Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

51.100 Euro für Projekte in Tansania

Nahezu stabiler Umsatz bei fair gehandeltem Kaffee – Verein Würzburger Partnerkaffee unterstützt zehn Projekte in Tansania

Würzburg (POW) Auch wenn ein Großabnehmer im vergangenen Geschäftsjahr weggefallen ist: Der Verein Würzburger Partnerkaffee verzeichnet einen nahezu konstant hohen Absatz. 68,4 Tonnen fair gehandelter Röstkaffee wurden im Jahr 2018 verkauft. Das entspricht der Menge, die für rund neun Millionen Tassen Kaffee benötigt wird. „Vor allem der steigenden privaten Nachfrage verdanken wir, dass wir nur etwa drei Tonnen weniger als im Vorjahr verkauft haben“, sagte Vereinsvorsitzende Maria Leitner am Dienstag, 29. Januar, bei einer Pressekonferenz im Würzburger Kilianshaus. Insgesamt 51.100 Euro wurden im Jahr 2018 als Unterstützung an zehn Projekte in Tansania ausgezahlt. Das Geld stammt aus den zusätzlich zum fairen Preis pro verkauftem Kilogramm erhobenen Solidaritätsbeiträgen in Höhe von jeweils 76 Cent. Der Großteil des Umsatzes erfolge über die Weltläden sowie durch das Würzburger Klinikum Mitte, die Erlöserschwestern mit ihren Einrichtungen, Edeka und den Fair-Handel Münsterschwarzach.

Aus dem im Jahr 2018 erwirtschafteten Solidaritätsbeitrag vermittelte das Missionsärztliche Institut 4100 Euro für das Medical Centre in Mwanza. 8500 Euro fließen auf Antrag der Kaffee-Kooperative Mahenge Amcos in den Wasserleitungsbau der Mahenge Secondary School. 8000 Euro hat das evangelisch-lutherische Dekanat Würzburg für eine Brunnenbohrung zur Wasserversorgung von Kindergarten und Kirchengemeinde in Tunduru beantragt. Der Weltladen Würzburg stellte für das Bistum Mbinga einen Förderantrag in Höhe von 4500 Euro. Mit dem Geld wird die Ausbildung von Mitarbeitern der diözesanen Gesundheitsvorsorge im Bereich Geburtshilfe finanziert. 2500 Euro gehen auf Antrag der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) Würzburg an die Hilfe zur Wiedereingliederung von Leprakranken. Mit 8000 Euro Fördergeld können die Würzburger Erlöserschwestern die Fertigstellung des Schwesternhauses in Litumbandyosi unterstützen.

Der Verein Mwanza Würzburg vermittelt 2500 Euro als Unterstützung für den Neubau einer Werkstätte für Jugendliche mit Behinderung. 4500 Euro gehen auf Antrag der Missionsbenediktiner Münsterschwarzach an das Krankenhaus in Peramiho für den Ausbau einer Station für Neugeborene. 4500 Euro hat die Stadt Würzburg für die Renovierung des Sukuma-Museums in Mwanza beantragt. 4000 Euro erhält Father Lukas Komba, Pfarrer von Utiri, für den Bau einer Wasserleitung zur Grundschule Utiri.

Als wesentlichen Schritt in der Vermarktung bezeichnete Geschäftsführer Klaus Veeh den neuen Onlineshop des Vereins. Unter www.wuepaka.shop können die Produkte des Würzburger Partnerkaffees seit Sommer 2018 bequem vom heimischen Sofa aus bestellt werden. „Wir zahlen unseren Lieferanten im Hochland von Tansania im Einkauf 3,53 Euro pro Kilogramm Rohkaffee – das ist mehr als das Doppelte des Weltmarktpreises. Wenn Sie das berücksichtigen, ist die Spitzenqualität, die Sie als unser Kunde im Laden bekommen, eigentlich fast zu günstig“, sagte Veeh. Die tansanischen Kleinbauern profitierten unter anderem in Form einer Krankenversicherung für sich und ihre Familien von den Handelsbeziehungen nach Unterfranken. Aktuell baue die Kaffee-Kooperative Mahenge mit den Geldern aus der Fair-Trade-Prämie eine weiterführende Schule.

Bewährt hat sich nach den Worten von Leitner der Umzug der Geschäftsstelle aus dem Kilianshaus in eine eigene Geschäftsstelle mit Ladencafé in der Semmelstraße 33 im Jahr 2017. Vor allem Kunden, die größere Bestellungen abzuholen haben, schätzten die gute Erreichbarkeit mit dem Auto.

Dem 1998 gegründeten Verein Würzburger Partnerkaffee gehören derzeit zwölf institutionelle Mitglieder an: Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Würzburg, Diözesan-Caritasverband Würzburg, Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW), Diözese Würzburg, Evangelisches Dekanat Würzburg, Initiative Eine Welt e. V., Katholischer Deutscher Frauenbund (KDFB) Diözesanverband Würzburg, Kongregation der Schwestern des Erlösers, Missionsbenediktiner Münsterschwarzach, Missionsärztliches Institut, Mwanza e. V. und Stadt Würzburg.

Weitere Informationen zum Verein Würzburger Partnerkaffee gibt es im Internet unter www.wuepaka.de, auf Facebook unter www.facebook.com/wuerzburgerpartnerkaffee sowie auf Instagram unter www.instagram.com/wuerzburgerpartnerkaffee.

mh (POW)

(0619/0147; E-Mail voraus)

Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung