Würzburg (POW) Informativ, bereichernd, wertschätzend: Mit diesen Worten haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Pfarrbüros der Diözese Würzburg den diözesanen „Tag der Beschäftigten im Pfarrbüro“ am Mittwoch, 3. Dezember, beschrieben. Knapp 200 der insgesamt rund 300 Mitglieder dieser Berufsgruppe trafen sich im Kilianeum in Würzburg, um sich über ihr Berufsbild auszutauschen und Workshops zu Fachthemen zu besuchen. „Toll, dass Sie da sind, und toll, dass wir eine so riesige Resonanz haben“, begrüßte Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran die Frauen und Männer in der Jugendkirche. Es sei ein „lang gehegter Wunsch“ auch von Bischof Dr. Franz Jung gewesen, ein solches Treffen auf Diözesanebene anzubieten. Er sei „sehr dankbar“ für das Engagement der Beschäftigten, betonte der Generalvikar.
In Kleingruppen tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über ihr Berufsbild aus. Als „erste Anlaufstelle für alle und alles“ beschrieb eine Gruppe die zentralen Aufgaben. Dazu gehört neben der Verwaltung und Organisation, der Planung von Veranstaltungen und der Bearbeitung von Anliegen wie Taufen und Messbestellungen auch die Unterstützung der Haupt- und Ehrenamtlichen. Diskutiert wurde auch, wie sich die Aufgaben in den vergangenen Jahren verändert haben. „Mehr Bürokratie und Verwaltung, weniger Zeit für Seelsorge“, nannte eine Gruppe. Die neuen Strukturen brächten neue Herausforderungen und geänderte Zuständigkeiten mit sich. Auch die Kommunikation habe sich verändert, stellte eine Gruppe fest: Früher seien die Menschen persönlich gekommen, um eine Taufe oder Beerdigung anzumelden, heute werde so etwas am Telefon oder per E-Mail mitgeteilt.
In den Workshops ging es unter anderem um das Konzept der Verwaltungsleitungen, Neuerungen im Meldewesen, Neuigkeiten aus dem Kirchenrecht oder Tipps und Tricks für den Umgang mit Computer und Co. Vorsitzende Anita Geiling stellte den Berufsverband der Beschäftigten im Pfarrbüro vor.
In der Diskussion mit dem Generalvikar wurde unter anderem die gestiegene Arbeitsbelastung angesprochen. Vorndran dankte allen Anwesenden für ihre Bereitschaft zu Überstunden. Doch müsse es Veränderungen geben. „Wir müssen es schaffen, dass das, was zu tun ist, mit den zur Verfügung stehenden Mitteln zu bewältigen ist“, sagte er. Bis zum Jahr 2030 werde das pastorale Personal in allen Pastoralen Räumen abnehmen. Man müsse sich fragen, wie viele Veranstaltungen an wie vielen Orten man noch bewältigen könne. Konzentration hat nach seinen Worten aber auch eine positive Seite: „Es ist auch schön, wenn da, wo wir sind, viele sind.“
sti (POW)
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