Würzburg (POW) Mit einem Fest im Innenhof des Hauses der Ausbildung hat die Deutsch-Irische Gesellschaft (DIG) Würzburg am Samstag, 11. Juli, ihr 40-jähriges Bestehen gefeiert. Rund 130 Gäste aus Deutschland und Irland kamen zu der Jubiläumsveranstaltung zusammen, darunter Bischof Dr. Franz Jung, Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran, die irische Botschafterin Maeve Collins, Generalkonsul James C. O’Shea, Würzburgs Oberbürgermeister Martin Heilig sowie Delegationen aus der Partnerregion Wicklow mit Vertretern von Wicklow County Council und Bray Municipal District, heißt es in einer Pressemitteilung.
Matthias Fleckenstein, Vorsitzender der Deutsch-Irischen Gesellschaft Würzburg, begrüßte zahlreiche Vertreter aus Politik, Kirche und Gesellschaft sowie langjährige Wegbegleiter der deutsch-irischen Freundschaft, beispielsweise die früheren Bürgermeister Marion Schäfer-Blake und Dr. Adolf Bauer, die die Verbindung mit Irland nach Kräften unterstützt hätten. Die Ehrenmitglieder George Jones und Pat Doyle aus Irland, Traute Gottschalk, Witwe des Gründungsvorsitzenden, sowie die beiden Vorsitzenden von Wicklow County Council und Bray Municipal District erhielten als Erinnerung jeweils ein Playmobil-Set der Frankenapostel. Für die musikalische Gestaltung sorgten die Bands „The Connemara Club“ und „Jolly Alehouse“.
Gegründet wurde die Gesellschaft 1986 auf Initiative von Jürgen Gottschalk. Eines ihrer wichtigsten Ziele war eine Städtepartnerschaft zwischen Würzburg und einer irischen Kommune. Dieses Vorhaben stieß zunächst auf Skepsis im Rathaus, wo es hieß, Würzburg habe bereits genügend Partnerstädte. 1999 schließlich entstand die bis heute lebendige Partnerschaft mit Bray und der Grafschaft Wicklow. Enge Kontakte pflegt die Gesellschaft zudem nach Mullagh, dem Heimatort des heiligen Kilian, und unterstützt in Zusammenarbeit mit dem Bistum Würzburg dort das Saint Kilian’s Heritage Centre.
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