Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Kiliani-Wallfahrtswoche 2019

„Alle Verkündigung beginnt mit dem Zeugnis ohne Worte“

Weihbischof Ulrich Boom verleiht 43 Personen die Missio canonica – Feierlicher Gottesdienst im Kiliansdom – Ein Miniatur-Kirchenfenster als Dankeschön für den Schulreferenten Domdekan Putz

Würzburg (POW) 38 Frauen und fünf Männern hat Weihbischof Ulrich Boom im Auftrag von Bischof Dr. Franz Jung am Freitagabend, 12. Juli, beim Kiliani-Tag der Verantwortlichen in Erziehung und Schule die Missio canonica verliehen. Bei einer Eucharistiefeier mit über 600 Gläubigen im Kiliansdom erklärte der Weihbischof, an den Frankenaposteln Kilian, Kolonat und Totnan würden genau die Schritte deutlich, die der heilige Papst Paul VI. in „Evangelii nuntiandi“ als Weg der Evangelisierung nahelege: „Alle Verkündigung beginnt mit dem Zeugnis ohne Worte. Predigt und Schriftlesung, Aufnahme in die Gemeinschaft und selbst gesandt sein zur Evangeliumsverkündigung sind nachrangig.“ Gemeinsam mit Schulreferent Domdekan Prälat Günter Putz übergab der Weihbischof den neuen Religionslehrern dieses Schuljahres die Beauftragungsurkunden.

Für das Lehramt an Gymnasien wurden beauftragt: Felix Walter aus Karlstadt, Gabriel Sauter aus Dettelbach sowie Andrea Blaß aus Würzburg.

Die Missio canonica für das Lehramt an Realschulen erhielten: Rita Jermann aus Berchtesgaden und Eva Stretz aus Wipfeld.

Für das Lehramt an Mittelschulen bekamen die Missio canonica: Katrin Helemann aus Willanzheim, Kerstin Hug aus Mömbris, Jeannine Klodda aus Würzburg, Maximilian Schmitt aus Lohr/Main und Isabel Schreck aus Hardheim.

Die Missio canonica für das Lehramt an Grund- und Mittelschulen erhielten: Theresa Altenhöfer aus Würzburg, Carolin Braun aus Bad Neustadt, Anna Brunnenträger aus Himmelstadt, Claudia Brunner aus Bessenbach, Stefanie Gerhard aus Bamberg, Carolin Guzzardi aus Erlenbach/Main, Lisa Hartmann aus Bad Kissingen, Cordula Kramp aus Erlenbach/Main, Ruben Latos aus Bad Kissingen, Linda Müller aus Niederwerrn, Katharina Reitz-Quatraccioni aus Altenbuch, Lisa Reulein aus Schonungen, Johanna Röder aus Rannungen, Johanna Spahn aus Thüngersheim und Stefanie Storz aus Hafenlohr.

Für das Lehramt an Grundschulen mit der Missio canonica beauftragt wurden: Eva Alexander aus Aschaffenburg, Lisa Hetzel aus Euerbach, Sarah Jacobs aus Aschaffenburg, Lena Jensen aus Würzburg, Sandra Kolb aus Aschaffenburg, Katharina Weibelzahl aus Haßfurt, Kathrin Weidinger aus Theres und Elisa Zschäpitz aus Veitshöchheim.

Die Missio canonica für das Lehramt an Förderschulen ging an: Theresa Dücker aus Würzburg, Christina Eberhart aus Würzburg, Sarah Graute aus Hirschaid, Carolin Hartlieb aus Rimpar, Johanna Oschmann aus Alzenau sowie Eva-Maria Rüger aus Aschaffenburg.

Die Missio canonica als Religionslehrer im Kirchendienst bekamen: Marina Bäuerlein aus Volkach, Maria Bedner aus Randersacker, Andreas Schrott aus Mudau sowie Jennifer Trieschmann aus Elsenfeld.

Weitere Bilder

In seiner Predigt erinnerte der Weihbischof daran, dass alle, die in der Bildung Verantwortung tragen, oft im wahrsten Sinn des Wortes bei Nacht und Nebel auf dem Meer des Lebens unterwegs seien. „Wir haben Gegenwind, die Wellen schlagen ins Boot, wir werden hin- und hergeworfen. Wir dürfen aber wissen, dass wir in den Turbulenzen des Lebens von Gott gehalten und getragen sind.“ Trotzdem könne die Menschen mitunter die Frage einholen, ob sie sich wirklich an Christus halten können, wenn nichts mehr halte. „Es geht uns dann wie den Jüngern im Boot. Der auf dem See erscheinende Herr mutet uns wie ein Gespenst, ein Hirngespinst an.“

Als Petrus unterzugehen drohe und den Herrn um Rettung anrufe, reiche dieser ihm die Hand und geleite ihn zurück ins Boot. Auf die vielen Fragen des Lebens gibt es laut Weihbischof Boom nur eine Antwort: Jesus Christus, der in seinem Leben, Sterben und Auferstehen gezeigt hat, was „Ich bin da. Ich bin da für Euch!“ heiße. Die Frankenapostel, auf die in der Kiliani-Wallfahrtswoche besonders geblickt werde, zeigten eine Haltung, die Vorbild sei: „Sie gingen, wohl nicht bedenkenlos und übermütig, sondern mutig und entschieden auf Ungewohntes und Fremdes zu. Sie konnten sich auf Neues einlassen, weil tief in ihren Herzen war, was in Klosterschule und Klosterleben gelebt und erfahren wurde: dass sie sich auf Gott verlassen können. Was sie erfüllte, das gaben sie weiter.“

Das werde auch an der Darstellung der drei Gefährten auf dem Schrein in der Kilianskrypta des Neumünsters deutlich: Dort hält Totnan bescheiden und unaufdringlich, aber aufrecht und zugewandt die brennende Kerze in der Hand. Das sich verzehrende Licht schenke Zuversicht. „Wer Zuversicht und Vertrauen geben will, weiß, wie sehr dieses kleine Pflänzchen, vielleicht auch nur erst die Saat, geschützt werden muss. Was allgemein gilt, gilt auch für unseren Dienst in und an der Schule“, sagte der Weihbischof.

Kilian halte das Schriftwort „Gott ist Liebe“ hin. „In aller menschlichen Begrenztheit soll spürbar sein, was sie sagen.“ Ähnliches gelte im Blick auf Kolonat mit Brot und Wein für die Rede über und das Spenden von Sakramenten als Zeichen der Nähe Gottes. „In Schule und Erziehung sind uns die irischen Wanderprediger gute Weggefährten in unseren Diensten. Gott schenkt die Kraft, Situationen zu meistern, in Liebe anzunehmen, was kommt, und mit Besonnenheit zu reden und zu handeln“, betonte Weihbischof Boom.

Als Dankeschön für sein jahrelanges Engagement als Schulreferent überreichten am Ende des Gottesdiensts Religionslehrer Domdekan Putz ein von ihnen gestaltetes kleines Kirchenfenster.

Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von Chören und Orchester des Egbert-Gymnasiums Münsterschwarzach sowie den Solisten Radka Loudova-Remmler (Sopran), Barbara Buffy (Alt), Benediktinerbruder Joel Schmidt (Tenor) und Manfred Weidl (Bass) unter der Leitung von Benediktinerbruder Julian Glienke mit der Missa brevis in C-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart (KV 259). Die Domorgel wurde von Domorganist Professor Stefan Schmidt gespielt.

                                                                                                                                                                                              mh (POW)

(2919/0776; E-Mail voraus)

Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung