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Augustinerpater Professor em. Dr. Cornelius Petrus Mayer gestorben

Würzburg (POW) Im Alter von 91 Jahren ist am Montag, 8. März, in Würzburg Augustinerpater Professor em. Dr. Cornelius Petrus Mayer gestorben.

Der renommierte Theologe gründete 2001 in Würzburg das Zentrum für Augustinus-Forschung, dessen Leiter er bis 2014 war, und initiierte das Augustinus-Lexikon. Mayer wurde 1929 in Pilisborosjenö (in der Nähe von Budapest) in Ungarn geboren. Da seine Familie nach dem Krieg als Ungarndeutsche ihre Heimat verlassen musste, besuchte er das Gymnasium in Münnerstadt, machte dort 1949 das Abitur und trat in den Orden ein. Theologie studierte er in Würzburg. 1953 legte er die feierliche Profess ab. Bischof Dr. Julius Döpfner weihte ihn am 26. März 1955 zum Priester. Anschließend wurde Mayer zunächst als Präfekt und dann als Regens der Klosterschule Sankt Augustin in Würzburg eingesetzt. 1965 wechselte er als Prokurator in den Konvent Sankt Bruno im Steinbachtal und setzte seine wissenschaftlichen Studien fort. 1968 promovierte Mayer zum Doktor der Theologie, 1973 habilitierte er mit der Studie „Die Zeichen in der geistigen Entwicklung und in der Theologie des heiligen Augustinus“. Zum Wintersemester 1979/80 wurde er auf den Lehrstuhl für Systematische Theologie an der Justus-Liebig-Universität in Gießen berufen. In den Jahren 1981/1982 sowie 1989/1990 war er Dekan des Fachbereichs. 1988 wurde er für seinen Einsatz in der Augustinus-Forschung mit der Ehrendoktorwürde der Villanova University of Pennsylvania ausgezeichnet. 1993 erhielt er für seine Verdienste das Bundesverdienstkreuz. Bereits 1979 hatte Mayer das Projekt Augustinus-Lexikon gestartet. Nach seiner Emeritierung im Jahr 1995 zog Mayer nach Würzburg und gründete 2001 das Zentrum für Augustinus-Forschung (ZAF), das er bis 2014 leitete. Im Jahr 2012 wurde Mayer Ehrenmitglied der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. „Bis zuletzt war er guter Dinge, die für den Sommer diesen Jahres geplante Vollendung des Augustinus-Lexikons selbst mitzuerleben“, schreibt der Orden in seinem Nachruf. Die Beisetzung findet am Dienstag, 16. März, um 13.30 Uhr unter Beachtung der aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen auf dem Hauptfriedhof in Würzburg statt. Im Anschluss wird in der Augustinerkirche das Requiem für den Verstorbenen gefeiert.

(1121/0257; E-Mail voraus)

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