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Die gute Nachricht

Benachteiligte besonders im Blick

Solidaritätsfonds Arbeitslose im Bistum Würzburg vergibt 370.200 Euro für 132 Praktikums-, Ausbildungs- und Arbeitsstellen in Unterfranken

Würzburg (POW) Insgesamt 370.200 Euro hat der Solidaritätsfonds Arbeitslose im Bistum Würzburg bei seiner jüngsten Sitzung vergeben. 132 Praktikums-, Ausbildungs- und Arbeitsplätze werden damit im Jahr 2019 und zum Teil bis in das Jahr 2022 hinein unterstützt. Besonders genehmigten die Mitglieder des Ausschusses unter Vorsitz von Andreas Hammer, kommissarischer Leiter der Bischöflichen Finanzkammer, Fördermittel für Arbeitsplätze von Menschen, die auf dem regulären Arbeitsmarkt keine Beschäftigung finden.

Bereits im September 2019 begann für zwölf junge Menschen ein einjähriges Ausbildungspraktikum in verschiedenen Tagesstätten der Caritas-Schulen gGmbH. Der Solidaritätsfonds gibt hierfür einen Zuschuss von 10.000 Euro. Ebenfalls noch für das Jahr 2019 genehmigte der Vergabeausschuss die Förderung von zwei Ausbildungsstellen zur Altenpflegerin beim Caritasverband für den Landkreis Rhön-Grabfeld mit 5500 Euro (für das dritte Ausbildungsjahr) beziehungsweise 25.500 Euro (für drei Jahre). Eine dreijährige Ausbildung zum Altenpfleger im Altenheim Franziska Streitel in Mellrichstadt, die im September 2019 begann, fördert das Bistum mit 15.500 Euro.

Verlängern kann die Kolping-Gastro GmbH Schweinfurt das Inklusionsprojekt Gasthaus „HandWerk“. Der Vergabeausschuss genehmigte 15.500 Euro für die Stellen von elf Mitarbeitern, davon fünf mit Behinderungen, in den Bereichen Küche und Service. Für ein weiteres Jahr erhält die Caritas-Einrichtungen Aschaffenburg/Miltenberg gGmbH 3000 Euro Förderung für die Stelle einer Küchenhilfe im Haus Maria-Regina in Miltenberg.

Die Vinzenz-Werke in Würzburg werden im Jahr 2020 mit insgesamt 159.200 Euro unterstützt. Die Vinzenz-Dienstleistungen GmbH erhält 23.000 Euro für die Förderung von fünf älteren Mitarbeitern mit körperlichen Einschränkungen sowie 22.100 Euro für die Förderung von fünf Mitarbeitern mit sozialen Problemen und Defiziten. An die Vinzenz – gemeinnützige Serviceleistungen GmbH fließen 61.000 Euro für die Förderung von acht älteren Mitarbeitern mit körperlichen Einschränkungen sowie 53.100 Euro für die Förderung von fünf Mitarbeitern mit sozialen Problemen und Defiziten.

Weiterhin gefördert wird das Projekt „GEO – Gemeinsam Erfolgreich Orientieren“ in Bad Kissingen – vormals „Ausbildungs- und Arbeitschance in Bad Kissingen“ – der Kolping-Bildungszentrum Schweinfurt GmbH. Der Vergabeausschuss genehmigte hierfür 22.000 Euro für die Stellen von zwölf Teilnehmern und zwei Betreuern. Mit weiteren 25.000 Euro wird die Werkstatt Haßfurt für arbeitslose Menschen – vormals Werkstatt Haßfurt für arbeitslose junge Menschen – des gleichen Trägers gefördert. Hierbei kümmern sich vier Betreuer um bis zu 50 arbeitslose Menschen. Verlängern kann auch die Kolping-Mainfranken – Kolping Dienstleistung GmbH das Projekt „Beschäftigungsinitiative Mainfranken“ für 14 Menschen, die keinen regulären Arbeitsplatz finden. Der Vergabeausschuss unterstützt die Maßnahme mit 89.000 Euro.

Mit diesen Maßnahmen hat der Solidaritätsfonds Arbeitslose seit seiner Gründung durch Bischof Dr. Paul-Werner Scheele im Jahr 1984 insgesamt rund 13,6 Millionen Euro vor allem für Ausbildungsstellen und Arbeitsplätze für Arbeitslose in Unterfranken gegeben. 4481 Frauen und Männern wurde und wird geholfen. Von 1984 bis 2019 unterstützte die Diözese Würzburg den Fonds mit insgesamt rund elf Millionen Euro aus Mitteln der Kirchensteuer. Spenden und Zinserträge erbrachten in diesen Jahren rund 2,5 Millionen Euro.

Spenden für den Solidaritätsfonds Arbeitslose können eingezahlt werden bei: Liga Würzburg, IBAN DE70750903000003000044, BIC GENODEF1M05, oder bei der Sparkasse Mainfranken Würzburg, IBAN DE29790500000000090605, BIC BYLADEM1SWU.

sti (POW)

(4619/1201; E-Mail voraus)

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