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Armin-Schmitt-Preis würdigt neutestamentliche Forschung

Würzburg (POW) Zum 20. Todestag des Würzburger Priesters und Alttestamentlers Professor Dr. em. Armin Schmitt am 18. Oktober 2026 geht der diesjährige Armin-Schmitt-Preis der nach ihm benannten Stiftung unter anderem an eine neutestamentliche Doktorarbeit der Universität Würzburg.

Barbara Bargel erhält 2000 Euro für ihre Dissertation „Paulus als römischer Bürger? Eine sozial- und rechtsgeschichtliche Untersuchung der Apostelgeschichte“. Erstgutachter war Professor em. Dr. Bernhard Heininger vom Lehrstuhl für Neues Testament der Universität Würzburg. Weitere 4000 Euro gehen an Professor Dr. Daniel Maier von der Universität Kopenhagen. Ausgezeichnet wird seine Habilitationsschrift „Paradise Lost in Transmission. The Return to Eden in the Apocalypse of Peter within Its Ethiopic and Early Christian Contexts“. Erstgutachter war Professor Dr. Jörg Frey von der Universität Zürich. Der Armin-Schmitt-Preis führt damit das Anliegen des 2006 verstorbenen Priesters fort, die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Bibel zu fördern. Schmitt stammte aus Eußenheim und empfing 1960 in Würzburg die Priesterweihe. Nach seiner Promotion und Habilitation an der Universität Würzburg lehrte er zunächst dort, von 1980 bis 1984 an der Universität Osnabrück und von 1984 bis zu seiner Emeritierung 1999 an der Universität Regensburg. Seine Forschungsschwerpunkte waren unter anderem die Textkritik, die griechische Übersetzung des Alten Testaments und die Weisheitsliteratur. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit engagierte er sich mehr als drei Jahrzehnte als Seelsorger im Krankenhaus und im Altersheim in Karlstadt.

(4326/0991; E-Mail voraus)

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