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60 Jahre Priester

Seelsorger feiern am 12. März Diamantenes Weihejubiläum – Von Bischof Josef Stangl in Schweinfurt-Sankt Kilian geweiht

Würzburg (POW) Ihr Diamantenes Priesterjubiläum, den 60. Weihetag, feiern am Donnerstag, 12. März, fünf Priester der Diözese Würzburg. Sie wurden 1960 in der Schweinfurter Pfarrkirche Sankt Kilian von Bischof Josef Stangl geweiht. Es sind Karl-Anton Kornes, Ottmar Pottler, Franz-Josef Stettler und Lorenz Zeitz. Ein weiterer Priester wünschte keine Veröffentlichung.

Pfarrer i. R. Karl-Anton Kornes (83) war lange Jahre Pfarrer von Würzburg-Sankt Laurentius sowie von Prosselsheim und Untereisenheim. Kornes stammt aus Krumbach (Diözese Augsburg) und wuchs in Schweinfurt auf. Er studierte in Würzburg und Innsbruck Theologie. Bischof Josef Stangl weihte ihn am 12. März 1960 in der Pfarrkirche Schweinfurt-Sankt Kilian zum Priester. Nach Kaplansstellen in Mainaschaff, Würzburg-Unsere liebe Frau und Kitzingen-Sankt Johannes wurde Kornes 1966 Direktor am Studienseminar Aschaffenburg. Nach der Auflösung der Einrichtung 1971 wurde er zum Pfarrer von Sankt Laurentius in Würzburg-Heidingsfeld ernannt, wo er 22 Jahre wirkte. 1993 wechselte er nach Prosselsheim und Untereisenheim. 1998 wurde Kornes Mitglied im Priesterrat. Als Pfarrer von Prosselsheim wirkte er auch in der Seelsorge in Püssensheim mit und war von 1994 bis 2002 Schulbeauftragter des Dekanats Würzburg-rechts des Mains. 2004 trat Kornes in den Ruhestand, den er in Würzburg verbringt. Seither hilft der einst begeisterte Bergsteiger und Windsurfer in Würzburg und darüber hinaus in der Seelsorge mit. Als sein Herzensanliegen bezeichnet Kornes die Ökumene.  

Pfarrer i. R. Ottmar Pottler (86) wirkte lange Jahre als Pfarrer von Ebelsbach und Stettfeld sowie Kuratus von Steinbach. Pottler wurde 1933 in Zeil am Main geboren. 1954 legte er sein Abitur in Bamberg ab und studierte anschließend in Würzburg Theologie. Bischof Josef Stangl weihte ihn am 12. März 1960 in Schweinfurt-Sankt Kilian zum Priester. Kaplan war Pottler in Höchberg, Schweinfurt-Heilig Geist und Würzburg-Sankt Adalbero. Ab 1966 war er Pfarrverweser von Kirchzell und Kuratus von Watterbach und von 1967 bis 1979 Pfarrer von Kirchzell. 1970 wurde er zusätzlich Bezirkspräses der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Dekanat Miltenberg. 1979 übernahm er das Amt des Pfarrverwesers für Ebelsbach und Stettfeld und wurde Ende 1979 zum Pfarrer von Ebelsbach ernannt, 1987 zudem zum Pfarrer von Stettfeld und 1990 zusätzlich zum Kuratus von Steinbach. 1980 wurde er auch Dekanatsbeauftragter für Priesterfortbildung und theologische Erwachsenenbildung im Dekanat Ebern und 1988 auch Dekanats-Altenseelsorger. Der KAB von Ebelsbach stand er seit 1981 als Präses vor. Die Gemeinde Ebelsbach zeichnete ihn 1999 mit der Bürgermedaille aus, 2004 wurde er zum Ehrenbürger ernannt. Seit 2009 ist Pottler im Ruhestand, den er in Limbach als Wallfahrtsseelsorger von Maria Limbach verbringt. Von 2010 bis 2014 war Pottler zudem Dekanatsbeauftragter für Alten- und Krankenpastoral im Dekanat Haßberge, Bereich Ebern. Bis heute hilft er in der Seelsorge in der Pfarreiengemeinschaft „Main – Steigerwald, Eltmann“ mit.

Pfarrer i. R. Franz-Josef Stettler (85) wirkte lange Jahre als Pfarrer von Würzburg-Sankt Elisabeth. Stettler wurde 1934 in Westheim bei Haßfurt geboren. Bischof Josef Stangl weihte ihn am 12. März 1960 in Schweinfurt-Sankt Kilian zum Priester. Kaplan war Stettler in Mömlingen, Stockstadt und Würzburg-Sankt Elisabeth. 1965 übernahm er das Amt des Kooperators in der Kitzinger Pfarrei Sankt Vinzenz. Von 1966 bis 1980 war er zuerst Pfarrverweser, später Pfarrer in Glattbach. Von 1975 bis 1980 war er zudem Caritaspfarrer im Dekanat Aschaffenburg-West. 1980 wechselte er als Pfarrer nach Würzburg-Sankt Elisabeth im Stadtteil Zellerau. Dort gilt er als „Architekt der mitsorgenden Gemeinde“. Besonders wichtig war ihm die Förderung des Ehrenamts, beispielsweise durch Schulungen für Lektoren und Kommunionhelfer. Von 1984 bis 1995 war er zudem Schulbeauftragter für das Stadtdekanat Würzburg. 2000 trat er in den Ruhestand, den er in Würzburg verbringt. Dort schrieb er Musiktexte für die heilige Messe und hilft weiterhin in der Seelsorge in Würzburg sowie im Ochsenfurter Gau mit. Von 2003 bis 2008 war er Mitglied der Schlichtungsstelle für pastorale Angelegenheiten, von November 2004 bis November 2005 Pfarradministrator der Gemeinde Würzburg-Sankt Bruno. Seit 2016 lebt Stettler im Würzburger Seniorenzentrum Sankt Thekla.

Pfarrer i. R. Lorenz Zeitz (84) ist langjähriger Pfarrer von Dingolshausen und Kuratus von Michelau im Steigerwald. Zeitz wurde 1935 in Bamberg geboren und wuchs in Zeil am Main auf. Nach der Oberschule in Haßfurt wechselte er 1951 an das Kilianeum in Miltenberg. Nach dem Abitur begann er 1954 das Theologie- und Philosophiestudium in Würzburg. Bischof Josef Stangl weihte ihn am 12. März 1960 in Schweinfurt-Sankt Kilian zum Priester. Seine Kaplansjahre führten Zeitz nach Stockstadt, Mellrichstadt und Lohr am Main. Als Kuratus war er ab 1965 in Wasserlos tätig. 1974 wurde er zum Pfarrer von Würzburg-Versbach ernannt. 1990 wurde er Pfarrer von Dingolshausen und Kuratus von Michelau mit der Filiale Hundelshausen. Von 1990 bis 2001 war er auch Schulbeauftragter für das Dekanat Schweinfurt-Süd. 2005 trat Zeitz in den dauernden Ruhestand und zog nach Hopferstadt bei Ochsenfurt. Dort hilft er in der Seelsorge im Ochsenfurter Gau mit. Seit Januar 2007 hat er einen Seelsorgsauftrag für das Dekanat Ochsenfurt, seit 2012 zusätzlich für die Pfarreiengemeinschaft Tückelhausen, seit 2014 auch für die Pfarreiengemeinschaft Ochsenfurt. Zeitz gilt als sportbegeisterter Priester und ist für seine Faschingspredigten bekannt.

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