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Bindung auf Lebenszeit

Ritaschwester Katharina-Elisabeth Glombik legt Profess auf Lebenszeit ab

Würzburg (POW) Ritaschwester Katharina-Elisabeth Glombik hat am Samstag, 5. September, die Profess auf Lebenszeit abgelegt. Vor Gott und der Gemeinde versprach sie, bis zum Ende ihres Lebens Ritaschwester zu bleiben. Die Gemeinschaft habe sie „mit großer Freude“ aufgenommen, schreibt die Kongregation in einer Pressemitteilung.

Dem Gottesdienst stand Pfarrer Dr. Roland Baule aus Hildesheim vor. Nach der Befragung durch Generaloberin Schwester Angela Zehe wurde die Allerheiligenlitanei gesungen, während der Glombik als Zeichen ihrer Hingabe ausgestreckt vor dem Altar lag. Dann gelobte sie vor Gott und der versammelten Gemeinde „für immer Gott geweihte Ehelosigkeit, Armut und Gehorsam“ und verpflichtete sich „zu einem Leben nach der Regel des heiligen Augustinus in der Kongregation der Ritaschwestern, nach deren Lebensordnung und Ausführungsbestimmungen, um so der heiligen Kirche und dem Wohle der Menschen zu dienen“. Zu der Feier waren Glombiks Eltern und Verwandte, Freunde und Bekannte sowie viele Gläubige aus den Pfarreien gekommen.

Glombik stammt aus Hildesheim. Ihre Ausbildung zur Gemeindereferentin absolvierte sie im Bistum Würzburg, wo sie im Praktikum durch Schwester Magdalena Wenig das Leben bei den Ritaschwestern nach der Ordensregel des heiligen Augustinus kennenlernte. Im Januar 2018 trat Glombik in das Postulat ein, im September des gleichen Jahres wurde sie ins Noviziat aufgenommen. Ausbildungsort für die Novizinnen war die damalige Niederlassung der Gemeinschaft im Würzburger Exerzitienhaus Himmelspforten. Dort lernte sie, wie man als Ritaschwester gemeinsam betet, lebt und arbeitet. Mitten in der Coronapandemie 2020 legte Glombik die zeitliche Profess für drei Jahre ab. Damit begann für sie das Juniorat in der Gemeinschaft, eine Zeit, in der die neue Schwester lernt, Gebet, Gemeinschaftsleben und Berufsarbeit miteinander zu verbinden. Drei Jahre war Glombik als Gemeindereferentin im Pastoralen Raum Würzburg links des Mains tätig. Im Herbst 2023, nach Ablegung der Profess für weitere drei Jahre, begann sie ihren Dienst als Gemeindereferentin im Pastoralen Raum Würzburg Süd-Ost mit Schwerpunkt in der Untergliederung Würzburg Süd.

Die Ritaschwestern wurden 1911 durch Augustinerpater Hugolinus Dach gegründet, um Familien in Not zu helfen. Heute führen sie ihren Gründungsauftrag durch eine Familienpflege-Station, pastorale Arbeit und die Stiftung „SOS Familie“ weiter.

(3826/0863; E-Mail voraus)

Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet

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