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Drei Patres vor 50 Jahren geweiht

Goldenes Priesterjubiläum von Benediktiner Rhabanus Erbacher, Edmar Greif und Gregor Hucke in Münsterschwarzach

Münsterschwarzach (POW) Drei Jubilare können in der Benediktinerabtei Münsterschwarzach am Sonntag, 7. Juli, auf 50 Jahre als Priester zurückblicken. Weihbischof Alfons Kempf weihte die Patres Rhabanus Erbacher, Edmar Greif und Dr. Gregor Hucke 1963 in der Abteikirche zu Priestern.

In Mosbach (Baden-Württemberg) ist Pater Rhabanus Erbacher (75) geboren und aufgewachsen. Er war bereits als Schüler in Münsterschwarzach, bevor er als 20-Jähriger ins Kloster eintrat. 1961 legte er die Profess ab, während er in Würzburg und München Theologie und Musik studierte. Am 7. Juli 1963 weihte ihn Weihbischof Alfons Kempf zum Priester. Danach setzte Erbacher sein Studium in Schulmusik und Orgel in München fort. Ab dem Schuljahr 1971/72 bis 2002 war Pater Rhabanus Erbacher Lehrer im Egbert-Gymnasium, wo er das Fach Musik unterrichtete und zum Oberstudienrat ernannt wurde. Daneben leitete er den gemischten Chor, das Schulorchester, verschiedene Kammermusikgruppen und lehrte Schülern Klavier und Orgel. Seit 2002 widmet sich der musikalische Benediktiner ganz seiner Aufgabe als Abtei-Organist. Seit Jahrzehnten leitet und betreut er auch die Musikbibliothek des Klosters. Er ist in Sachen Gregorianik und Semiologie im In- und Ausland ein gefragter Experte bei Kongressen, Tagungen und Fortbildungen.

Der aus Mittelehrenbach in der Fränkischen Schweiz stammende Pater Edmar Greif (77) trat 1957 nach seinem Schulbesuch in Münsterschwarzach in das Kloster ein. Seine Profess legte er 1961 ab. Theologie studierte er in Würzburg, Philosophie in Sankt Ottilien. Am 7. Juli 1963 weihte ihn Weihbischof Alfons Kempf zum Priester. Da Pater Edmar Greif für den Schuldienst vorgesehen war, absolvierte er in Würzburg und München außerdem ein Sportstudium. Von 1967 bis 2011 war er Sport- und Turnlehrer am Egbert-Gymnasium. Von 1974 bis 1987 war Greif zudem Rektor des Lehrlingsheimes Sankt Placidus. Als langjähriger Turntrainer der DJK Münsterschwarzach konnte er mit seiner Mannschaft im bayerischen und deutschen Turnsport mitmischen. Spitzenturner unter den Schülern brachten es unter Greifs Leitung bis zum Deutschen Meister.

Dr. Gregor Hucke (77) wurde in Dingelstädt bei Eichsfeld geboren. Ins Kloster Münsterschwarzach, wo er bereits einige Schuljahre verbracht hatte, trat er 1956 ein. Vier Jahre später legte er seine klösterlichen Gelübde ab. Philosophie und Theologie studierte Pater Gregor Hucke in Rom, wo er auch seine Disssertation in Philosophie erwarb. Am 7. Juli 1963 weihte ihn Weihbischof Alfons Kempf zum Priester. Ab 1967 war Hucke für neun Jahre als Regens des Spätberufenenseminars Sankt Egbert in Bamberg eingesetzt, bevor er als Abtssekretär nach Münsterschwarzach wechselte. Nebenher war er als Kantor der Abteikirche und als Religionslehrer am Egbert-Gymnasium tätig. Bei Professor Pater Cassius Halliger war er wissenschaftlicher Mitarbeiter in Rom, bevor er 1989 als Missionar und Hausgeistlicher zu den Tutzinger Schwestern nach Karen/Nairobi in Kenia ging.

(2813/0714, E-Mail voraus)

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