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Ehrenring für Bischof Scheele

Würzburg (POW) Mit dem Ehrenring der Stadt Würzburg ist Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele, von 1979 bis 2003 Bischof von Würzburg, anlässlich seines 85. Geburtstags ausgezeichnet worden. Bei einer Feierstunde im Wenzelsaal des Rathauses am Mittwochabend, 10. April, steckte ihm Oberbürgermeister Georg Rosenthal den selten vergebenen Goldring an, würdigte Bischof Scheeles außerordentliche Verdienste in Wissenschaft und Seelsorge und reichte ihm den Riemenschneider-Pokal, aus dem der neue Ehrenringträger eine Rieslaner Auslese vom Würzburger Stein trinken durfte. Scheeles Wirken habe Würzburg nachhaltig positiv geprägt und das Ansehen der Stadt gemehrt. Bischof Scheele dankte für diese ihn überraschende Entscheidung des Rats der Stadt Würzburg.

In seiner Laudatio zeigte Oberbürgermeister Rosenthal das jahrzehntelange Wirken des Bischofs auf. Die Arbeit für die Kirche vor Ort und der Einsatz für die Einheit der Kirchen in Deutschland und weltweit seien der Rahmen gewesen, in dem sich das Wirken von Professor Scheele insbesondere in seiner Zeit als Bischof von Würzburg entfaltet habe. Die Fürsorge für die Gemeinden der Diözese und der Bischofsstadt habe er als seine „Aufgabe Nummer 1" gesehen. Vielen Würzburger Bürgern seien die sozialen Initiativen Scheeles zugutegekommen. Ebenso habe die Stadt davon profitiert, dass der Bischof ein großzügiger Förderer von Kunst und Kultur gewesen sei, sagte Rosenthal. Die starke Verbundenheit mit Mainfranken und Würzburg habe Bischof Scheele mit zahlreichen Buchveröffentlichungen zum Ausdruck gebracht.

Hohe Anerkennung über den Bereich der katholischen Kirche hinaus hat sich der Bischof nach den Worten des Oberbürgermeisters mit seinem ökumenischen Engagement erworben. Auch in Würzburg habe er in der Ökumene als Brückenbauer gewirkt. „Das außergewöhnliche Engagement Paul-Werner Scheeles auf wissenschaftlichem, pastoralem und ökumenischem Gebiet wurde mit zahlreichen hohen Auszeichnungen gewürdigt." Der Beschluss des Stadtrats, den Ehrenring Bischof Scheele zu verleihen, sei „in Anerkennung seiner besonderen Verdienste und in Anerkennung seiner steten Bemühungen, das Ansehen der Stadt Würzburg zu mehren", getroffen worden.

Mit humorvollen Worten dankte Bischof Scheele dem Oberbürgermeister und dem Rat der Stadt für die Ehrung. „Wenn man bedenkt, dass im Frankenland gilt: ,Nicht geschimpft ist genug gelobt', dann lässt es einen schon staunen, wenn man so gelobt wird", sagte der Bischof mit Blick auf die lobenden Worte des Oberbürgermeisters. Weiter erinnerte Bischof Scheele daran, dass er über Tilman Riemenschneider Würzburg näher kennengelernt habe. Als Bischof von Würzburg habe er sein Verhältnis zur Stadt im Licht der Frankenapostel sehen können. Den heiligen Kilian zitierte er mit den Worten: „Brüder, ... ihr seht den herrlichen Ort und die uns angenehmen Menschen." Wer wolle da widersprechen. „Das sollte man in einem Führungszeugnis für die Würzburger zitieren. In Anträgen um angemessene finanzielle Hilfe könnte das Millionen Euro locker machen", schlug der Bischof vor. Eine gute Devise, auch für die Stadt Würzburg, sei das Wort aus der Passio des heiligen Kilian: „Fest miteinander vereint brachen sie auf."

Zu den Festgästen zählten neben Vertretern der Stadt Würzburg Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, der evangelische Regionalbischof Oberkirchenrat Dr. Christian Schmidt, Dr. Josef Schuster von der jüdischen Gemeinde Würzburgs und Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland sowie Mitglieder des Domkapitels und langjährige Wegbegleiter von Bischof Scheele.

bs (POW)

(1613/0395; E-Mail voraus)

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