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Blicke in den Wald

Junge Journalisten veröffentlichen Onlineprojekt „Unter Holz“ – Eine Volontärin aus Würzburg beteiligt

Würzburg/München (POW) Der Wald hat viele Gesichter – nicht alle sind freundlich. Im Rahmen des Abschlussprojekts „Unter Holz – Blicke in den Wald” haben die Volontärinnen und Volontäre des Jahrgangs 2018 an der Katholischen Journalistenschule „ifp“ multimediale Storys rund um den Wald veröffentlicht. Zum Team gehörte auch Rebecca Hornung, Volontärin im Medienhaus der Diözese Würzburg.

Ein Reporterteam macht den Selbstversuch und traut sich um Mitternacht in den Forst. Die Ängste, die sie dabei empfinden, sind keine unbekannten. „Gerade die Dunkelheit, das Nicht-Sehen und ungewohnte Geräusche führen dazu, dass in uns ganz alte Urängste aus der Steinzeit wieder an die Oberfläche gespült werden”, erklärt Psychotherapeut Christian Lüdke. Ganz unbegründet seien diese Ängste nicht. Der Kriminalbiologe Mark Benecke kennt den oft romantisierten Naturraum auch als Tatort. Der Forensiker beschreibt, warum ein Leichenfund im Wald für ihn herausfordernd ist.

Außerdem haben die Volontäre zwei Frauen begleitet und erlebt, wie sich diese im „Männerberuf“ Förster behaupten. Zwei Hobbyjäger berichten, dass es ihnen um mehr als nur ums Schießen geht. Außerdem sprechen eine Waldbademeisterin und eine Kräuterexpertin darüber, wie der Wald uns heilen kann. Mit den Problemen der deutschen Holzindustrie befasst sich ein weiterer Beitrag: Klimawandel, Borkenkäfer, fallende Preise – um nur einige Punkte zu nennen. Den perfekten Wald dagegen stellt eine Influencerin im Sozialen Netzwerk Instagram dar. Sie ist wegen der Natur von Deutschland nach Schweden ausgewandert.

Außergewöhnlich sei das Projekt nicht nur wegen der Themen, sondern auch wegen der Art des Arbeitens, schreibt das „ifp“. Aufgrund der Coronakrise trafen sich die Volontärinnen und Volontäre nicht wie gewohnt an der Münchner Journalistenschule, sondern organisierten ihr multimediales Projekt über Videoanruf und Online-Chat. Über ganz Deutschland verstreut, arbeiteten alle Volontäre und Dozenten von zu Hause aus.

Das Online-Dossier mit allen Beiträgen ist auf der Webseite wald.journalistenschule-ifp.de zu finden.

(2820/0702; E-Mail voraus)

Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet

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