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Gemeinsam für den Frieden läuten

Europaweites Glockenläuten zum Internationalen Friedenstag am 21. September – Im Bistum Würzburg beteiligen sich Schwebheim und Thüngersheim

Schwebheim/Thüngersheim (POW) In ganz Europa werden am Freitag, 21. September, von 18 bis 18.15 Uhr weltliche und kirchliche Glocken gemeinsam erklingen. Mit der Veranstaltung wollen Kirchen und Staaten im Europäischen Kulturerbejahr 2018 (Sharing Heritage) zusammen ein Signal des Friedens senden, heißt es in einer Pressemitteilung des Bonifatiuswerks der deutschen Katholiken. Bislang haben rund 200 Pfarreien und Seelsorgeeinheiten angemeldet. Aus dem Bistum Würzburg nehmen die Pfarrei Thüngersheim-Sankt Michael sowie die Filialgemeinde Schwebheim-Sankt Hedwig teil. Zu der Veranstaltung laden der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, das Kulturbüro der Evangelischen Kirche Deutschland, das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz und das Bonifatiuswerk ein.

Die Pfarrei Thüngersheim-Sankt Michael (Pfarreiengemeinschaft „Güntersleben – Thüngersheim“) bietet um 18 Uhr in der Pfarrkirche Sankt Michael eine Friedensandacht kombiniert mit dem Glockenläuten an. „Wir wollen als christliche Gemeinschaft in Gebetsverbundenheit mit anderen für den Frieden in der Welt beten. Das ist momentan ein wichtiges Thema in der Gesellschaft und auf der Welt“, erklärt Gemeindereferentin Michaela Klüpfel. Man könne nie genug für den Frieden beten, unterstützt Pfarrer Bernd Steigerwald die Aktion.

In der Kirchengemeinde Schwebheim-Sankt Hedwig (Pfarreiengemeinschaft „Sankt Christophorus im Mainbogen, Gochsheim“) werden von 18 bis 18.15 Uhr die Glocken läuten. Im Anschluss findet ein ökumenisches Friedensgebet in der Filialkirche Sankt Hedwig statt, das von Gemeindereferentin Gertrud Pfister und dem evangelischen Pfarrer Reinhard Fischer geleitet wird. „Es gibt hier eine sehr gute Ökumenearbeit und das ist ein guter Anlass, um etwas gemeinsam zu machen“, sagt Pfister. Zudem sei es gut, angesichts des aktuellen Weltgeschehens ein kleines Zeichen zu setzen.

Deutschlandweit beteiligen sich unter anderem der Bamberger Dom, der Kölner Dom, das Freiburger Münster, die Frauenkirche in Dresden, der Wormser Dom sowie weit über 150 weitere Kirchenorte, schreibt das Bonifatiuswerk. Spätestens seit dem sechsten Jahrhundert seien Glocken in Europa als Signal für den Gottesdienst nicht mehr wegzudenken. Wandermönche aus Irland, unter ihnen der heilige Bonifatius, führten sie als klingende Einladung zum Gebet mit sich. Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerks, betont, „dass es ein starkes Zeichen der lebendigen Wirkkraft des gemeinsamen kulturellen Erbes Europas ist, dass staatliche und kirchliche Glocken, in ökumenischer Verbundenheit, zusammen mit dem Gebet ein wahrnehmbares Signal setzen“. Zugleich werde deutlich, wie notwendig auch heute umsetzbare Schritte des Friedens in der Welt seien. „Es zeugt zugleich davon, dass wir die friedenstiftende Botschaft Jesu auch heute gemeinsam verkünden können.“

Weitere Informationen zum europaweiten Glockenläuten gibt es im Internet unter www.herkunft-hat-zukunft.de/glockenläuten/. Hier gibt es auch ein Impulsheft zum Download, das von Kirchengemeinden und Gemeinschaften genutzt werden kann.

(3818/0926; E-Mail voraus)

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