Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

350 Paare erneuern ihr Eheversprechen im Kiliansdom

Donnerstag, 2. Juli, 10:30 Uhr
Pontifikalgottesdienst mit Jubelpaaren, die seit 50, 60 oder 65 Jahren verheiratet sind – Bischof Jung ermutigt Eheleute, Gottes Ruf in allen Phasen ihres gemeinsamen Lebens zu vertrauen

Würzburg (POW) Mit rund 350 Ehepaaren, die seit 50, 60 oder 65 Jahren verheiratet sind, hat Bischof Dr. Franz Jung am Donnerstag vormittag, 2. Juli, im Würzburger Kiliansdom einen Pontifikalgottesdienst gefeiert. „Ich freue mich mit Ihnen über Ihren gemeinsamen Weg. Gott segne und begleite Sie in all den Jahren, die da noch kommen mögen“, rief der Bischof den Jubelpaaren zu. Diese erneuerten im Gottesdienst ihr Eheversprechen. Auf 65 gemeinsame Ehejahre („Eiserne Hochzeit“) blickten beispielsweise Albin und Lieselotte Ising aus Stalldorf (Landkreis Würzburg) zurück. Nach der Messe hatten die Paare Gelegenheit, sich vom Bischof und weiteren Seelsorgerinnen und Seelsorgern segnen zu lassen. Eine Begegnung auf dem Platz vor dem Würzburger Burkardushaus schloss sich an. Der Kiliansplatz, wo sonst nach dem Gottesdienst Raum für Austausch und Erfrischung ist, ist in diesem Jahr wegen Bauarbeiten am Kilianshaus gesperrt.

In seiner Predigt griff Bischof Jung das Leitwort „Hab Mut, steh auf!“ der diesjährigen Kiliani-Wallfahrtswoche auf und verband es mit der Heilung des blinden Bartimäus. Er deutete diesen Ruf als Einladung Gottes, die sich im gemeinsamen Eheleben immer wieder neu zeige – beginnend mit der Erfahrung, von einem anderen Menschen geliebt zu werden. Von den ersten Jahren des Zusammenlebens über die Familiengründung bis hin zu neuen Lebensphasen fordere die Ehe dazu heraus, die eigene Komfortzone zu verlassen, sich aufeinander einzulassen und den gemeinsamen Weg immer wieder neu zu gestalten. Dabei gehe es darum, sich füreinander und für die eigenen Stärken und Schwächen die Augen öffnen zu lassen.

Auch Krisen, Krankheiten, Verluste und das Älterwerden gehörten nach den Worten von Bischof Jung untrennbar zum gemeinsamen Lebensweg. Gerade in diesen schweren Zeiten brauche es den Mut, Gottes Ruf zum Aufstehen zu vertrauen und gemeinsam neue Perspektiven zu finden. Dieses Aufstehen sei ein Vorgeschmack auf die österliche Auferstehung und schenke Hoffnung über das irdische Leben hinaus. Mit dem Bild aus dem Hohelied – „Steh auf, meine Freundin“ – ermutigte der Bischof die Ehepaare, sich auch nach Jahrzehnten gegenseitig zum Aufbruch zu motivieren, Gott für die Treue zu danken und den gemeinsamen Weg mit Zuversicht weiterzugehen.

mh (POW)

(2826/0652; E-Mail voraus)

Weitere Bilder finden Sie unter: bistum-wuerzburg.px.media/share/1782997430WWVvSLpTMBZ9zK