Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Hartlaub neuer Sprecher der Diakone

Diakonentag im Exerzitienhaus Himmelspforten – Neues Sprecherteam gewählt

Würzburg (POW) Diakon Peter Hartlaub (Würzburg) ist beim Diakonentag im Würzburger Exerzitienhaus Himmelspforten zum Diözesansprecher der Ständigen Diakone im Bistum Würzburg gewählt worden. Er trat die Nachfolge von Dr. Martin Faatz an, der dieses Amt seit 2010 innehatte. Hartlaubs Stellvertreter sind Diakon Michael Völker (Aschaffenburg), Diakon Jochen Lauterwald (Heustreu) und Diakon Artur Eisenacher (Arnstein). Als Vertreterinnen der Ehefrauen der Diakone wurden Andrea Müller (Sulzheim-Alitzheim) und Sibylle Haaf (Würzburg) in den Sprecherrat gewählt, heißt es in einer Pressemitteilung. Unter der Überschrift „Diakon 5.0“ befassten sich die Teilnehmer unter anderem mit dem Thema 50 Jahre Ständiger Diakonat.

Eine wesentliche Frage für die Zukunft sei, wie die Rolle und Aufgabe des Diakons in der Pastoral in Zukunft aussehen werde, sagt Hartlaub. „Dabei geht es aus unserer Sicht darum, die Chance zu nutzen, die darin besteht, dass Diakone mit beiden Beinen mitten im Leben stehen. Und zwar sowohl von ihrer familiären Situation her wie auch von ihrer beruflichen Situation, was die Diakone im Zivilberuf angeht.“ Diese Nähe biete eine Chance auch im Blick auf Ansprechpartner in und für Gemeinden. Gleichzeitig gehe es darum, dass gerade die Kollegen mit Zivilberuf in den größeren Räumen nicht zwischen den vielen Aufgaben zerrieben würden.

Wichtig sei zudem die Frage, wie das diakonische Handeln in den größeren Räumen zur Geltung komme und welche Rolle dabei der Diakon spiele, eventuell auch als Verantwortlicher in der Leitung. Dazu gehöre, dass die Diakone auf die richtigen Prioritäten achteten und diese auch geachtet würden. „Der Diakon steht zwischen dem Leben mit und der Sorge um seine Familie, seinem Arbeitsplatz im Zivilberuf mit dessen Anforderungen, den pastoralen Aufgaben und Herausforderungen und der Sorge um sich selbst und die eigene Spiritualität. Dieser Spagat ist nicht immer einfach“, erklärt Hartlaub.

Insgesamt soll die Gemeinschaft der Diakone in den 14 Diakonenkreisen des Bistums gestärkt werden. „Kollegialer Austausch und Beratung, das Wissen umeinander und die Sorge füreinander stehen für uns im Blickpunkt.“ Dabei soll auch nach Wegen gesucht werden, um die Zuwendung zu älteren und kranken Mitbrüdern, die nicht mehr zu den Kreisen kommen können, und die Sorge um die Witwen zu intensivieren.

Derzeit gibt es in der Diözese rund 200 Diakone. Davon sind jeweils ein Drittel Diakone mit Zivilberuf, hauptberufliche Diakone und Diakone im Ruhestand. Etwa 25 Männer interessieren sich laut Hartlaub für den Beruf des Diakons oder bereiten sich in der Ausbildung darauf vor.

Der nächste Diakonentag ist für 18. Mai 2019 geplant. Im Mittelpunkt soll die Begegnung der Diakone mit Bischof Dr. Franz Jung stehen.

(3318/0793; E-Mail voraus)

Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung