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Geistliches Kraftzentrum in neuem Glanz

Kloster der Franziskaner-Minoriten Würzburg feierlich wiedereröffnet – Festgottesdienst mit Weihbischof Ulrich Boom – „Immer das Evangelium verkünden, wenn es sein muss, mit Worten“

Würzburg (POW) Weihbischof Ulrich Boom hat am Samstag, 23. Juni, in der Klosterkirche der Franziskaner-Minoriten mit den Ordensbrüdern, geladenen Gästen und vielen Freunden und Wohltätern einen Gottesdienst zum Abschluss der Generalsanierung der 1249 gegründeten Ordensniederlassung gefeiert. Seit August 2016 wurden Räume von insgesamt rund 4300 Quadratmetern Grundfläche erneuert. Insgesamt beliefen sich die Kosten nach Ordensangaben auf rund 7,4 Millionen Euro. Den Großteil von etwa 4,8 Millionen Euro trugen die Franziskaner-Minoriten, das Bistum Würzburg unterstützte die Maßnahme mit 1,4 Millionen Euro. Der Rest soll über Spenden finanziert werden. Dem Konvent gehören aktuell 17 Brüder an.

In seiner Predigt verwies Weihbischof Boom darauf, dass jeder, der das Kloster durch die Pforte betrete, über dem Eingang eine Darstellung des stigmatisierten heiligen Franz von Assisi erblicke. „Erneuerung und Umkehr in unserem eigenen Leben, in unserer Kirche und in der Welt gelingt nur, wenn wir gleich dem heiligen Franz immer mehr Christus ähnlich werden“, betonte der Weihbischof. Das Würzburger Kloster habe die Stadt über die Jahrhunderte geprägt und dabei die Worte des Ordensgründers verwirklicht, der einst sagte: „Immer das Evangelium verkünden, und wenn es sein muss, mit Worten.“ Den Franziskaner-Minoriten wünschte der Weihbischof, dass das große Vertrauen in Gott bei ihnen und durch sie immer wieder neu gestärkt werde und so das Evangelium auch weiterhin Hand und Fuß bekomme.

Guardian Bruder Josef Bodensteiner hieß zum anschließenden Festakt zahlreiche Ehrengäste willkommen. Weihbischof Boom sagte den Franziskaner-Minoriten „für Euer Zeugnis in unserer Stadt und in unserem Bistum ein herzliches Vergelt' s Gott“.

Der leitende Architekt Rainer Kriebel erläuterte die Herausforderungen, denen er sich gegenübersah, als er den nach dem Krieg wiederaufgebauten Klosterkomplex nach modernen Gesichtspunkten, aber auch in Treue zur franziskanischen Idee und Geradlinigkeit sanierte. Vor dem Entwurf der ersten architektonischen Pläne vor einigen Jahren habe er für einige Tage im Kloster mitgelebt, um mit Abläufen und Schwerpunkten des franziskanischen Lebens vertraut zu werden. Dem Konvent überreichte Kriebel mit seinen Kollegen Margitta Wagner und Grischa Büttner ein Dokument, mit dem er die Verantwortung für das Haus nun den Franziskaner-Minoriten zurückgab.

Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt sagte, dass die Franziskaner-Minoriten sich außergewöhnlicher Beliebtheit bei der Bevölkerung erfreuten, weil sie für die Menschen in Würzburg und Umland da seien. „Sie leisten für die Seelsorge unserer Stadt bedeutende Beiträge. Für viele ist Ihr Kloster ein geistliches Kraftzentrum. Ohne Franziskaner wäre unsere Stadt ärmer." Nach dem Gruß des Generalministers des Ordens, den Generalassistent Bruder Miljenko Hontić aus Rom überbrachte, und den abschließenden argentinischen Klängen des Duos 51 auf Harfe und Geige nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Imbiss und zur Teilnahme an Führungen durch die neuen Räumlichkeiten. Die neue Pforte und das Klosterlädchen waren erst kurz vor dem Gottesdienst vollendet worden. Zu einer geführten Besichtigung besteht auch noch einmal die Möglichkeit am „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 7. Juli, von 10 bis 16 Uhr.

Spendenkonto: Franziskaner-Minoritenkloster, Liga-Bank Würzburg, IBAN DE69 7509 0300 0003 0164 55, BIC GENODEF1M05, Verwendungszweck „Spende Renovierung Franziskanerkloster“.

(2618/0650; E-Mail voraus)

Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet

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