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„Alles ist miteinander verbunden“

Fünf Jahre Umwelt-Enzyklika „Laudato Si'“: Landvolkbewegung im Bistum Würzburg ruft dazu auf, sich am weltweiten Gebetstag am 24. Mai zu beteiligen

Würzburg (POW) Am Pfingstfest vor fünf Jahren hat Papst Franziskus die viel beachtete Umwelt-Enzyklika „Laudato Si‘“ veröffentlicht. Anlässlich dieses Jubiläums findet unter dem Motto „Alles ist miteinander verbunden“ eine internationale „Laudato-Si'-Woche“ statt. Höhepunkt ist am Sonntag, 24. Mai, ein weltweiter Gebetstag.

Papst Franziskus appelliert an alle Katholiken, die Laudato-Si‘-Woche zu begehen und sich der Bewegung anzuschließen. Ziel sei es, dass „wir auf der ganzen Welt im Zeichen der Solidarität zusammenkommen, um zu beten und Lehren aus der aktuellen Situation zu ziehen“. Weiter heißt es dazu auf der offiziellen Internetseite laudatosiweek.org: „Während die Welt eine geschichtsträchtige Krise durchlebt, denken wir nach und bereiten uns auf den Aufbau einer besseren Welt vor.“

Die Katholische Landvolkbewegung (KLB) ruft ihre Mitglieder und alle Menschen im Bistum Würzburg auf, sich insbesondere am Gebetstag, 24. Mai, zu beteiligen. Um die Mittagszeit soll rund um den Globus ein Gebet gesprochen werden, das sich auf der Homepage der Aktion unter laudatosiweek.org/de/prayer-de/ findet. „Besonders schön könnte es sein, das Gebet in der freien Natur zu sprechen“, findet KLB-Diözesanvorsitzender Stefan Oppmann.

Veranstalter der Woche und des Gebetstags ist die „Global Catholic Climate Movement“, ein Netzwerk von rund 900 katholischen Organisationen auf der ganzen Welt, die sich für den Erhalt der Schöpfung und eine angemessene Reaktion auf den Klimawandel einsetzen. Das Landvolk ist mit dieser Bewegung über die FIMARC (Internationale Katholische Landvolkbewegung) und deren Weltpräsidenten und KLB-Diözesanseelsorger Wolfgang Scharl verbunden.

„Die Enzyklika ist eine wichtige Grundlage der Arbeit und Spiritualität der KLB und der FIMARC sowie vieler unserer Gottesdienste und Gebete“, erklärt Scharl. Auch die politischen Ansätze und Positionen sind nach seinen Worten eng mit dem Hintergrund der Enzyklika und den dort aufgezeigten praktischen Handlungsvorschlägen verbunden. Das betrifft zum Beispiel die KLB-Positionen zur bäuerlichen familienbetriebenen Landwirtschaft, zu Bauernrechten, die Ernährungssouveränität oder die regionale Vermarktung. So finden sich im Bildungsangebot der KLB auch Vorträge und Veranstaltungen zu der Enzyklika und den darin enthaltenen Themen.

„Laudato Si‘“ wurde am Pfingstsonntag 2015 veröffentlicht und stieß auf große Resonanz innerhalb und außerhalb der Kirche. Das päpstliche Schreiben wird nach Scharls Worten als dringlicher Aufruf an Einzelne und die Politik verstanden, den eigenen Lebensstil zu überdenken und zu ändern. Diese erste Enzyklika zur Umweltproblematik richte sich ausdrücklich an alle Menschen auf diesem Planeten, weil „alle miteinander verbunden sind“ (Laudato Si 91). Aufgerufen werde zum Dialog und zur gemeinsamen Suche nach Lösungen.

Die Schöpfungsverantwortung wird laut Scharl als eine Kernfrage der Spiritualität und besonders der christlichen Spiritualität gesehen. „Einen besseren und wertschätzenden Umgang mit der Umwelt und der Natur werden wir nur erreichen, wenn wir die Spiritualität einbeziehen“, erklärt der Landvolkseelsorger. Für diesen ganzheitlichen Ansatz brauche es eine umfassende Solidarität, welche die Beziehung zu Gott, zu den Menschen und zur Natur umgreift. Scharl: „Die große Leistung der Enzyklika besteht darin, diese Zusammenhänge zwischen Spiritualität, Solidarität und Ökologie aufzuzeigen sowie gleichzeitig viele konkrete Veränderungsvorschläge zu machen.“

ws (POW)

(2120/0557; E-Mail voraus)

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