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Bistum Würzburg trauert um Fotografen Hans Heer

Würzburg (POW) Das Bistum Würzburg trauert um Hans Heer, langjähriger Fotograf des „Fränkischen Volksblatts“, der Main-Post und des Würzburger katholischen Sonntagsblatts.

Er verstarb am Freitag, 18. Januar, im Alter von 88 Jahren. Von 1952 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1993 begleitete Heer fotografisch die Bischöfe Dr. Julius Döpfner, Josef Stangl und Dr. Paul-Werner Scheele und hielt zahlreiche kirchliche Großereignisse wie die Seligsprechung des Märtyrerpriesters Liborius Wagner im Bild fest. 1951/1952 war Heer außerdem in der Bischöflichen Bild- und Filmstelle in Würzburg tätig. Bischof Dr. Friedhelm Hofmann zeichnete ihn 2010 mit der Ehrennadel der Diözese Würzburg aus. Im gleichen Jahr erhielt Heer für seinen vorbildlichen beruflichen wie persönlichen Einsatz für die Kirche zudem den päpstlichen Orden „Pro Ecclesia et Pontifice – Für Kirche und Papst“. „Hans Heer war eine Institution“, sagt Wolfgang Bullin, Chefredakteur des Würzburger katholischen Sonntagsblatts. Heer habe ein gutes Bildarchiv gehabt, aber auch über viel historisches Wissen verfügt und „unwahrscheinlich viele Menschen“ noch persönlich gekannt. Er selbst habe Heer während seiner Volontärszeit als „väterlichen Kollegen“ erlebt. Unter Kollegen hatte Heer einen Ruf als „wandelndes Gedächtnis“. „Hans Heer war ein wichtiger Fotograf für die Würzburger Geschichte und Diözesangeschichte“, würdigt Thomas Wehner, stellvertretender Leiter von Archiv und Bibliothek des Bistums Würzburg, den Verstorbenen. Die Fotodokumentation enthalte viele Fotos und Abzüge Heers zu kirchlichen und diözesanen Ereignissen in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren. „Ohne ihn wäre eine Lücke.“ Die Main-Post würdigt Heer als einen der „wichtigsten Chronisten Würzburgs in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts“. Er habe die noch zerstörte Stadt und den folgenden Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg dokumentiert, aber auch einen Blick für die kleinen Momente des Lebens und die ganz normalen Menschen gehabt.

Heer wurde 1930 geboren. Der gelernte Karosseriebauer arbeitete seit Anfang der 1950er Jahre für die Diözese. 1952 fing er als Zeitungsausfahrer und Aushilfsfotograf beim „Fränkischen Volksblatt“ an. 1955 wurde er festangestellter Fotograf und arbeitete später auch als Kameramann. 1993 ging Heer in den Ruhestand. Der Trauergottesdienst wird am Freitag, 1. Februar, um 9 Uhr in der Pfarrkirche Sankt Barbara in Würzburg gefeiert, um 10.30 Uhr ist die Urnenbeisetzung auf dem Hauptfriedhof.

(0519/0111; E-Mail voraus)

Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet

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