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Appell für eine geschwisterliche Kirche

Agape-Feier der Ortsgruppe Würzburg von „Maria 2.0“ in der Augustinerkirche – Veranstaltung Teil der bundesweiten Aktionswoche

Würzburg (POW) Mit einer Agape-Feier am Donnerstagabend, 6. Mai, hat die Ortsgruppe Würzburg von „Maria 2.0“ die bundesweite Aktionswoche begangen. Aufgrund des schlechten Wetters wurde die Veranstaltung, die ursprünglich auf dem Kiliansplatz in Würzburg geplant war, kurzfristig in die Augustinerkirche verlegt. „Wir feiern heute zusammen Agape in Anlehnung an das Liebesmahl, das Jesus mit seinen Jüngerinnen und Jüngern, mit Randständigen und Ausgestoßenen immer wieder gefeiert hat“, begrüßte Edeltraud Hann, Diözesanvorsitzende des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB), die rund 30 Teilnehmenden. In Vertretung von Bischof Dr. Franz Jung nahmen Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran und Dr. Christine Schrappe, Leiterin der Hauptabteilung „Bildung und Kultur“, an der Feier unter den derzeitigen Hygienevorgaben teil.

In ihrer Ansprache befasste sich Hann mit einem Lesungstext aus dem Buch Jesaja. Darin heißt es: „Denkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorige! Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.“ Eigentlich wolle man oft gar nichts Neues, sondern etwas Sicheres, das sich bewährt habe, sagte Hann: „Christus gestern, heute und in Ewigkeit. So wie am Anfang, Das macht Mut, gibt Kraft und Gelassenheit.“ Doch im Lesungstext sage Gott, er mache etwas Neues. „Neu bedeutet Zukunft“, sagte Hann. Sie stellte die Frage, ob man die durch Gruppierungen wie „Maria 2.0“ angestrebten Veränderungen als eine Antwort darauf sehen könne, oder die Berufungsgeschichten von 150 Frauen im Buch von Schwester Philippa Rath.

Dazu zitierte Hann aus dem Buch „Frauen stören“ von Schwester Dr. Katharina Ganz, Generaloberin der Oberzeller Franziskanerinnen: „Die Frauenfrage ist in der katholischen Kirche eine, wenn nicht sogar ,die‘ Nagelprobe, an der sich ihre Zukunftsfähigkeit entscheiden wird. Sie ist kein Randthema und beschränkt sich nicht auf Strukturfragen, sondern es ist ein zentrales Selbstverständnis der Kirche und ausschlaggebend dafür, welchen Platz sie langfristig in der Welt von heute einnimmt.“ Die Zusage „Siehe, ich mache alles neu“ gebe die Zuversicht, dass am Ende alles gut werde, trotz allem, was gerade in der Kirche und in der Welt passiere, schloss Hann. Sie rief dazu auf, sich weiterhin für eine Veränderung und Erneuerung der Kirche einzusetzen, „für eine gerechte und geschwisterliche Kirche“.

Im Anschluss an die Feier nutzten viele Teilnehmende die Gelegenheit, um mit der Diözesanvorsitzenden und Generalvikar Vorndran zu diskutieren. „Es ist mir ein Anliegen, auch unterschiedliche Positionen auszuhalten, einander wertzuschätzen und uns auszutauschen“, betonte der Generalvikar.

Unter der Überschrift „Schritt für Schritt“ lädt der KDFB in der Regel am ersten Donnerstag im Monat zu einem Donnerstagsgebet ein. Weitere Informationen auf der Homepage.

(1921/0444; E-Mail voraus)

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