Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Bischof eröffnet Weihnachtspostamt

Sonderstempel für Antwortbriefe aus Himmelstadt – Dank an Rosemarie Schotte und ihr Team

Himmelstadt (POW) Bischof Dr. Franz Jung hat am ersten Adventssonntag, 28. November, das Weihnachtspostamt in Himmelstadt (Landkreis Main-Spessart) eröffnet. Aufgrund der Coronapandemie waren zu der Eröffnung nur geladene Gäste unter 2G-Bedingungen zugelassen. Der Bischof setzte den neuen Sonderstempel dieses Jahres auf die ersten Antwortbriefe des Christkinds.

Bei seiner Ansprache machte Bischof Jung deutlich, wie wichtig er die Arbeit des Weihnachtspostamts Himmelstadt findet. Die Briefe bezeichnete er als „Kinderseelen auf Papier“. Kinder würden manchmal ihre Wünsche lieber einem Brief anvertrauen als sie jemand anderem zu sagen. „Wir können von den Kindern lernen, die oftmals in einer Unbedarftheit ihren Wünschen Ausdruck verleihen – mehr als wir Erwachsene. Kinder sagen, wo der Schuh drückt.“ Zum Beispiel, wenn die Kinder ihre Gefühle während der Coronapandemie, während Krankheiten oder bei der Trennung der Eltern schildern. „Nichts ist schlimmer im Leben, als wenn Briefe, als wenn Nachrichten nicht beantwortet werden. Wir kennen das, es gibt sogar einen neudeutschen Ausdruck dafür: Ghosting“, sagte der Bischof. Dabei antwortet derjenige, an den ein Brief oder eine Nachricht geschickt wird, einfach nicht mehr. „Wenn man gar nicht weiß, was aus meiner Nachricht, was aus meiner Mail geworden ist. Es kommt nichts zurück. Es ist eine tiefe Verletzung des Vertrauens.“ Das Ganze hinterlasse den betroffenen Menschen ratlos und hilflos.

Weihnachten bedeute, dass Gott eine Antwort gibt auf die Not der Menschen. „Gott gibt einen Menschen: Jesus Christus“, sagte der Bischof. Das sei auch im Weihnachtspostamt spürbar, dort könne man das Weihnachtsgeheimnis erleben. „Es gibt jemanden, der antwortet, die Wünsche und Briefe gehen nicht ins Leere.“ Bischof Jung dankte Rosemarie Schotte, Leiterin des Weihnachtspostamts, und ihren Helferinnen und Helfern. Besonders beeindruckt war er von der Anzahl der Briefe, die normalerweise das Weihnachtspostamt erreichen, rund 80.000 Stück. „Das Schönste, was man an Weihnachten schenken kann, ist Zeit. Ihr schenkt viel Zeit, Ihr schenkt viel Einfühlungsvermögen.“

Briefe an das Christkind können noch bis zum 18. Dezember 2021 an die Adresse „An das Christkind, Kirchplatz 3, 97267 Himmelstadt“ geschickt werden. Das Weihnachtspostamt in Himmelstadt ist das einzige in Bayern.

ils (POW)

(4821/1160; E-Mail voraus)

Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung