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Das Gesicht des Kiliansdoms mitgeprägt

Künstler Hubert Elsässer im Alter von 75 Jahren gestorben – Arbeiten für zahlreiche Gotteshäuser im Bistum Würzburg geschaffen

Würzburg (POW) Wie jetzt erst bekannt wurde, ist am 23. September in München der in Würzburg geborene Künstler Hubert Elsässer im Alter von 75 Jahren gestorben. Zu den Werken Elsässers zählen viele Skulpturen im öffentlichen Raum, Brunnen sowie Altargestaltungen. Für das Bistum Würzburg schuf er unter anderem in den Jahren 1987/88 die Stele mit dem Wiederkommenden Christus und dem Himmlischen Jerusalem im Chor des Kiliansdoms.

Elsässer besuchte von 1955 bis 1961 die Akademie der Bildenden Künste in München und war Meisterschüler von Josef Henselmann. Sein Studium setzte er anschließend bis 1963 an der „École nationale supérieure des beaux arts“ in Paris fort. Von 1964 bis 1965 war Elsässer Stipendiat der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo. Ab 1968 lebte und arbeitete er in Gröbenzell bei München. 1984 wurde ihm für sein Schaffen der Schwabinger Kulturpreis verliehen.

Weitere Arbeiten, die Elsässer im Auftrag der katholischen Kirche schuf, sind der Marienaltar im nördlichen Querhaus des Kiliansdoms (1967), Brunnen und Feuerstelle für das Osterfeuer im Kreuzgarten des Kiliansdoms (1968) sowie Tabernakel, Altarkreuz und Apostelleuchter in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Wernfeld (1969). 1984 schuf er in Zusammenarbeit mit seiner Tochter Julia und dem Bildhauer Peter Lorenz Emmert ein monumentales Stuckrelief an der Altarwand in der Pfarrkirche Heilige Schutzengel in Gräfendorf, 1987 den Volksaltar sowie die Tabernakelrahmung in der Abteikirche Münsterschwarzach. Die Innenausstattung der Pfarrkirche Maximilian Kolbe in Schweinfurt entstand 1988. Elsässer besorgte darüber hinaus 1991/92 den Aufbau für die Kreuzigungsgruppe im Chor der Pfarrkirche Sankt Bartholomäus in Prosselsheim. 1993 gestaltete er die Altarwand in der Pfarrkirche Kreuzauffindung in Grafenrheinfeld.

(4109/1145; E-Mail voraus)

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