit im Gepäck hat. Deswegen sangen die Mädchen ihm das irische Segenslied „Until we meet again“ zum Abschied.</p><p>Die Aufforderung „Bis wir uns Wiedersehen“ griff Bischof John C.&nbsp;Ndimbo gleich auf und lud den Chor umgehend für ein nächstes Mal ein, weil er die Rolle der Sängerinnen als Kulturbotschafterinnen als eine Bereicherung empfinde. „Wenn ihr wiederkommt, gibt es ein neues Pastoralzentrum für große Jugendgruppen, dann wird die Organisation etwas leichter“, sagte er mit einem Augenzwinkern.</p><p>Da der Bischof die nächsten Tage auf Dienstreise ist, wird es für ihn keine Begegnung mit dem Chor mehr geben wird. Die Mädchenkantorei setzt am Freitag, 4. September, ihr Besuchsprogramm fort und kehrt am 11. September nach Deutschland zurück.</p><p>Am Sonntag, 6.&nbsp;September, gestalten die Mädchenkantorei und Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran um 6&nbsp;Uhr deutscher Zeit einen Gottesdienst im Kiliansdom von Mbinga. Dieser wird auf dem <a href="https://www.youtube.com/@hekimaonlinetv1759" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">YouTube-Kanal von Radio Hekima</a> live übertragen.</p><p class="text-right">Aus Mbinga berichtet Burkard Vogt (POW)</p><p>(3726/0836; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Weitere Bilder finden Sie hier:</strong><a href="https://bistum-wuerzburg.px.media/share/178851268609Kg1BzTtNhyiU" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://bistum-wuerzburg.px.media/share/178851268609Kg1BzTtNhyiU</a></em></p>]]></content:encoded><category>Weltkirche</category><category>Berichte</category><category>Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74882</guid><pubDate>Thu, 03 Sep 2026 12:02:45 +0200</pubDate><title>Leise Töne treffen auf afrikanische Lebensfreude</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/leise-toene-treffen-auf-afrikanische-lebensfreude/</link><description>Würzburger Mädchenkantorei erlebt in der tansanischen Partnerdiözese Mbinga eine außergewöhnliche Begegnung mit Musik, Tanz und großer Herzlichkeit</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mbinga/Würzburg </strong>(POW) Konzerte hat die Mädchenkantorei am Würzburger Dom schon viele gegeben – aber was die 43 Sängerinnen derzeit unternehmen, ist doch etwas Besonderes. Gemeinsam mit ihren Betreuern sind sie am Samstag, 29. August, im tansanischen Mbinga angekommen. In der Partnerdiözese des Bistums Würzburg geben sie derzeit mehrere Konzerte und gestalten Gottesdienste. Dabei haben sie schnell festgestellt: Mehr als 7000 Kilometer von zu Hause entfernt läuft vieles anders.</p><p>„Hier ist alles viel offener und nicht so förmlich wie in Deutschland“, sagt Carla nach dem zweiten Konzert am Dienstag, 1. September, in Matiri. Die Pfarrei liegt etwa anderthalb Stunden von Mbinga entfernt und ist mit 32.000 Katholiken die größte des Bistums. Wie schon beim ersten Konzert am Sonntag, 30.&nbsp;August, in Litembo werden die Sängerinnen am Ortseingang von einer Menschenmenge begrüßt. „Man wird hier so herzlich empfangen mit lauter Musik, die Leute umarmen einen, begleiten einen in einem Festzug“, erzählt Sarah. Nachdem der Chor aus dem Bus ausgestiegen ist, umringen Kinder, Jugendliche und Erwachsene die Sängerinnen. Manche ergreifen die Hände der Besucherinnen aus Deutschland und beginnen, mit ihnen zu tanzen. Das alles ist sehr laut, manchmal auch ein bisschen eng, und nicht jede kann sich sofort damit anfreunden. Doch die überschäumende Herzlichkeit der Gastgeber steckt an.</p><p>In Deutschland stehen vor einem Auftritt normalerweise Stimmbildung und Einsingen auf dem Programm. Doch dafür lassen die Umstände an diesem Tag keine Zeit. Eine kurze Stellprobe und das Ansingen einiger weniger Lieder müssen reichen, dann geht es los. Ungewöhnlich ist auch die Uhrzeit des Konzerts. Um 12.30 Uhr ist die große Pfarrkirche mit Besuchern gefüllt. Mehr als 500 Menschen – Kinder, Jugendliche, Alte, Mütter mit Säuglingen und Mitglieder von Chören der Gemeinde – suchen sich einen Platz. Schon das erste Lied, zu dem die Mädchenkantorei von hinten in die Kirche einzieht, zeigt den Zuhörern: Das wird jetzt anders als ein afrikanisches Konzert. Unter der Leitung von Domkapellmeister Alexander Rüth und seinem musikalischen Assistenten Jakob Keller singen die Mädchen das Konzertprogramm „Glaube – Hoffnung – Liebe“, das sie im Juni erstmals in der Würzburger Neumünsterkirche aufführten.</p><p>Leise, nachdenkliche Melodien wechseln sich mit freudigen und rhythmischen Liedern ab. Eines der Highlights ist das deutsche Volkslied „Kein schöner Land“, das Rüth mit einem Swahili-Text verbindet. Auf jeden Fall ist das eine andere Musik als die Begrüßungsgesänge der Gastgeber. Die Zuhörer trauen sich zunächst gar nicht, nach den Liedern zu klatschen. Das verändert sich im Verlauf des Konzerts. Pastoralreferent Burkhard Pechtl, Afrikareferent bei der Diözesanstelle Weltkirche, begleitet die Tour des Chores. Nach dem Konzert sagt er: „Die Leute haben sehr wohl wahrgenommen, dass die feine Ausdifferenziertheit, die Mehrstimmigkeit und die leisen Töne dieser Art von Chormusik auch eine gewisse Ruhe braucht, und darauf haben sie sich eingelassen.“ Es entsteht der Eindruck, dass sich ein großer Teil des Publikums sehr darauf konzentriert, was die Besucherinnen aus dem fernen Deutschland aus ihrer Kultur mitbringen.</p><p>Ein bisschen unsicher sind die Mädchen am Ende zunächst schon, wie ihre so ganz andere Art des Musizierens bei den Gastgebern ankommt. Und das klärt sich schnell. Yolanda erzählt am Abend nach dem Konzert: „Wir haben von vielen danach gehört, dass sie es schön fanden, dass sie mal was anderes gehört haben, auch mal ruhigere Lieder. Und ein Priester hat mir gesagt, dass ihm das voll gefallen hat, weil er da wirklich Emotionen spüren konnte.“ Father Celestine, der Verwalter der Diözese Mbinga, reist gemeinsam mit dem Würzburger Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran von Mbinga nach Matiri und kommt mit dem Ortspfarrer Father Adolar zum Konzert. Am nächsten Morgen erzählt er den Mädchen, dass er von Verwandten aus der Gegend von Matiri angerufen wird, weil sie von dem Konzert so begeistert sind.</p><p><iframe title="Konzerttag in Tansania - Mädchenkantorei im Partnerbistum Mbinga" width="560" height="315" src="https://peertube.katholisch.social/videos/embed/o4y9FCxgcnuPC8QfMotq4Q" allow="fullscreen" sandbox="allow-same-origin allow-scripts allow-popups allow-forms" style="border: 0px;"></iframe></p><p>Der Schlussapplaus fällt jedenfalls mehr als herzlich aus. Viel Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, bleibt sowieso nicht. Nach dem Konzert gibt es, wie schon zuvor in Litembo, einen großen Empfang für den Chor, seine Betreuer und den Würzburger Generalvikar. Vier der insgesamt acht Chöre der Pfarrei und zwei Rhythmusgruppen sorgen mit ihrer Musik für ausgelassene Stimmung. Domkapellmeister Rüth beschreibt es so: „Ich bin beeindruckt, mit wie viel Selbstbewusstsein die Tansanier uns ihre Kultur zeigen, mit welcher Hingabe, Leidenschaft und Spannung im Körper, in der Mimik und Gestik sie das transportieren.“ Wohl auch deshalb stehen bald einige der deutschen Gäste auf und tanzen mit. „Ich habe den Eindruck, dass unsere Mädchen das so ein bisschen aufgesogen haben und es in ihre Art und Weise des Singens mitgenommen haben“, sagt Rüth. Ein bisschen habe er gehofft, dass genau das passiert.<br /><br />Nach dem ausführlichen Empfang, bei dem auch Dankesreden gesungen und Geschenke überreicht werden, gibt es endlich ein Mittagessen. Danach macht sich der Chor erschöpft und glücklich auf den Rückweg nach Mbinga. Zuvor klatschen die Sängerinnen noch viele Hände ab und umarmen Menschen. Paulina findet es wunderschön zu erleben, wie Musik Menschen über Grenzen hinweg verbindet. „Wir kennen die Sprache ja nicht, können nur Hallo und Danke sagen, aber wie wir uns mit so kleinen Fetzen von Sprache, der Musik, dem Tanz, einfach so mit einer ganz anderen Kultur verbinden können, ist einfach wunderschön“, sagt die begeisterte Chorsängerin.<br /><br />Pechtl begleitet zum ersten Mal eine derart große Gruppe aus Deutschland durch die Diözese Mbinga. Er ist sich sicher: „Diese Art von kultureller Begegnung hat es hier, im südwestlichen Teil Tansanias, noch nicht gegeben.“ Der Chor und seine Betreuer kehren am 11. September wieder nach Deutschland zurück.</p><p class="text-right"><br /><em>Aus Mbinga berichtet Burkard Vogt (POW)</em></p><p>(3726/0835; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Weitere Bilder finden Sie hier: </strong><a href="https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1788429405H4lXKOdK2HT4EV" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1788429405H4lXKOdK2HT4EV</a></em></p>]]></content:encoded><category>Weltkirche</category><category>Berichte</category><category>Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74863</guid><pubDate>Wed, 02 Sep 2026 10:36:18 +0200</pubDate><title>Jakob Keller neuer Regionalkantor für die Region Schweinfurt</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/jakob-keller-neuer-regionalkantor-fuer-die-region-schweinfurt/</link><description>Kirchenmusiker legt Schwerpunkt auf Liturgie, Chorarbeit und Nachwuchsförderung</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schweinfurt </strong>(POW) Jakob Keller (25) wird neuer Regionalkantor für die Region Schweinfurt. Der Kirchenmusiker tritt seinen Dienst zum 16. September 2026 an und wird seinen Dienstsitz an der Heilig-Geist-Kirche in Schweinfurt haben. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem die musikalische Gestaltung der Liturgie, die Chorarbeit sowie die Ausbildung und Begleitung von Orgelschülerinnen und Orgelschülern. Keller folgt auf Martin Seiwert. Dieser befindet sich seit 1. September in einem Sabbatical und geht zum 1. Juli 2028 endgültig in den Ruhestand.</p><p>„Ich freue mich sehr darauf, meine musikalischen und liturgischen Erfahrungen in die Region einzubringen und gemeinsam mit vielen Menschen Kirchenmusik lebendig zu gestalten“, sagt Keller. Dabei möchte er Bewährtes weiterführen und zugleich neue Impulse setzen.</p><p>Keller verfügt über vielfältige Erfahrungen in Ausbildung und kirchenmusikalischer Praxis. Sein Bachelorstudium der Kirchenmusik absolvierte er an der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg mit dem Schwerpunkt Literaturspiel. Im anschließenden Masterstudium an der Hochschule für Musik Würzburg vertiefte er seine Kenntnisse insbesondere im liturgischen Orgelspiel.</p><p>Von 2024 bis 2026 arbeitete Keller als musikalischer Assistent bei der Dommusik Würzburg. Dort sammelte er weitere Erfahrungen in der kirchenmusikalischen Arbeit und lernte die unterschiedlichen Bereiche der Chorarbeit kennen. Einen besonderen Einblick erhielt er in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.</p><p>Diese Erfahrungen möchte Keller in die Region Schweinfurt einbringen. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit soll auf der Chorarbeit und der musikalischen Gestaltung der Gottesdienste liegen. Besonders wichtig sei ihm die Förderung des musikalischen Nachwuchses. „Kirchenmusik lebt von der Vielfalt ihrer Formen und von den Menschen, die sie gemeinsam gestalten“, betont Keller. Deshalb wolle er unterschiedliche Formen der Kirchenmusik fördern und junge Menschen für das Singen und Musizieren begeistern.</p><p>Auch die Ausbildung und Begleitung von Orgelschülerinnen und -schülern gehört zu seinen künftigen Aufgaben. Keller möchte ihnen Freude am Orgelspiel vermitteln, sie in ihrer musikalischen Entwicklung begleiten und Möglichkeiten zur weiteren Ausbildung schaffen.</p><p>Mit seinem Dienst als Regionalkantor verbindet Keller das Ziel, die Kirchenmusik in der Region Schweinfurt weiterzuentwickeln und Menschen unterschiedlicher Generationen für Musik im Gottesdienst und darüber hinaus zu begeistern. Gemeinsam mit haupt- und ehrenamtlich Engagierten möchte er die Vielfalt der Kirchenmusik in der Region stärken und sichtbar und hörbar machen.</p><p>(3626/0832; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74820</guid><pubDate>Mon, 31 Aug 2026 11:27:07 +0200</pubDate><title>Neue Wege durch vertraute Räume</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/neue-wege-durch-vertraute-raeume/</link><description>Drei Schweinfurter Kirchen laden im September dazu ein, Architektur, Geschichte und Spiritualität neu zu entdecken </description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schweinfurt </strong>(POW) Vertraute Räume mit neuen Augen sehen: Unter diesem gemeinsamen Leitgedanken lädt die Stadtkirche Schweinfurt im September zu einer dreiteiligen Reihe außergewöhnlicher Kirchenraumführungen ein. An drei aufeinanderfolgenden Sonntagen öffnen verschiedene Schweinfurter Gotteshäuser ihre Türen, um Besuchern überraschende Geschichten, architektonische Besonderheiten und inspirierende spirituelle Perspektiven zu eröffnen. Die Führungen dauern jeweils etwa 60 Minuten und finden direkt in den jeweiligen Kirchen statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen bietet die Stadtkirche Schweinfurt im Internet unter <a href="http://stadtkirchesw.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">stadtkirchesw.de</a>.</p><p>Den Auftakt macht am Sonntag, 13. September, um 14.30 Uhr die Kirche Sankt Peter und Paul in der Adolf-Kolping-Straße 2. Unter dem Motto „Auf neuen Wegen …“ führt Kirchenraumführerin Monika Bartenstein-May durch das Gotteshaus. Die Entdeckungsreise geht dabei weit über reine Architekturgeschichte hinaus: Der markante Sakralbau im Stil des Brutalismus fasziniert durch seinen dominanten Werkstoff Beton und überraschende bauliche Details. Neben der Architektur stehen vor allem die Menschen im Mittelpunkt – erzählt wird vom Aufbruch, dem Engagement und der Entschlossenheit der Gemeinde, ihren Raum als lebendige Kirche zu gestalten.</p><p>Am Sonntag, 20. September, ebenfalls um 14.30 Uhr, lädt Kirchenraumführer Michael Bartenstein in die Heilig-Geist-Kirche, Anton-Niedermeier-Platz 1, ein. Seine Führung steht unter dem Thema „Ein anderer Blickwinkel“. Wer den imposanten Kirchenraum bewusst auf sich wirken lässt, entdeckt rasch weit mehr als nur ein historisches Gebäude. Die Führung widmet sich den Geschichten hinter den alten Mauern, hinterfragt die Bedeutung der Kirche für das Schweinfurter Stadtleben und beleuchtet ihre Rolle als Ort, der Menschen seit Generationen immer wieder anzieht.</p><p>Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe steht am Sonntag, 27. September, um 14.30 Uhr die Kirche Sankt Josef in der Engelbert-Fries-Straße 1 auf dem Programm. Kirchenraumführerin Anja Mantel verspricht mit dem Titel „Wimmelbild für Entdecker“ eine Spurensuche der besonderen Art. Im Zentrum stehen die vielschichtigen Darstellungen des bekannten Oberndorfer Triptychons. Da sich auch in Altarbildern oft kleine und große Geheimnisse verbergen, verbindet die Führung fundierte kunsthistorische Einblicke mit der tiefen spirituellen Bildsprache des Künstlers Franz Alt.</p><p>(3626/0826; E-Mail voraus)</p><p><iframe src="https://bistumwuerzburg.podigee.io/369-kirchen-in-schweinfurt-entdecken/embed?context=external&amp;theme=default" style="border: 0" frameborder="0" height="150" width="100%"></iframe></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74818</guid><pubDate>Mon, 31 Aug 2026 11:20:30 +0200</pubDate><title>Fest der Kreuzerhöhung mit Weihbischof Paul Reder</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/fest-der-kreuzerhoehung-mit-weihbischof-paul-reder/</link><description>Pontifikalgottesdienst am 19. September auf dem Kreuzberg – Eucharistische Prozession und Begegnung im Anschluss</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kloster Kreuzberg</strong> (POW) Mit einem Pontifikalgottesdienst in der Klosterkirche auf dem Kreuzberg feiert am Samstag, 19. September, um 10 Uhr das Dekanat Rhön-Grabfeld das Fest der Kreuzerhöhung. Hauptzelebrant ist Weihbischof Paul Reder. Gemeinsam mit ihm feiern Priester und Diakone aus dem Landkreis den Gottesdienst. Im Anschluss ist eine Eucharistische Prozession vorgesehen.</p><p>„Das Fest der Kreuzerhöhung ist eine besondere Veranstaltung, zu der wir wieder viele Besucherinnen und Besucher erwarten“, sagt Joachim Markert, Leiter des Dekanatsbüros Rhön-Grabfeld in Bad Neustadt. Auch Mitglieder des „Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem“ werden wieder zu dem Fest erwartet. Für den Laienorden zählt die Kreuzerhöhung zu den bedeutendsten Festen im Jahresverlauf.</p><p>Die Kreuzerhöhung hat auch in der Klosterkirche auf dem Kreuzberg ihren festen Platz: Sie ist im dortigen Deckengemälde dargestellt. Inhaltlich erinnert das Fest daran, dass Christus durch das Kreuz erhöht wurde und nun in seiner Herrlichkeit gesehen wird. Anders als am Karfreitag steht nicht das Leiden und der Schmerz im Mittelpunkt, sondern der österliche Glanz und der Dank für die Erlösung durch Jesus Christus.</p><p>Nach dem Gottesdienst und der Eucharistischen Prozession besteht im Antoniussaal der Klostergastronomie Gelegenheit zur persönlichen Begegnung mit Weihbischof Reder und untereinander. Für die Besucherinnen und Besucher gibt es dort den Kreuzberger Brotzeitteller kostenfrei. Spenden sind willkommen.</p><p>Um möglichst vielen Menschen die Teilnahme zu ermöglichen und zugleich einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten, wird auch in diesem Jahr ein Bustransfer von zentralen Plätzen im Dekanat angeboten. Die Hin- und Rückfahrt kostet fünf Euro pro Person. Anmeldungen sind ab sofort beim Dekanatsbüro Rhön-Grabfeld in Bad Neustadt unter Telefon 09771/8038 möglich.</p><p>(3626/0825; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Weihbischof Paul Reder</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74798</guid><pubDate>Fri, 28 Aug 2026 11:15:00 +0200</pubDate><title>Raum für Glaube, Kultur und Begegnung </title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/raum-fuer-glaube-kultur-und-begegnung/</link><description>Marktkirche Sankt Agatha stellt neue Angebote und Veranstaltungen vor 
</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aschaffenburg </strong>(POW) Rechtzeitig zum Aschaffenburger Stadtfest ist das neue Programm der Marktkirche Sankt Agatha in Aschaffenburg erschienen. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, den historischen Raum der ehemaligen Pfarrkirche Sankt Agatha in ein lebendiges Zentrum zu verwandeln, in dem spirituelle, kulturelle und soziale Projekte ihren Platz finden.&nbsp;<br />Im kommenden Vierteljahr starten einige neue Angebote. So wird beispielsweise an jedem dritten Sonntag im Monat der Sonntagabendgottesdienst um 18.30 Uhr mit Neuem Geistlichen Lied gestaltet. „Sound of Sunday“ heißt das Angebot, das die Mitfeiernden mit Impulsen für den Alltag und Lieder zum Mitsingen stärken will.&nbsp;<br />„Im Labyrinth des Lebens Sinn erfahren“ ist ein neues Gesprächsangebot, dass das Leitmotiv des Marktkirchenprojektes „Mensch werden ist eine Kunst“ konkret werden lassen soll. Das erste Treffen findet am Dienstag, 13. Oktober, unter der Überschrift „Begleiter meines Lebens“ stattfinden. Zu einem Kurs mit Elementen aus Meditation, Stille, Zuhören und Reden lädt Katrina de Groot ab Mittwoch, 16.&nbsp;September, ein. Dafür ist eine Anmeldung erforderlich. De Groot lädt zudem alle 14 Tage zum „Taizé-Spirit-Sing-Along“ ein. Ab Mitte Oktober erwartet die Besucher der Kirche eine Ikebana-Ausstellung.&nbsp;<br />Daneben gibt es wieder viele bewährte Angebote. Die Aschaffenburger Gruppe „Christians for future“ feiert jeweils am ersten Freitag im Monat eine Klimaandacht, und das Martinusforum bietet einmal im Monat das Mitsingangebot „Musik die berührt &amp; Wort das trifft“ an. Der Violinist Roman Soltys gestaltet am Samstag, 17. Oktober, einen „Paganini – Konzert – Abend“. Zum zweiten Mal wird es am Samstag, 31. Oktober, eine „Nacht der Lichter“ geben, die mit Gesang und Gebet die Atmosphäre der Gemeinschaft in Taizé in die Kirche zaubert.&nbsp;<br />Eine besondere Veranstaltung ist jeweils am Samstag, 10., und Sonntag, 11. Oktober, in der Kirche geplant. Das Ensemble „Vielklang“ führt gemeinsam mit dem Chor „Mosaik“ das Musiktheater „Mirjam – die Frau aus Magdala“ auf. Gezeigt wird eine Interpretation des Lebens der Maria von Magdala und ihre Übertragung in die Zeit von heute. Für diese Aufführungen gibt es einen Kartenvorverkauf im Aschaffenburger Martinushaus.&nbsp;<br />Auch die Caritas bringt sich gemeinsam mit der Diakonie wieder im Projekt einbringen. Für November ist eine Wiederauflage der Veranstaltung „Retro &amp; Rabatz“ in der Kirche geplant. Der Caritas-Martinsladen wird auf einem Trödelmarkt gebrauchte Kleidung und Gegenstände anbieten und für Kinder gibt es Kreativangebote und weitere Überraschungen.<br />Das komplette Programm findet sich im Internet unter <a href="http://www.marktkirche-aschaffenburg.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.marktkirche-aschaffenburg.de</a>. Die Flyer liegen in der Kirche zum Mitnehmen aus. &nbsp;<br />(3626/0823; E-Mail voraus)<br /><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Aschaffenburg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74746</guid><pubDate>Wed, 26 Aug 2026 15:09:35 +0200</pubDate><title>Mit Musik Grenzen überwinden</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/mit-musik-grenzen-ueberwinden/</link><description>Als Kulturbotschafterinnen der Stadt Würzburg nach Tansania ‒ Mädchenkantorei der Dommusik geht auf Reise ins Partnerbistum nach Mbinga ‒ Empfang im Rathaus</description><content:encoded><![CDATA[<p class="western"><strong>Würzburg </strong>(POW) Als Kulturbotschafterinnen hat die Stadt Würzburg am Mittwoch, 26. August, die Mädchenkantorei der Dommusik bei einem Empfang im Rathaus entsandt. Die über 40 Sängerinnen werden von Donnerstag, 27. August, bis Freitag, 11. September, im tansanischen Partnerbistum Mbinga unterwegs sein. Dort geben sie Konzerte und gestalten Workshops und Gottesdienste unter dem Motto „Hope – Faith – Love“. Begleitet werden sie von Domkapellmeister Alexander Rüth, Mitarbeitern der Dommusik und Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran.</p><p>„Ihr seid Botschafter unserer Stadt und unserer Diözese“, sagte dritter Bürgermeister Joachim Spatz in seiner Aussendungsrede. Die Stadt Würzburg unterhält eine Partnerschaft mit Mwanza im Norden Tansanias, das Würzburger Partnerbistum Mbinga liegt im Süden des Landes. „Ihr fahrt dahin, wo eine Diözese mitten im Leben der Menschen ist, und werdet dort fantastische Erfahrungen machen“, versprach Spatz den Jugendlichen. Wichtig sei es, dort den Menschen mit Respekt und auf Augenhöhe zu begegnen. „Stellt Fragen aller Art, denn Tansania ist ein wahnsinnig interessantes Land“. Solch eine Reise mache erlebbar, wie Menschen in anderen Regionen leben, und helfe zu verstehen, warum sie so handeln, wie sie handeln.</p><p>Domkapellmeister Alexander Rüth dankte der Stadt Würzburg für den Empfang. Er freue sich darauf, mit dem Chor nach zehn Jahren endlich wieder auf eine solche Reise gehen zu können. Zuletzt hatte es zunächst wegen der Corona-Pandemie und dann wegen der weltpolitischen Lage nicht geklappt, auf Reisen zu gehen. Doch nun sei es im 55. Jahr des Bestehens der Mädchenkantorei wieder soweit. „Unsere Musik soll dafür sprechen, dass Grenzen für die Musik nicht existieren, soll ein Türöffner sein für unvergessliche Momente“, sagte er zu seinen jungen Sängerinnen. Die grundsätzliche Haltung für die kommenden Wochen beschrieb Rüth so: „Wir reisen als Lernende und kommen bereichert wieder zurück“.</p><p>Der Chor sang im Ratssaal des Würzburger Rathauses die Lieder „Sayari yeetu – Kein schöner Land“ und „Irish blessing“. Nach einer kleinen Stärkung ging es zu einer letzten Probe vor der Abreise in die Proberäume der Dommusik.</p><p class="western"><span style="line-height:100%"><i>bv (POW)</i></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%">(3526/0810; E-Mail voraus)</span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><i><u><b>Hinweis für Redaktionen:</b></u></i><i> Fotos abrufbar im Internet</i></span></p>]]></content:encoded><category>Weltkirche</category><category>Dom und Neumünster</category><category>Berichte</category><category>Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran</category><category>Würzburg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74741</guid><pubDate>Wed, 26 Aug 2026 10:45:07 +0200</pubDate><title>Wo der Norden den Horizont erweitert</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/wo-der-norden-den-horizont-erweitert/</link><description>Zwei junge Menschen aus dem Bistum Würzburg entdecken mit dem „Praktikum im Norden“ des Bonifatiuswerks Schweden und Lettland</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kahl am Main/Kürnach</strong> (bw/POW) Manche Reisen verändern nicht nur den Blick auf andere Länder, sondern auch den auf das eigene Leben. Für 25 junge Erwachsene aus ganz Deutschland beginnt in diesem Sommer mit dem „Praktikum im Norden“ des Bonifatiuswerks eine Reise, die weit mehr ist als ein Auslandsaufenthalt. Sie führt nach Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland, Island sowie nach Lettland und Estland – dorthin, wo sie in Kirchengemeinden, sozialen Einrichtungen, Schulen und Bildungszentren mitarbeiten, Verantwortung übernehmen und Menschen begegnen werden, die ihren weiteren Lebensweg prägen werden. Dabei lernen sie nicht nur neue Länder mit ihren jeweiligen Kulturen kennen, sondern auch eine Kirche, deren Mitglieder ihren Glauben in einer kleinen Minderheit leben.</p><p>Aus dem Bistum Würzburg bricht Paula Breuter am 6. September Richtung Schweden auf. In Rättvik wird die Kürnacherin dem Exerzitien-, Retreat - und Meditationszentrum Stiftelsen Berget tatkräftig zur Seite stehen. Das Zentrum wird von der Kommunität der Heiligen Dreifaltigkeit, einer ökumenischen Gemeinschaft, geführt. Die Abiturientin wird bei den täglich anfallenden Aufgaben in den Gästehäusern und der Begleitung einzelner Gäste helfen. „Das Praktikum sehe ich als Chance, Verantwortung zu übernehmen und Teil einer lebendigen Gemeinschaft zu sein. An diesem Ort möchte ich nicht nur meine praktischen Fähigkeiten einbringen, sondern auch gleichzeitig in meinem Glauben wachsen“, erklärt die 19-Jährige.</p><p>Anastasia Santoro aus Kahl am Main im Landkreis Aschaffenburg wird ihren Freiwilligendienst in der lettischen Hauptstadt Riga ab dem 29. September in unterschiedlichen Einsatzstellen absolvieren. Die 22-Jährige kann im deutschen Kindergarten oder im katholischen Gymnasium mitarbeiten. In der Kerzenwerkstatt kann sie Menschen mit Behinderung bei der Produktion von Kerzen helfen. Im Tageszentrum für Menschen mit Autismus bringt sich die Studentin bei der Vorbereitung und Durchführung eigener Workshops und Kreativangebote einbringen. „Ich freue mich darauf, ein anderes Land nicht nur zu bereisen, sondern mittendrin zu leben und zu arbeiten. Ich möchte meine Energie und meine Erfahrungen in die Diaspora-Arbeit des Bonifatiuswerkes einbringen und gemeinsam mit jungen Menschen im Norden den Glauben leben“, sagt Santoro.</p><p>Bonifatiuswerk-Generalsekretär Monsignore Georg Austen macht deutlich, dass die Freiwilligen nicht nur in andere Länder reisen, sondern zugleich Brücken zwischen Menschen und Kulturen bauen: „Wer sich auf den Weg macht, verändert nicht nur seinen Standort, sondern oft auch seine Haltung. Das ‚Praktikum im Norden‘ schafft Begegnungen über Länder- und Kulturgrenzen hinweg und zeigt, wie viel Menschen voneinander lernen können. Unser Freiwilligendienst ist eine Einladung, den eigenen Horizont zu weiten und Kirche als weltweite Gemeinschaft in ihrer Vielfältigkeit zu erleben. Gerade in einer Zeit gesellschaftlicher Spannungen sind solche Erfahrungen von unschätzbarem Wert.“</p><p>Während ihres Freiwilligendienstes werden die jungen Erwachsenen von Mentorinnen und Mentoren vor Ort begleitet und bleiben zugleich mit dem Bonifatiuswerk im Austausch. Das Programm wurde 2011&nbsp;gestartet und ermöglicht jährlich mehr als 20 jungen Menschen zwischen 18 und 27 Jahren Auslandserfahrungen in Nordeuropa und dem Baltikum. Das „Praktikum im Norden“ ist ein Kooperationsprogramm zwischen dem Bonifatiuswerk und dem Newman-Institut im schwedischen Uppsala. Es kann als „Internationaler Jugendfreiwilligendienst“ (IJFD) anerkannt werden.</p><p>(3526/0813; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74726</guid><pubDate>Tue, 25 Aug 2026 10:57:23 +0200</pubDate><title>Kirchen und Klöster öffnen ihre Türen</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/kirchen-und-kloester-oeffnen-ihre-tueren/</link><description>„Tag des offenen Denkmals“ am 13. September – Motto: „NetzWERKE: Denkmale &amp; Infrastruktur“ – Viele Angebote im Bistum Würzburg</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale &amp; Infrastruktur“ steht der „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, 13. September. „Die Gesellschaft ist vernetzt – familiär, im Freundeskreis, in Vereinen oder beruflich. Unser Netzwerk basiert auf Jahrhunderten voller Austausch, Bewegung und Zusammentreffen, die durch alle Generationen hinweg in Stein, Metall und Beton verfestigt und vereinfacht wurden: Denn Netzwerke benötigen Infrastruktur“, schreibt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Auch im Bistum Würzburg bieten Kirchen und Einrichtungen an diesem Tag Veranstaltungen an (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).</p><p>Wer vor der Innenrenovierung noch einmal einen Blick in die Wallfahrtskirche „Mariä Heimsuchung und Schmerzhafte Muttergottes“ am <strong>Würzburger Käppele</strong> werfen möchte, hat bei Führungen um 14 und 15&nbsp;Uhr dazu Gelegenheit. Bereits um 1640 begann am Nikolausberg die Verehrung eines Vesperbildes. Ab 1653 entstand eine Gnadenkapelle, die bis 1713 erweitert wurde. 1748/49 folgte ein Zentralbau mit Doppelturmfassade nach Plänen von Balthasar Neumann. Ab Mitte September wird die Kirche für voraussichtlich zweieinhalb Jahre für eine Sanierung geschlossen.</p><p>Einen Einblick in die Geschichte des <strong>Klosters Oberzell</strong> sowie in die Spiritualität der Gemeinschaft gibt es bei einer Klosterführung um 15 Uhr. Bei der rund anderthalbstündigen Führung werden auch die Klosterkirche und das beeindruckende Treppenhaus nach Plänen von Balthasar Neumann besucht. Auch in <strong>Zell am Main</strong> gab es ein Frauenkloster, das 1803 säkularisiert wurde. Erhalten sind unter anderem das Propsteigebäude mit Brunnen und ehemaligem Waschhaus, in dem die jüdische Familie Rosenbaum im 19. Jahrhundert ihre Laubhütte unterbrachte, sowie die Kirchenruine, Gärten mit Resten des ehemaligen Klosterkreuzgangs und der Konventbau mit Kapitelhaus. Bei einer Führung um 17 Uhr erfährt man mehr über dieses untergegangene Kloster.</p><p>In <strong>Gaibach</strong> (Landkreis Kitzingen) ist die <strong>Pfarrkirche Allerheiligste Dreifaltigkeit</strong> geöffnet. Baumeister war Balthasar Neumann, für die Stuckarbeiten der Innenausstattung zeichnete Antonio Bossi verantwortlich. Um 10 Uhr wird ein Wortgottesdienst gefeiert. Ab 11 Uhr kann die Kirche besichtigt werden, Führungen werden ab 13 Uhr jeweils zur vollen Stunde angeboten. Um 14 Uhr gibt es eine Sonderführung zum Altarbild „Das Haus Schönborn huldigt der Heiligen Dreifaltigkeit“ des Frankfurter Malers Franz Lippold. Die letzte Führung beginnt um 16 Uhr.</p><p><iframe src="https://bistumwuerzburg.podigee.io/368-tag-des-offenen-denkmals-was-in-mainfranken-geboten-wird/embed?context=external&amp;theme=default" style="border: 0" frameborder="0" height="150" width="100%"></iframe></p><p>Im Landkreis Miltenberg können die ehemalige katholische <strong>Pfarrkirche Sankt Laurentius</strong> in <strong>Sommerau/Markt Eschau</strong> und die <strong>Wendelinuskapelle</strong> in <strong>Mönchberg</strong> besichtigt werden. Sankt Laurentius ist rund 700 Jahre alt und wurde 1923 profaniert. Ab 11 Uhr bis einschließlich 16.30 Uhr wird zu jeder halben Stunde eine Führung angeboten. In der Wendelinuskapelle ist eine Ausstellung mit Portraits berühmter Frauen zu sehen, welche die Künstlerin Birgitta Leimeister (Mönchberg) in hochfeiner Filzarbeit hergestellt hat.</p><p>Das große Deckenfresko der <strong>Muttergottespfarrkirche</strong> in <strong>Aschaffenburg </strong>steht im Mittelpunkt von zwei je eineinhalbstündigen Führungen um 15 und 16.30 Uhr. Nach der Zerstörung der barocken Deckengemälde im Zweiten Weltkrieg fertigte der Münchener Akademieprofessor Hermann Kaspar im Jahr 1965/66 ein beeindruckendes Decken-Wand-Fresko in der traditionellen Darstellungsweise und Maltechnik des 18. Jahrhunderts, aber in modernen Formen. Von 13 bis 17 Uhr ist zudem die Gruftkapelle <strong>Sankt Maria Schnee </strong>in <strong>Mespelbrunn </strong>für Besucher geöffnet. In der Krypta der Basilika befindet sich die Grablege der Grafen von Ingelheim.</p><p>In <strong>Karlstein am Main </strong>gibt es um 15 Uhr eine Führung durch die Pfarrkirche Sankt Hippolytus und um 16.30 Uhr durch Sankt Peter und Paul. Die Sankt Martinuskirche in Heimbuchenthal ist von 11 bis 17&nbsp;Uhr geöffnet. Für Kinder gibt es eine Schnitzeljagd. In Sankt Peter und Paul in Großostheim kann man bei einer Kirchenführung um 14 Uhr die Orgel erleben, um 14.45 Uhr wird zudem eine Führung durch den Kirchenschatz im Bachgaumuseum angeboten. Außerdem kann um 17 Uhr die Kreuzkapelle besichtigt werden, zum Abschluss erklingt die historische Orgel aus dem 18. Jahrhundert.</p><p>Das <strong>Kloster Kreuzberg </strong>(Landkreis Rhön-Grabfeld) ist von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Hier werden Führungen in der im Bau befindlichen neuen Brauerei angeboten.</p><p>Für viele Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich. Eine komplette Übersicht über alle Gebäude, die am Tag des offenen Denkmals geöffnet sind, die Veranstaltungen und die Anmeldeformalitäten gibt es im Internet unter <a href="http://www.tag-des-offenen-denkmals.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.tag-des-offenen-denkmals.de</a>.</p><p><em><strong>Stichwort: „Tag des offenen Denkmals“</strong></em></p><p>1984 rief Jack Lang in Frankreich die „Journées Portes ouvertes monuments historiques“ ins Leben. Wegen der großen Resonanz folgten in den nächsten Jahren weitere Länder dem Beispiel. 1991 initiierte der Europarat offiziell die „European Heritage Days“. In Deutschland fand der „Tag des offenen Denkmals“ zum ersten Mal 1993 statt. Jedes Jahr am zweiten Sonntag im September öffnen seither historische Bauten und Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, ihre Türen. In fachkundigen Führungen bieten Architekten, Denkmalpfleger, Restauratoren und Handwerker Einblicke. Der Tag wird koordiniert von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.</p><p>(3526/0811; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74708</guid><pubDate>Mon, 24 Aug 2026 13:52:15 +0200</pubDate><title>Füreinander Halt sein</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/fuereinander-halt-sein/</link><description>Welttag der Suizidprävention am 10. September – Fachstelle Suizidberatung, Gesprächsladen, Telefonseelsorge, Sozialpsychiatrischer Dienst und Selbsthilfegruppe AGUS bieten Hilfe</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) „Füreinander Halt sein – Gemeinsam für das Leben“: Unter diesem Leitwort steht der diesjährige Welttag der Suizidprävention am Donnerstag, 10. September, in Würzburg. Der Welttag der Suizidprävention ist eine gemeinsame Veranstaltung der Fachstelle Suizidberatung Würzburg, der Telefonseelsorge Würzburg/Main-Rhön, des Gesprächsladens der Augustiner, des Vereins „Angehörige um Suizid“ (AGUS) sowie des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Erthal-Sozialwerks. Sie alle bieten in unterschiedlicher Form Hilfe für von Suizid betroffene Menschen an. Mit ihrem Programm wollen sie Gesprächsmöglichkeiten schaffen und einer Tabuisierung des Themas „Suizid“ entgegenwirken: „Tragen Sie dazu bei, unser Motto mit Leben zu füllen!“</p><p>An Infoständen können sich Interessierte über Hilfsangebote informieren sowie mit Vertreterinnen und Vertretern der unterschiedlichen Einrichtungen sprechen. Diese sind von 10 bis 16 Uhr in der Stadtbücherei im Falkenhaus und von 13 bis 16 Uhr vor dem Gesprächsladen der Augustiner, Am Dominikanerplatz 4, aufgebaut.</p><p>In der Augustinerkirche wird um 17 Uhr ein Ritual für die Seele angeboten. Es lädt dazu ein, der Trauer Raum zu geben, der Verstorbenen zu gedenken sowie Stärkung und Trost zum Weiterleben zu erhalten.</p><p>Der Tag schließt mit einem besonderen musikalischen Abend um 19.30 Uhr in der Augustinerkirche. Die Sängerin Ann-Kristin Lauber-Neu gestaltet gemeinsam mit ihrem langjährigen Pianisten Dominik Schreiber ein Konzertprogramm unter dem Titel „Musik für die Seele“. Das Repertoire reicht von Pop und Soul bis zu eigenen Liedern, in denen sie die Themen Abschied, Verlust und Trauer ebenso aufgreift wie Hoffnung, Glaube und Neubeginn. „Die Songs schaffen Raum zum Nachdenken, zum Innehalten und Berührtwerden und schenken zugleich Momente der Hoffnung, Zuversicht und Freude“, heißt es in der Einladung. Im Anschluss stellen sich die unterschiedlichen Einrichtungen vor und bieten Austauschmöglichkeiten an. Der Eintritt ist kostenlos.</p><p>Die Fachstelle Suizidberatung am Kardinal-Döpfner-Platz 1 in Würzburg, Telefon 0931/571717, Internet <a href="http://www.fachstelle-suizidberatung.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.fachstelle-suizidberatung.de</a>, ist von Montag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Die Einrichtung ist eine spezialisierte Beratungsstelle für Menschen in akuten Krisen und bei Suizidgefahr. Auch Angehörige und andere Bezugspersonen von Menschen in Krisen finden hier Unterstützung.</p><p>Der <a href="http://www.gespraechsladen-wuerzburg.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Gesprächsladen</a> am Würzburger Dominikanerplatz hat montags, dienstags, donnerstags und freitags von 10 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr sowie mittwochs von 10 bis 13 Uhr und 17 bis 19 Uhr geöffnet. Dort suchen Personen Hilfe und Entlastung in einer Lebenskrise oder belastenden Lebenssituation. Vielen dieser Menschen fehlen in ihrem Umfeld andere Menschen, die hinschauen, nachfragen und über das mit ihnen reden, was das Leben schwer macht.&nbsp;</p><p>Für durch Suizid Hinterbliebene ist die Selbsthilfegruppe AGUS (Angehörige um Suizid) eine wichtige Hilfe, erst einmal für das eigene Weiterleben nach ihrem Verlust und als Schutz vor eigener Suizidalität, und als Unterstützung für die Neuorientierung im eigenen Leben. Nähere Informationen im Internet unter agus-selbsthilfe.de.&nbsp;</p><p>Die <a href="http://www.telefonseelsorge-wuerzburg.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Telefonseelsorge Würzburg/Main-Rhön</a> ist rund um die Uhr unter den gebührenfreien Rufnummern 0800/1110111 oder 0800/1110222 erreichbar. Zudem bietet sie unter <a href="http://www.telefonseelsorge.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.telefonseelsorge.de</a> auch Hilfe online, im Chat oder per Mail an.</p><p>Der Sozialpsychiatrische Dienst des Erthal-Sozialwerks ist Informations-, Beratungs-, Betreuungs- und Behandlungszentrum für Menschen mit psychischer Erkrankung. An Standorten in Würzburg, Gemünden und Marktheidenfeld steht ihnen ein Team aus Sozialpädagog(inn)en, Psycholog(inn)en beziehungsweise Genesungsbegleiter(inn)en zur Seite. In Karlstadt gibt es zudem eine wöchentliche Kontaktgruppe. Informationen im Internet unter <a href="http://www.erthal-sozialwerk.de/spdi/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.erthal-sozialwerk.de/spdi/</a>.</p><p>(3526/0806; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74679</guid><pubDate>Thu, 20 Aug 2026 15:13:36 +0200</pubDate><title>Nachrichten kreativ präsentieren</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/nachrichten-kreativ-praesentieren/</link><description>Junge Journalistinnen und Journalisten entwickeln Instagram-Konzept für Podcast „Auf den Punkt“ der Süddeutschen Zeitung – Eine Volontärin vom Medienhaus des Bistums Würzburg beteiligt</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg/München</strong> (POW) Den Nachrichten-Podcast „Auf den Punkt“ der Süddeutschen Zeitung (SZ) auf Instagram sichtbarer machen: Mit diesem Ziel haben die Volontärinnen und Volontäre des Ausbildungsjahrgangs 2024 des Instituts für publizistische Ausbildung (ifp) in München im Rahmen ihres Abschlussprojekts Instagram-Formate entwickelt. Am Ende entstanden vier fertig produzierte Instagram-Formate, die teilweise künftig auch im Regelbetrieb zum Einsatz kommen, schreibt das ifp. Zum Team gehörte Judith Reinders, Volontärin im Medienhaus des Bistums Würzburg.</p><p>Im Mittelpunkt des Kooperationsprojekts stand die Frage, wie sich ein sachlicher Nachrichten-Podcast für Instagram aufbereiten lässt. Das Format sollte mindestens einmal pro Woche auf dem SZ-Instagram-Hauptaccount präsent sein und besonders nachrichtenaffine Frauen unter 30 Jahren ansprechen. In der Phase der Formatentwicklung Ende März erarbeiteten die insgesamt 24 Volontärinnen und Volontäre acht Formatideen und präsentierten sie dem Podcast-Team der SZ. Daraus wurden vier sogenannte „Pitches“ für die Weiterentwicklung ausgewählt: ein neues Konzept für die Samstagsfolge des Podcasts als Meinungsformat, ein Carousel-Post-Format zur Aufbereitung aktueller Themen, ein Reel-Format mit Community-Einbindung sowie ein Reel-Format mit Wochenrückblick.</p><p>Anfang Juli wurden die Konzepte umgesetzt. Reinders gehörte zum Team „Carousel“ – „Karussell“. Ein Carousel sei ein Beitrag, in dem man bis zu 20 Bilder und/oder Videos kombinieren könne, erklärt sie. Die Nutzer können dann durch diese Elemente „wischen“, um sie nacheinander anzusehen. „Das Format eignet sich für Nachrichten und Erklärformate, weil man die Informationen bündeln kann.“ Das Team entwickelte einen Prototyp zum Thema „Hitzetote“. Darin packten sie Informationen zum Thema Hitze, etwa die Zahl der im Zusammenhang mit Hitze gemeldeten Todesfälle, und forderten die Nutzer auf, ihre eigenen Erfahrungen zu teilen: „An welchen Orten hast du vergangene Woche die Klimaanlage vermisst?“ Außerdem erstellte das Team einen Baukasten mit Schritt-für-Schritt-Anleitung. Damit könne man jede Podcast-Folge nach dem gleichen Prinzip in das Carousel einfügen, erklärt Reinders. Der Prototyp sei bereits am 1. Juli auf dem Instagram-Hauptaccount der SZ erschienen, schreibt das ifp. „Es hat sehr gut funktioniert und hat viel Reichweite generiert“, sagt Reinders. Das Konzept soll nach einer gestalterischen Überarbeitung ab Herbst regelmäßig ausgespielt werden.</p><p>„Es war eine Herausforderung, aber es hat gut geklappt. Es hat viel Spaß gemacht“, lautet das Fazit von Reinders zum Abschlussprojekt. Sie habe viele neue Erfahrungen mitnehmen können – von Einblicken in den Redaktionsalltag bei der Süddeutschen Zeitung über crossmediale Zusammenarbeit bis hin zur tagesaktuellen Produktion. Es sei spannend gewesen, als Jahrgang gemeinsam an einem Großprojekt zu arbeiten und sich selbst zu organisieren. Die SZ habe sehr unterstützt und zum Beispiel ein komplettes Büro zur Verfügung gestellt.</p><p>An dem Projekt beteiligt waren die Volontärinnen und Volontäre des ifp-Jahrgangs 2024, die Redaktion des SZ-Podcasts „Auf den Punkt“ mit Laura Terberl, Ann-Marlen Hoolt und Johannes Korsche sowie als technische Unterstützung Tobias Schierle vom ifp. Die Projektleitung lag bei Eva Deinert (Bayerischer Rundfunk), Laura Terberl (SZ) und Julia Walker (ifp).</p><p>Mehr Informationen zum Projekt gibt es im <a href="https://aufdenpunkt.journalistenschule-ifp.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Internet</a> sowie auf <a href="https://www.instagram.com/stories/highlights/18165121267453342/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Instagram</a>. Der SZ-Podcast „Auf den Punkt“ ist im Internet unter <a href="https://www.sueddeutsche.de/thema/Auf_den_Punkt" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.sueddeutsche.de/thema/Auf_den_Punkt</a> zu finden.</p><p>(3526/0803; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74594</guid><pubDate>Tue, 11 Aug 2026 12:20:58 +0200</pubDate><title>Dank für „großartige Gastfreundschaft“</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/dank-fuer-grossartige-gastfreundschaft/</link><description>Weihbischof Reder feiert Abschiedsgottesdienst im Kiliansdom in Mbinga – Stopps in mehreren Pfarreien – Kokosnusspalme in Ndumbi gepflanzt</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mbinga </strong>(POW) Der Besuch von Weihbischof Paul Reder im tansanischen Partnerbistum Mbinga sei ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung und für eine lebendige Bistumspartnerschaft. Das hat Bischof John C. Ndimbo beim Abschiedsgottesdienst am Sonntag, 9. August, im Kiliansdom in Mbinga betont. Der Weihbischof dankte für die „großartige Gastfreundschaft“ und die vielen „freudigen und stärkenden Begegnungen“. Rund eineinhalb Wochen besuchte er Pfarreien und Einrichtungen im Partnerbistum, sprach mit unzähligen Gläubigen und Verantwortlichen vor Ort.</p><p>„Die Diözese Mbinga und ihre Gläubigen habe ich als sehr zielgerichtet und nach vorne gehend erlebt, um gemeinsam eine gute Zukunft zu gestalten, die auf dem christlichen Glauben aufbaut“, fasste Weihbischof Reder im Gottesdienst seine Eindrücke von der Reise zusammen. Die Bistümer Würzburg und Mbinga stünden auf unterschiedliche Weise vor großen Herausforderungen und könnten voneinander lernen, damit umzugehen. Wer seinen Blick und sein Herz auf Jesus ausrichte, „der auch uns helfend seine Hand entgegenstreckt“, der werde nicht untergehen, „sondern Kräfte entwickeln, um sie gemeinsam zu meistern“, sagte er mit Bezug auf das Evangelium vom Seesturm.</p><p>Bischof Ndimbo überbrachte das Bedauern vieler Pfarreien, die aufgrund des engen Zeitplans diesmal nicht besucht werden konnten. Ein weiterer Besuch sei deshalb keine Frage des „Ob“, sondern des „Wann“, betonte er. Als Zeichen für die Partnerschaft zwischen den beiden Bistümern überreichten unter anderem Vertreterinnen des Frauenbunds eine bunt bedruckte Stoffbahn, „Kitenge“ genannt.</p><p><em><strong>Eine Kokosnusspalme für die Partnerschaft</strong></em></p><p>In den vergangenen Tagen absolvierte Weihbischof Reder nochmals ein straffes Programm. Am Freitag, 7. August, ging es über Lituhi und Ndumbi zur Pfarrei Nkile von Pfarrer Silverius Mwingira am Njassa-See. „Die Landschaft hat den Charakter eines Mittelgebirges und die Straßen sind streckenweise ohne Geländewagen gar nicht passierbar“, beschreibt der Weihbischof. Das stelle auch die Pastoral vor große Herausforderungen. Die Pisten seien zwar versandet und staubig, aber befahrbar. In der Regenzeit würden sich selbst kleine Gebirgsbäche in reißende Fluten verwandeln, die alles mitreißen, erfährt der Weihbischof. Im Februar sei so eine Ordensschwester ums Leben gekommen.</p><p>In Lituhi machten die deutschen Gäste unter anderem einen Zwischenstopp beim Krankenhaus. Vor 100 Jahren von den Missionsbenediktinern gegründet, versorgt die Klinik heute 23 Ortschaften mit insgesamt rund 40.000 Menschen. In der Pfarrei Ndumbi pflanzte Weihbischof Reder eine Kokosnusspalme. Sie sei ein „Sinnbild für Wachstumskräfte“, schreibt der Weihbischof. Denn in Ndumbi soll eine neue Kirche als Ersatz für eine baufällige und viel zu kleine Behelfskirche entstehen. „Wer zusammen betet und zusammen arbeitet, der hält auch zusammen. Dieses Projekt stärkt die Gemeinschaft mit Gott und untereinander“, sagte der Weihbischof zu den Gläubigen. In Nkile präsentierte Pfarrer Mwingira den Gästen das 2021 eingeweihte Gästehaus, die Schreinerei, die Nähstube, eine Backstation und ein Hüttendorf direkt am See für Reisegruppen. Ein Kindergarten für 40 Kinder stehe kurz vor der Fertigstellung, und gemeinsam mit der Pfarrjugend habe er einen Fischteich ausgehoben, der demnächst befüllt werden soll.</p><p>Tags darauf ging es unter anderem in die Pfarrei Mkwai. Für Pfarrer Frank Ndunguru stehen mit dem Ausbau des Kindergartens und der Erweiterung der Krankenstation zu einem Gesundheitszentrum jede Menge Baumaßnahmen an. In Miparu wurde Weihbischof Reder von rund 270 Schülerinnen und Schülern der Secondary School begrüßt. Der Weihbischof rief die Jungen und Mädchen dazu auf, ihr Wissen als christliche Stimme in die Gesellschaft einzubringen. „Euer Gesang war unglaublich kraftvoll. Werdet auch Ihr eine kraftvolle christliche Stimme in der tansanischen Gesellschaft, indem Ihr Eure Fähigkeiten und Kompetenzen einbringt.“ Unter anderem mit Unterstützung der Privaten Katholischen Grund- und Mittelschule Vinzentinum in Würzburg seien neue Außentoiletten gebaut und die Schlafräume mit besseren Fenstern ausgestattet worden, erfuhr der Weihbischof – ein Beispiel für gelebte Partnerschaft.</p><p>Noch mehr Bilder und Berichte, diesmal aus der Sicht der Gastgeber, gibt es auf der <a href="https://www.dioceseofmbinga.or.tz/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Homepage des Bistums Mbinga</a>.</p><p>(3326/0789; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Weitere Bilder finden Sie hier: </strong><a href="https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1786440182eh3g5MJfl0asSs" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1786440182eh3g5MJfl0asSs</a></em></p>]]></content:encoded><category>Weltkirche</category><category>Berichte</category><category>Weihbischof Paul Reder</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74555</guid><pubDate>Fri, 07 Aug 2026 13:50:00 +0200</pubDate><title>„Berufungen fallen nicht vom Himmel“</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/berufungen-fallen-nicht-vom-himmel/</link><description>Weihbischof Paul Reder weiht im tansanischen Partnerbistum Mbinga drei Diakone zu Priestern – Großes Fest mit viel Tanz und Gesang</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mbinga</strong> (POW) Gesang und Tanz auf dem Platz vor dem Kiliansdom in Mbinga und eine über 100 Meter lange Prozession: Weihbischof Paul Reder hat am Donnerstag, 6. August, dem Fest der Verklärung des Herrn, die Diakone Germanus Mapunda, Herry Denis Soko und Sabas Nkolela durch Handauflegung und Gebet zu Priestern geweiht. Aus allen Heimatpfarreien und Ausbildungsgemeinden der Weihekandidaten waren Menschen angereist, um diesen Tag zu feiern. Der Domplatz sei überfüllt gewesen, schreibt Weihbischof Reder. Die Prozession zum Einzug habe „die erste Kostprobe, wozu die Sängerinnen und Sänger von vier zusammengestellten Kirchenchören akustisch in der Lage sind“ gegeben.</p><p>Weihbischof Reder ermutigte die Neupriester, durch ihren Dienst das Heilswirken Christi sichtbar zu machen. Das Fest der Verklärung des Herrn beinhalte den Auftrag, dem Licht Christi immer näher zu kommen. Er dankte den Eltern und Geschwistern der Geweihten für ihre Unterstützung. Sie hätten der Berufung der Neupriester Raum gegeben. An die Gläubigen gewandt, sagte er: „Berufungen fallen nicht vom Himmel. Sie wachsen dort, wo dafür gebetet wird und wo sie willkommen sind.“ Der Weihbischof lobte zudem die musikalische Gestaltung der Weiheliturgie, die von „großer Freude und intensiver Gebetsgemeinschaft“ geprägt gewesen sei.</p><p>Bei der Übergabe der Weiheurkunden betonte Bischof John C. Ndimbo unter Gelächter und Applaus der Gemeinde, dass diese zwar den Namen und das Siegel von Weihbischof Reder trügen, die pastorale Arbeit aber im Bistum Mbinga anstehe. Insgesamt sieben Diakone seien in diesem Jahr zu Priestern geweiht worden, erfährt Weihbischof Reder. Bevor sie ihre neuen Einsatzorte antreten, müssen sie allerdings erst den Führerschein machen – Mobilität sei eine Grundvoraussetzung bei den großen Entfernungen zwischen den Gemeinden.</p><p>Bis zum Nachmittag wurde auf dem Domplatz gesungen und getanzt. Mit der Weiheliturgie, der anschließenden Eucharistiefeier, zahlreichen Prozessionen und Dankesworten seien fast vier Stunden vergangen.</p><p><em><strong>Besuch bei Radio Hekima</strong></em></p><p>Am Nachmittag besuchten Weihbischof Reder und Afrikareferent Burkhard Pechtl noch Radio Hekima. Es ist rund um die Uhr auf Sendung. Direktor Father Sospeter Mahundi führte die Gäste durch die Radiostation mit ihrer modernen Ausstattung. Einen Einblick in die Aktivitäten des Senders und sein vielfältiges Programm gibt es im Internet (<a href="https://radiohekimafm.co.tz/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://radiohekimafm.co.tz/</a>).</p><p>(3326/0785; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Weitere Bilder finden Sie hier:</strong><a href="https://bistum-wuerzburg.px.media/share/17861000814Z5qJ6mvrsPiWC" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://bistum-wuerzburg.px.media/share/17861000814Z5qJ6mvrsPiWC</a></em><br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Weltkirche</category><category>Berichte</category><category>Weihbischof Paul Reder</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74554</guid><pubDate>Fri, 07 Aug 2026 11:32:22 +0200</pubDate><title>Liebesglück und Liebesfrust</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/liebesglueck-und-liebesfrust/</link><description>„Würzburger Paartage“ beginnen am 29. September – Auftakt mit Kabarettist Stephan Bauer – Vier Wochen Programm mit Angeboten rund um Partnerschaft, Liebe und Sexualität</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Die „Würzburger Paartage“ laden ab Ende September dazu ein, der Routine des Alltags zu entfliehen und der Liebe neu zu begegnen. „Über einen Zeitraum von vier Wochen erwartet Sie ein buntes, lustiges, sinnliches, ernsthaftes, informatives und nachdenkliches Programm rund um Partnerschaft, Liebe und Sexualität“, heißt es in der Ankündigung. Eröffnet werden die „Würzburger Paartage“ am Dienstag, 29. September, mit dem Kabarettisten Stephan Bauer.</p><p>Zum Auftakt der „Würzburger Paartage“ präsentiert Bauer am Dienstag, 29. September, um 19.30 Uhr im Generationen-Zentrum Matthias Ehrenfried in der Bahnhofstraße 4-6 in Würzburg sein Programm „Am Ende der Nerven… und noch so viel Ehe übrig“. Das Geheimnis einer glücklichen Ehe ist offenbar ein Geheimnis: Nach 20 Jahren Ehe stelle sich jeder die Frage, ob es das jetzt schon war und was aus den eigenen Träumen geworden sei. Der Eintritt kostet pro Person 20 Euro, ermäßigt 18 Euro. Karten gibt es im Internet unter www.wuerzburger-paartage.de oder unter <a href="https://eveeno.com/729253181" target="_blank" rel="noreferrer">https://eveeno.com/729253181</a>.</p><p>Zeit zu zweit können Paare beispielsweise beim „Tanz des Lebens – Partnerschaft mal anders erleben“ (1. Oktober), beim Brettspielabend „Schatz, ärgere dich nicht!“ (6. Oktober) oder bei der „Waldzeit zu zweit: Sinn und Sinnlichkeit“ (10. Oktober) erleben.</p><p>Was bedeutet es für das gemeinsame Leben, wenn Partner unterschiedliche religiöse oder spirituelle Überzeugungen haben? Wie geht man mit Fragen rund um religiöse Praxis, Feste oder die Erziehung von Kindern um? Das ist Thema der Veranstaltung „Gemeinsam Lieben, verschieden Glauben“ zu religionsverbindenden und interspirituellen Partnerschaften (30. September). Auch queere Familien stehen vor Herausforderungen. Warum man sich trotzdem ein Beispiel an den „Regenbogenfamilien“ nehmen sollte, erläutert die Autorin Lisa Bendiek in der Lesung mit Gespräch „Lesben sind die besseren Väter“ (12. Oktober). In der Veranstaltung „Gott, die Liebe und wir: Partnerschaft, Ehe und Kindererziehung aus Sicht der Religionen“ (27. Oktober) tauschen sich Menschen aus unterschiedlichen Religionen darüber aus, wie sich Religion und Glaube im Alltag auswirken und wie das gegenseitige Verständnis vertieft werden kann.</p><p>Was macht die Digitalisierung mit der Liebe? Das erfährt man beim Abend „Onlinedating und Beziehungen im digitalen Zeitalter“ mit Dr. Johanna Degen alias „Dr. Tinder“ (5. Oktober). Es gibt viele Gründe, warum Partner ihre Partnerschaft nur am Wochenende, über große Distanzen oder gar von Kontinent zu Kontinent leben. Wie Fernbeziehungen gelingen und woran sie scheitern, betrachtet der Vortrag „So nah und doch so fern“ (22. Oktober). Um achtsame Momente miteinander geht es beim „KlangRaum für Paare“ (8. Oktober) und im Workshop „Achtsamkeit in der Partnerschaft“ (9. Oktober).</p><p>Als Paar durchläuft man verschiedene Lebensphasen. Wenn eine Person wegen Teilzeit oder unbezahlter Care-Arbeit weniger verdient, wirkt sich das oft direkt auf die Altersvorsorge aus. Im Vortrag „Vorsorge in der Partnerschaft. Faire Lösungen bei Teilzeit und Care-Arbeit“ (19. Oktober) werden konkrete Modelle und Möglichkeiten der Absicherung vorgestellt. Damit eine Partnerschaft auch nach vielen Jahren glückt, sollte man sich beständig gemeinsam weiterentwickeln. Wie das geht, erfährt man beispielsweise im Vortrag „Langzeitliebe. Wenn Paare in die Jahre kommen“ (15. Oktober).</p><p>Unabhängig von der Länge der Beziehung kann es auch mal an der Kommunikation hapern. Tipps zur Paarkommunikation gibt es im Workshop „Was hast Du gesagt? Miteinander reden und sich verstehen“ (20. Oktober). Ein leidiges Thema ist oft auch der Haushalt. Im Kurs „Aufräumen und Putzen zu zweit – Lust oder Frust?“ (24. Oktober) vermittelt eine professionelle Hauswirtschafterin, wie der Haushalt möglichst stressfrei organisiert wird.</p><p>Auch an die Kultur wird gedacht. Bei der Matinee „Die Liebe ist eine Himmelsmacht“ (11. Oktober) machen sich Gisela Groh (Texte) und Ralf Werner (Klavier) auf eine Spurensuche durch Kultur, Psychologie, Literatur, Spiritualität und Musik.</p><p>Die „Würzburger Paartage“ sind eine Kooperation der Ehe-, Familien- und Lebensberatung (EFL) der Diözese Würzburg, des Generationen-Zentrums Matthias Ehrenfried, des Rudolf-Alexander-Schröder-Hauses und der Diakonie Würzburg. Mehr im Internet unter <a href="https://wuerzburger-paartage.de/" target="_blank">https://wuerzburger-paartage.de/</a>.</p><p>(3326/0783; E-Mail voraus)<br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Berichte</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74553</guid><pubDate>Fri, 07 Aug 2026 11:19:12 +0200</pubDate><title>„Sie übergeben ein gut bestelltes Haus“</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/sie-uebergeben-ein-gut-bestelltes-haus/</link><description>Maria-Ward-Schule Würzburg verabschiedet Schulleiterin Birgit Thum-Feige</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) 37 Jahre hat Birgit Thum-Feige die Maria-Ward-Schule Würzburg mitgestaltet, zunächst als Lehrerin für Biologie und Sport, seit 2000 als Konrektorin und in den vergangenen acht Jahren als Schulleiterin. Am Dienstag, 4. August, wurde sie mit einem Gottesdienst und einem Festakt feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Das schreibt die Schule in einer Pressemitteilung.</p><p>Die Festreden eröffnete Marcus Ramsteiner, Ministerialbeauftragter für die unterfränkischen Realschulen. Er erinnerte an die schwierige Coronazeit, in der Thum-Feige sich mit ihrem „unerschöpflichen Energievorrat und ihrem Gestaltungswillen“ großen Verdienst im benötigten Krisenmanagement erworben habe. Sie sei „die Erste am Morgen und am Abend die Letzte“ in der Schule. Dem schloss sich Robert Scheller an, Vorsitzender des Vorstands der Maria-Ward-Schule. „Sie übergeben ein gut bestelltes Haus“, konstatierte er in seinem Rückblick auf die vergangenen 37 Jahre. Insbesondere die Generalsanierung der Schule habe Thum-Feige entscheidend mitgeprägt.</p><p>Elternbeiratsvorsitzende Corinna Förster betonte ebenso wie viele andere Redner die pädagogischen und menschlichen Fähigkeiten Thum-Feiges. Herz, Verstand, Gelassenheit und Engelsgeduld bescheinigte Förster der scheidenden Schulleiterin: „Unter Ihrer Leitung war die Schule stets ein Ort, an dem junge Leute ihren eigenen Weg finden.“ So sei die Maria-Ward-Schule weit mehr als ein Haus, das Wissen vermittelt. Das bestätigten die Schülersprecherinnen Melina Roscher, Mathilda Keßler und Hedi Neuhöfer. Es sei die Art, wie Thum-Feige mit Menschen umgehe: „Unsere Sorgen fanden bei Ihnen immer ein offenes Ohr.“</p><p>Dr. Peter Nothaft, Direktor des Katholischen Schulwerks in Bayern, übergab Thum-Feige eine Ehrenauszeichnung mit Ehrennadel für besondere Verdienste sowie die Ruhestandsurkunde. Zuvor zitierte er aus einer Beurteilung vom Ende ihrer Seminarzeit. Schon damals habe sie ein bemerkenswertes soziales Miteinander bewiesen. Diese Eigenschaften habe sie sich auch als Schulleiterin stets bewahrt. Thum-Feige sei immer „nahbar und dennoch klar bei den Führungsaufgaben“ gewesen. Mit einem Segenslied beschloss der Lehrerchor den offiziellen Teil des Festaktes.</p><p>(3326/0782; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Foto abrufbar im Internet</em><br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Berichte</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74551</guid><pubDate>Fri, 07 Aug 2026 11:12:13 +0200</pubDate><title>Neue Vorchöre der Dommusik</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/neue-vorchoere-der-dommusik/</link><description>Neue Gruppen starten im September – Angebot für Jungen und Mädchen in der ersten und zweiten Klasse</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Die Vorchöre der Dommusik Würzburg starten ab Montag, 21. September, mit neuen Gruppen. Das Angebot richtet sich an alle singbegeisterten Jungen und Mädchen der ersten und zweiten Klasse, heißt es in einer Pressemitteilung.</p><p>Im Vorchor entdecken die Kinder die vielfältigen Möglichkeiten, die ihnen ihre Stimme bietet. Auf spielerische Weise lernen sie, sich eigenständig mit einem Notentext vertraut zu machen und einfache Melodien vom Blatt zu singen. Der Spaß an der Chormusik steht dabei im Vordergrund. Neben einer fundierten musikalischen Ausbildung legen die Verantwortlichen Wert darauf, dass die Kinder Freude am Singen und am musikalischen Ausdruck entwickeln und soziale Kompetenzen im Umgang untereinander erwerben. Die sensible Wahrnehmung eines jeden Sängers für den anderen und die Verantwortung füreinander seien Voraussetzungen für das erfolgreiche gemeinsame Chorsingen – so werde bei den Chören am Würzburger Dom eine Kultur des Hörens, der Toleranz und Aufmerksamkeit vermittelt und gelebt. Die Chöre verstehen ihre Arbeit nicht nur rein musikalisch, sondern auch konfessionsübergreifend als außerschulische Jugendbildung mit sozialpolitischem Auftrag. Dementsprechend stehen in einem Chorjahr auch gemeinsame Aktivitäten wie ein Spieletag auf der Burg der Dommusik an.</p><p>Neben Proben dürfen die Nachwuchsmusiker im geschützten Rahmen auch erste Erfahrungen auf einer Konzertbühne sammeln. Sobald die jungen Sängerinnen und Sänger in die Hauptchöre der Mädchenkantorei und der Domsingknaben übertreten, sind sie regelmäßig in Konzerten und Gottesdiensten im Würzburger Dom zu hören. Außerdem sind sie auf Konzertreisen in ganz Deutschland und Europa unterwegs. „Dank des außerordentlichen Engagements des Bistums Würzburg, vieler aktiver und ehemaliger Chormitglieder, Eltern und Freunde und der Förderung durch den Dommusikverein haben die Mädchenkantorei und die Domsingknaben einen hohen musikalischen und künstlerischen Standard erlangt und können sich mit europäischen Spitzenchören messen“, schreibt die Dommusik.</p><p>Der Vorchor I für Kinder der ersten Jahrgangsstufen findet montags von 15 bis 15.45 Uhr statt.</p><p>Der Vorchor II für Kinder der zweiten Jahrgangsstufen findet montags von 16 bis 17 Uhr statt.</p><p>Das Singen in den Chören der Dommusik ist kostenlos. Die Proben finden in den Räumen der Dommusik über dem Domkreuzgang statt. Schnuppertermine und weitere Informationen bei der Dommusik, Telefon 0931/38662271, Internet <a href="https://www.wuerzburger-dommusik.de" target="_blank">www.wuerzburger-dommusik.de</a>.</p><p>(3326/0781; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Fotos abrufbar im Internet</em><br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Dom und Neumünster</category><category>Berichte</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74542</guid><pubDate>Thu, 06 Aug 2026 14:33:12 +0200</pubDate><title>Gemeinsam in eine gute Zukunft gehen</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/gemeinsam-in-eine-gute-zukunft-gehen/</link><description>Weihbischof Reder diskutiert mit Priestern der Diözese Mbinga – Zahl der Pfarreien im Partnerbistum wächst stetig – Wichtige Rolle der kleinen christlichen Gemeinschaften vor Ort</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mbinga </strong>(POW) „The Pearl of Partnership“ – „Die Perle der Partnerschaft“ steht auf einem großen Banner bei der Emmanuel Square Hall, einem Versammlungsraum in Mbinga. Hier traf Weihbischof Paul Reder am Mittwoch, 5. August, den Priesterrat der tansanischen Partnerdiözese, um sich mit den Priestern über die Bedeutung von Synodalität für die Kirche auszutauschen, vom Synodalen Weg in Deutschland zu berichten und mehr über das Partnerbistum zu erfahren. Das synodale Prinzip des Aufeinander-Hörens im Heiligen Geist und des Miteinander-Unterwegsseins helfe, den „kulturellen und religiösen Reichtum“ zu schätzen, den die Kirchen Afrikas auf diesem Weg beitragen können“, sagte der Weihbischof.</p><p>Im Gespräch informierten die Priester den Weihbischof über die Situation im Partnerbistum. Derzeit gebe es insgesamt 82 Priester, davon seien 70 Diözesanpriester und zwölf Ordenspriester. Aktuell arbeiteten 55 in der Diözese Mbinga, die übrigen hätten Aufgaben außerhalb, beispielsweise weiterführende Studien oder pastorale Dienste in einer anderen Diözese. Zum Vergleich: Im Bistum Würzburg gibt es laut Statistik 241 aktive Welt- und Ordenspriester (Stand 2026). Zweimal im Jahr tausche sich der Diözesanklerus zu Aspekten der Spiritualität, der Pastoral und zu wirtschaftlichen Themen aus.</p><p>Mit fast 500.000 Gläubigen stellen die Katholiken die größte Gruppe dar (Bistum Würzburg: 610.548). Die Zahl der Pfarreien im Partnerbistum wachse stetig. Waren es zum Amtsantritt von Bischof John C. Ndimbo 26 Pfarreien, sei diese Zahl mittlerweile auf 40 gewachsen, und zehn weitere Pfarreigründungen seien geplant. Die Gründung einer Pfarrei geschehe in enger Abstimmung mit den Gläubigen und Verantwortlichen vor Ort, erfuhr der Weihbischof. Es gehe dabei nicht nur um den Bau einer Kirche, sondern auch um die Frage, wie sich die Pastoral und der Pfarrer finanzieren. Die Pfarreien müssten sich dauerhaft selbst tragen, berichtet der Weihbischof: „Für einen Priester in der Pfarrei bedeutet das auch persönliches Engagement, um seinen Lebensunterhalt zu sichern, sei es durch Projektpartnerschaften, die Solidarität der Gläubigen oder auch über eine kleine Garten- und Landwirtschaft.“</p><p>Daneben gebe es Filialgemeinden, die sogenannten „Outstations“, die zum Teil sehr weit voneinander entfernt seien. Weil die meisten Gläubigen kein eigenes Fahrzeug hätten, spielten kleine christliche Gemeinschaften vor Ort eine große Rolle. Dabei träfen sich 15 bis 20 Familien einmal in der Woche zu einem Wortgottesdienst, einem Glaubensgespräch und Gebet. Das Gemeindeleben werde in vielen Outstations von Katechisten organisiert. Auch katholische Verbände und Organisationen prägten das Leben im Bistum, etwa der katholische Frauenbund (Wawata), die katholische Männergemeinschaft (Uwaka) oder das Jugendapostolat (Uvikambi). Darüber hinaus seien die Chorgemeinschaften, neben der Gestaltung der Liturgie, ein wichtiges Bindeglied für den Zusammenhalt.</p><p>Weihbischof Reder überreichte als Zeichen der Verbundenheit gelb-blaue Katholikentagsschals mit dem Aufdruck „Hab Mut, steh auf!“. Die Worte riefen dazu auf, „in den täglichen Herausforderungen der Pastoral nicht zu resignieren, sondern aufzustehen und mutig die Aufgaben anzugehen, zu denen Jesus uns ruft“. Der Weihbischof erhielt im Gegenzug ein geschnitztes Boot mit Menschen. „Denn wir sitzen in einem Boot und wollen uns gemeinsam in eine gute Zukunft bewegen“, erklärte Pfarrer Silverius Mwingira, in Schonungen und Unterspiesheim als Urlaubsvertretung bekannt, in fließendem Deutsch.</p><p>(3326/0777; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Fotos abrufbar im Internet</em><br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Weltkirche</category><category>Berichte</category><category>Mbinga</category><category>Weihbischof Paul Reder</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74527</guid><pubDate>Wed, 05 Aug 2026 16:39:10 +0200</pubDate><title>Weihbischof besucht Baustelle in Likonde</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/weihbischof-besucht-baustelle-in-likonde/</link><description>Besuch im Kleinen Seminar von Likonde – Wiederaufbau der Kapelle nach dem Brand von September 2025 macht große Fortschritte – Abstecher zum Projekt „Eine Kuh für Mbinga“ und nach Kigonsera</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Likonde/Mkako/Kigonsera</strong> (POW) Ein Brand hat im vergangenen September die Kapelle des Kleinen Seminars in Likonde im tansanischen Partnerbistum Mbinga zerstört. Mittlerweile ist die Renovierung in vollem Gange. Weihbischof Paul Reder besichtigte am Dienstag, 4. August, die Baustelle. Er sei „erstaunt über den Fortschritt der Arbeiten“ gewesen, schreibt der Weihbischof. Zudem unterhielt er sich mit einer Kooperative im Rahmen des Partnerschaftsprojekts „Eine Kuh für Mbinga“ in Mkako und besuchte die Catechist Secondary School in Kigonsera, der ältesten Pfarrei des Bistums Mbinga.</p><p>Im Kleinen Seminar in Likonde leben und lernen Schüler aus mehreren Diözesen. Sie können sich dort unter anderem auch für die Aufnahme in ein Priesterseminar qualifizieren. Ausgelöst durch einen Kurzschluss, zerstörte am 29. September 2025 ein Feuer die komplette Sakristei sowie weite Teile des Kirchenschiffs, wie Dach und Wände. Dabei wurden auch alle liturgischen Geräte und Messgewänder zerstört. Das Bistum Würzburg gab für den Wiederaufbau 20.000 Euro aus dem Katastrophenfonds. Die schnelle Nothilfe aus Würzburg habe nach den Worten von Bischof John C. Ndimbo dazu motiviert, die Renovierung sofort anzugehen. Als Ausweichquartier dient derzeit ein Versammlungsraum.</p><p>In einer Ansprache vor den Schülern verglich Weihbischof Reder das Bemühen um Bildung mit der Arbeit in einer Goldschmiede. Es brauche „Zeit und Geduld, bis wir den Wert eines langen Entwicklungsprozesses wirklich ermessen können“, sagte er. Den Ausbildern und Lehrern sei „Wertvolles anvertraut“, das es mit Wertschätzung zu formen gelte. „Die Liebe, Schönes entstehen zu lassen, ist in der Goldschmiede die treibende Kraft, damit ein Werk gelingt.“ Das gelte so ähnlich auch für die Erziehung. Respektvoller Umgang und eine entsprechende Begleitung seien die Grundlagen für eine positive Entwicklung. Der Weihbischof hatte auch Geschenke mitgebracht: einen Messkelch aus dem Bestand des Priesterseminars Würzburg sowie zwei Fußbälle – letztere erhielten eindeutig den größeren Applaus, gab Bischof Ndimbo lachend zu.</p><p><em><strong>Projekt „Eine Kuh für Mbinga“: Wie aus 20 mehr als 800 Kühe wurden</strong></em></p><p>Eine Erfolgsgeschichte ist das Partnerschaftsprojekt „Eine Kuh für Mbinga“: Aus 20 Kühen im Jahr 1992 sind mittlerweile mehr als 800 geworden. Jedes erstgeborene Kalb einer gespendeten Kuh wird an eine andere bedürftige Familie weitergegeben. Neben Milch für die Kinder und den Verkauf liefern die Kühe auch Dünger für die Felder, erklärte Afrikareferent Burkhard Pechtl. Weihbischof Reder besuchte in Mkako eine Bauernkooperative mit 21 Familien, die vor drei Jahren im Rahmen des Projekts gegründet wurde und vor zwei Jahren die ersten zehn Kühe bekam. Das Projekt stehe sowohl für gesunde Ernährung wie auch für geteilte Liebe, sagte der Weihbischof. Er erinnerte an die Worte Gottes in der Heiligen Schrift: „Ich werde euch Zukunft und Hoffnung geben.“ Projekte wie dieses sorgten dafür, dass das keine leeren Worte blieben. „Ihr gebt als Hoffnungsträger und Zukunftsgestalter den Worten Gottes ein Gesicht und lasst sie lebendig werden.“</p><p><strong><em>Kigonsera Catechist Secondary School: Die Katecheten von morgen ausbilden</em></strong></p><p>Der Tag endete mit einem Abstecher nach Kigonsera, der ältesten Pfarrei im Bistum Mbinga. Die gesamte Anlage, die von den Missionsbenediktinern von Peramiho aufgebaut wurde, sei heute Standort der Kigonsera Catechist Secondary School. In den Abschlussklassen würden die Jungen und Mädchen auch zu Katechisten ausgebildet. Ähnlich wie Gemeindereferentinnen und -referenten trügen sie zum christlichen Leben in den Pfarreien bei, etwa durch Religionsunterricht oder Katechesen. Mitfinanziert werden sie über einen Entwicklungsfonds der Religionslehrer im Kirchendienst des Bistums Würzburg.</p><p>Das christliche Profil einer Schule zeige sich daran, dass neben der Chance auf eine erfolgreiche persönliche Entwicklung auch der Dienst an der Gesellschaft im Blick behalten werde, sagte Weihbischof Reder in seiner Ansprache vor der Schulgemeinschaft. „Die Welt und die Gesellschaft, die Ihr schon bald mitgestalten werdet, werden uns vor Herausforderungen stellen, die die Bündelung aller Kräfte brauchen, um eine menschenwürdige und lebenswerte Gesellschaft zu formen.“ Hierfür sei die Herzensbildung ein wesentlicher christlicher Beitrag. Afrikareferent Pechtl begleitet die Einrichtung seit mehreren Jahren und freute sich über die Fortschritte in Kigonsera, auch dank der Unterstützung durch Partnerschaftsinitiativen aus Schweinfurt und Gerolzhofen.</p><p><em>Die Anschaffung einer Kuh für das Projekt „Eine Kuh für Mbinga“ kostet zwischen 350 und 400 Euro. Wer das Projekt unterstützen möchte: Spendenkonto: Diözese Würzburg KdöR, IBAN DE40 7509 0300 0603 0000 01 bei der LIGA Bank Eg, Verwendungszweck „Cow-Projekt Mbinga“ + „Spenderadresse“.</em></p><p>(3326/0774; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Weitere Bilder finden Sie hier:</strong><a href="https://bistum-wuerzburg.px.media/share/17859384202xnbQymGbQUSN4" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://bistum-wuerzburg.px.media/share/17859384202xnbQymGbQUSN4</a></em></p>]]></content:encoded><category>Weltkirche</category><category>Berichte</category><category>Weihbischof Paul Reder</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74518</guid><pubDate>Wed, 05 Aug 2026 12:40:38 +0200</pubDate><title>Sternsinger sammeln 1,5 Millionen Euro</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/sternsinger-sammeln-15-millionen-euro-3/</link><description>Vorjahresergebnis der Aktion Dreikönigssingen im Bistum Würzburg erneut übertroffen – Bundesweit kamen rund 47,2 Millionen Euro zusammen</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aachen/Düsseldorf/Würzburg</strong> (POW) Die Sternsingerinnen und Sternsinger im Bistum Würzburg haben bei der Dreikönigsaktion 2026 das Ergebnis des Vorjahres erneut übertroffen. 1.512.021 Euro sammelten die Kinder und Jugendlichen in 694 Gemeinden und Gruppen, teilt das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ in Aachen mit. Im Vorjahr betrug das Ergebnis 1.490.771 Euro in 697 Gemeinden und Gruppen.</p><p>Bundesweit sammelten die Sternsingerinnen und Sternsinger rund 47,2 Millionen Euro und erzielten damit erneut ein herausragendes Sammelergebnis. Genau 47.173.855 Euro kamen bei der 68. Aktion Dreikönigssingen zusammen. Sternsingergruppen aus 7131 Pfarrgemeinden, Verbänden, Schulen, Kindergärten und weiteren Einrichtungen waren in den ersten Januartagen mit ihren jugendlichen und erwachsenen Begleitenden unterwegs für benachteiligte und Not leidende Kinder in aller Welt.<br />„Auf die Sternsingerinnen und Sternsinger ist Verlass. Sie machen die Welt mit großem Engagement jedes Jahr ein Stückchen besser“, lobt Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks, den Einsatz aller Beteiligten an der Aktion Dreikönigssingen. „Bei der vergangenen Aktion setzten sie ein starkes Zeichen gegen Kinderarbeit und trugen die Botschaft in die Häuser: Kinder gehören in die Schule, nicht in die Fabrik.“</p><p>Daniela Hottenbacher, Bundesvorsitzende des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), schließt sich an: „Jahr für Jahr ist es beeindruckend, wie engagiert sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene an der Aktion Dreikönigssingen beteiligen. Überall in Deutschland zeigen sie einen starken Einsatz an zahllosen Haustüren, wenn sie ihre Lieder singen, den Segen bringen und Spenden für benachteiligte Gleichaltrige sammeln. Dafür gilt allen Beteiligten größte Anerkennung und ein herzliches Dankeschön.“</p><p>Bei der Aktion 2025 hatten die Sternsingerinnen und Sternsinger 48.060.189 Euro gesammelt, im Jahr 2024 waren es 45.988.710 Euro. Seit dem Start 1959 kamen damit beim Dreikönigssingen insgesamt mehr als 1,475 Milliarden Euro zusammen, mit denen Projekte für benachteiligte und Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gefördert wurden. Mit den Mitteln aus der Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder werden Projekte in den Bereichen Bildung, Ernährung, Gesundheit, Kinderschutz, Nothilfe, pastorale Aufgaben und soziale Integration unterstützt.<br />Rund um den kommenden Jahreswechsel machen sich die Sternsingerinnen und Sternsinger bei ihrer 69. Aktion Dreikönigssingen auf den Weg. „Gutes Essen, starke Kinder – Sternsingen für gesunde Ernährung“ heißt dann das Leitwort. Beispielland der Aktion ist Guatemala. Die bundesweite Eröffnung wird am Dienstag, 29. Dezember, in Münster gefeiert.</p><p>(3326/0773; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Foto abrufbar im Internet</em><br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Ehrenamt</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74485</guid><pubDate>Mon, 03 Aug 2026 16:08:22 +0200</pubDate><title>Weihbischof besucht Zukunftsprojekte im Partnerbistum</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/weihbischof-besucht-zukunftsprojekte-im-partnerbistum/</link><description>Herzlicher Empfang für Weihbischof Reder in Mbinga – Abschlussfeier für den ersten Jahrgang der Labor- und Krankenpflegeschule LIHETI – Grundstein für diözesanes Pastoral- und Jugendzentrum in Mwembe-Mtama gelegt</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mbinga/Litembo/Mwembe-Mtama</strong> (POW) Mit Gesang, Trommeln und Tanz ist Weihbischof Paul Reder in Mbinga empfangen worden. Eine Prozession mit Autos, Motorrädern, Lautsprecherwagen und unzähligen Menschen empfing ihn am Samstag, 1. August, am Ortseingang und begleitete ihn zum Kiliansdom. Der Empfang habe „alles bisher Erlebte in den Schatten gestellt“, schreibt der Weihbischof. Bischof John C. Ndimbo begrüßte ihn zusammen mit einer Abordnung. Im Dom von Mbinga erklärte Bischof Ndimbo, wie sehr sich alle Gläubigen auf diesen Besuch gefreut hätten und mit wie viel Hoffnung für die Stärkung der Partnerschaft zwischen den beiden Bistümern er verbunden sei. Weihbischof Reder dankte für den herzlichen Empfang und sprach den Segen.</p><p>Bereits auf dem Weg nach Mbinga war der Weihbischof überall mit überbordender Freude empfangen worden. In Litumbandyosi „schien das ganze Dorf auf den Beinen zu sein“ und habe ihn in einem langen Festzug bis in die Kirche begleitet, beschreibt er seine Eindrücke. Auf dem nahen Versammlungsplatz führten Kinder-, Jugend- und Erwachsenengruppen Tänze vor. In Litumbandyosi unterhalten die Erlöserschwestern ein Schwesternhaus, zudem besteht zwischen der Pfarrei und der Pfarreiengemeinschaft Glattbach-Johannesberg eine Partnerschaft. Auf dem weiteren Weg machte der Weihbischof spontan in einem Ort halt, in dem gerade eine eigene Kirche gebaut wird. Die bisherige war zu klein geworden. Im Rohbau sprach der Weihbischof ein Gebet, dass die Arbeiten unfallfrei weitergeführt werden können, und ermutigte die Gläubigen, als „lebendige Steine“ eine christliche Gemeinde aufzubauen, geprägt von Stabilität und guter Nachbarschaft, weil Gott unter ihnen wohne.</p><p><em><strong>Erster Jahrgang der Labor- und Krankenpflegeschule verabschiedet</strong></em></p><p>Über teils „abenteuerliche Pisten“ ging es am Sonntag, 2. August, zur Labor- und Krankenpflegeschule LIHETI (Litembo Health Training Institute) in Litembo. Dort werden Pflegekräfte für das Gesundheitswesen und Fachkräfte für Labortechnik ausgebildet. Die Schule wurde mit Unterstützung der Diözese Würzburg und vieler privater Spender finanziert und im Herbst 2023 eingeweiht. Nun wurden die ersten Absolventen – zwei Frauen und ein Mann – verabschiedet. Bischof Ndimbo feierte mit Weihbischof Reder und weiteren Priestern aus der Umgebung einen Gottesdienst im Freien, daran schloss sich die Abschlussfeier an. Der Tag endete mit einer Führung durch das diözesane Krankenhaus von Litembo (www.litembo.org) mit Klinikleiter Father Raphael Ndunguru. Dort sind auch deutsche Medizinstudenten im Rahmen ihrer Famulatur (Ausbildungspraktikum) tätig. Für die Menschen in den Bergregionen sei das Krankenhaus eine unersetzliche Stütze in der Gesundheitsversorgung, erfuhr der Weihbischof. Auch wenn viele Patienten die Behandlungskosten nicht begleichen könnten, erhielten sie dort medizinische Versorgung. Der Weihbischof machte sich ein Bild von der hohen Qualität der Fachabteilungen, dem Klinikmanagement, und tauschte sich mit „weltwärts“-Freiwilligen und Angehörigen von Patienten aus.</p><p><em><strong>Weihbischof Reder segnet Grundstein für Pastoral- und Jugendzentrum</strong></em></p><p>Der erste Schritt zu einem diözesanen Pastoral- und Jugendzentrum ist getan: Weihbischof Reder segnete am Montag, 3. August, bei einer feierlichen Zeremonie den Grundstein. Auf einem Gelände in Mwembe-Mtama in der Nähe von Mbinga soll eine Ansiedlung mit Versammlungsräumen, einer Kücheneinheit, Häusern für Übernachtungsgäste und einer Kapelle entstehen. Bischof Ndimbo erläuterte die Hoffnungen, die mit dem Projekt für die Stärkung der Pastoral und der Jugendarbeit im Bistum Mbinga verbunden sind. Bislang könnten nur kleine Gruppen im Bischofshaus in Mbinga zusammenkommen. Zudem bestehe für die Förderung des Laienapostolats und die Katechistenausbildung immer mehr Raumbedarf. Auch bei größeren Veranstaltungen für Jugendliche gebe es nicht genügend Räume für Übernachtungen. Namensgeber für das Zentrum ist Papst Benedikt XVI. Beim Weltjugendtag 2005 in Köln mit Papst Benedikt hätten erstmals Jugendliche aus Mbinga über das Partnerschaftsprogramm mit Würzburg an einem solchen Treffen teilnehmen können, erklärte Bischof Ndimbo den Hintergrund. Das künftige Zentrum soll durch eine Straße, die derzeit neu gebaut wird, angebunden werden.</p><p>(3226/0771; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Weitere Bilder finden Sie hier: </strong><a href="https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1785765481iM1wSBFlnGYGv4" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1785765481iM1wSBFlnGYGv4</a></em></p>]]></content:encoded><category>Weltkirche</category><category>Berichte</category><category>Weihbischof Paul Reder</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74433</guid><pubDate>Fri, 31 Jul 2026 10:55:27 +0200</pubDate><title>Schüler lernen Nachhaltigkeit</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/schueler-lernen-nachhaltigkeit/</link><description>Projektwoche „WELTfairÄNDERN“ im Kilianeum mit über 600 Teilnehmenden aus 19 Schulen</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Unter dem Motto „Das Wenige, das du tun kannst, ist viel“ hat von Montag, 20., bis Freitag, 24. Juli, im Kilianeum in Würzburg die Projektwoche „JETZT WELTfairÄNDERN!“ stattgefunden. Organisiert von der Diözesanen Fachstelle Jugendarbeit und Schule der Kirchlichen Jugendarbeit (kja), setzten sich mehr als 600 Schülerinnen und Schüler aus 19 Schulen mit Fragen der Nachhaltigkeit und globalen Gerechtigkeit auseinander, heißt es in einer Pressemitteilung.</p><p>Insgesamt 28 Workshops deckten Themen wie Müll &amp; Plastik, Lebensmittel, Soziale Gerechtigkeit, Wasser, Schokolade, Biodiversität, Digitale Kommunikation und Fair Fashion ab. Das Angebot richtete sich an Schulklassen aller Schularten der Jahrgangsstufen 3 bis 10. Schulen aus dem Umland konnten Workshops auf Wunsch auch direkt an der eigenen Schule durchführen lassen.</p><p>Im Mittelpunkt standen interaktive Methoden, Gruppenarbeiten, Spiele und praktische Aktionen, mit denen die Teilnehmenden eigene Handlungsmöglichkeiten im Alltag entdecken und erproben konnten. Kreative Zusatzangebote wie Lavendeldruck oder ein Quiz am Glücksrad sorgten für Abwechslung. Ein Höhepunkt war die öffentliche Kleidertauschparty am Mittwochabend, die die Ziele des Projekts über die Schulen hinaus in die Würzburger Stadtgesellschaft trug.</p><p>Ermöglicht wurde die Projektwoche durch das Engagement zahlreicher ehrenamtlicher Teamerinnen und Teamer gemeinsam mit hauptamtlichen Mitarbeitenden der kja. Die positive Resonanz von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften unterstreiche die Lebensnähe des mehrfach von der UNESCO ausgezeichneten Bildungsprojekts.</p><p>Die nächste Projektwoche findet vom 19. bis 23. Juli 2027 erneut im Kilianeum statt. Interessierte Lehrkräfte und Schulen können sich bereits jetzt bei der Diözesanen Fachstelle Jugendarbeit und Schule informieren und Workshop-Plätze reservieren unter <a href="https://www.kja-jugendarbeitundschule.de/" target="_blank" class="external-link">https://www.kja-jugendarbeitundschule.de/</a>.</p><p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif">(3226/0768; E-Mail voraus)</span></span></p><p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><b><i><u>Hinweis für Redaktionen:</u></i></b><i> Fotos abrufbar im Internet </i></span></span></p>]]></content:encoded><category>Weltkirche</category><category>Berichte</category><category>Umwelt</category></item></channel></rss>