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Aufführung: „Prinzessinnen im Drecke“

Kloster Oberzell (POW) Zur Aufführung „Prinzessinnen im Drecke – Verwundbarkeit vor Augen“ laden die Oberzeller Franziskanerinnen am Freitag, 11. Januar, um 19.30 Uhr in den Norbertussaal des Klosters Oberzell ein.

In der Ankündigung heißt es, die Ordensgründerin Antonia Werr sei in den Dreck gegangen – zu den jungen Frauen, die von der Gesellschaft an den Rand gedrängt wurden: den Prostituierten, Missbrauchten, den Armen, den Verbrecherinnen. Die Ordensfrau schaute auf ihre Wunden und ihre Würde. Solche Schicksale und der Umgang den Gesellschaft damit gebe es nach wie vor. Immer noch würden die Menschen dahinter verachtet. Oder sie würden ignoriert und mit dem Mantel des Tabus zugedeckt. Schwester Dr. Katharina Ganz, Generaloberin der Oberzeller Franziskanerinnen, und Chansonsängerin Silvia Kirchhof nehmen auf ihre Weise Verwundbarkeit in den Blick. Sie tragen Texte von Antonia Werr vor, bieten die „Lieder eines armen Mädchens“ von Friedrich Holländer dar und spielen Originalzitate der Mädchen und jungen Frauen des Antonia-Werr-Zentrums Sankt Ludwig ab. In der Aufführung blicken sie auf die „Prinzessinnen im Drecke“ und laden ein, auf das eigene Leben mit all seiner Verwundbarkeit zu schauen. Am Klavier wird Kirchhof von Achim Hofmann begleitet. Die Karten kosten pro Person zwölf Euro. Eine Vorbestellung ist über die Klosterpforte unter Telefon 0931/46010 möglich.

(0319/0058; E-Mail voraus)

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