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Brand im Krankenhaus von Litembo

Feuer brach in der Küche aus – Bis auf Rauchvergiftungen keine Verletzten – Schaden wird auf rund 12.500 Euro geschätzt – Weihbischof Ulrich Boom bittet um Gebet und Spenden

Litembo/Würzburg (POW) Im Krankenhaus von Litembo im Partnerbistum Mbinga (Tansania) hat es in der Nacht von Mittwoch, 21. Oktober, auf Donnerstag, 22. Oktober, gebrannt. Zum Glück wurde niemand verletzt. Doch die Küche, in der das Feuer ausbrach, muss nun komplett renoviert werden, wie Verwaltungsleiter Father Raphael Ndunguru berichtet. Weihbischof Ulrich Boom bittet die Menschen im Bistum Würzburg um Gebet und Spenden für das Krankenhaus.

Der Ofen, in dem das Brot für die Mitarbeiter und Patienten gebacken wird, habe am Mittwochabend gegen 21 Uhr Feuer gefangen, berichtet Ndunguru. Nach zwei Stunden sei es gelungen, den Brand zu löschen. „Viele Leute meldeten sich freiwillig, um das Feuer zu löschen.“ Zum Glück sei niemand verletzt worden. Auch ein Übergreifen des Feuers auf die anderen Gebäude habe man verhindern können. „Sonst wäre es eine Katastrophe gewesen. Wir sollten Gott danken, dass er uns vor den schlimmsten Umständen verschont hat“, schreibt Ndunguru. Einige Mitarbeiter hätten eine Rauchvergiftung erlitten, seien jedoch wieder gesund. Als Brandursache werden derzeit Säcke voll Holzkohle vermutet, die am gleichen Abend im Holzraum gelagert worden seien.

Das Krankenhaus müsse nun die Renovierung der Küche und des Ofens finanzieren. „Eigentlich hat die ganze innere Ausstattung der Küche gebrannt“, schreibt Ndunguru. Dort sei täglich das Essen für die Mitarbeiter zubereitet worden. Er schätzt den Schaden auf zirka 12.500 Euro. Eine Apotheke in Mbeya habe bereits rund 730 Euro für die Renovierung gespendet.

Mit Schrecken habe er von dem Brand im Krankenhaus in Litembo erfahren, sagt Weihbischof Boom. „Gott sei Dank konnte er eingedämmt und gelöscht werden, bevor er auf die Patientenräume übergriff. Gott sei Dank sind keine Menschen schwerer verletzt worden.“ Gleichwohl sei der Schaden immens für diese zentrale Gesundheitseinrichtung in der Würzburger Partnerdiözese. „Bei meinen Besuchen in Mbinga habe ich selbst einen Eindruck davon gewonnen, wie wichtig und segensreich das Krankenhaus in Litembo für die Menschen der dortigen Region ist. Patienten und Angestellte sind auf die tägliche Versorgung durch die Krankenhausküche angewiesen“, erklärt der Weihbischof.

„Unser tägliches Brot gib uns heute – nicht umsonst ist das eine zentrale Bitte im Vaterunser mit der Gültigkeit für alle Menschen, egal ob in Deutschland oder in Tansania“, betont Weihbischof Boom. Er bittet die Gläubigen im Bistum Würzburg: „Helfen Sie durch eine gezielte Spende mit, dass der Versorgungstrakt des Krankenhauses möglichst schnell wieder aufgebaut und eine gesunde Versorgung der Patienten gewährleistet werden kann. Im Voraus sage ich Ihnen schon ein herzliches Vergelts Gott!“

Spendenkonto: Liga Bank Würzburg, IBAN DE 67 7509 0300 0003 0000 01, Verwendungszweck „20603- Brandschaden Litembo“ und die jeweilige Spenderadresse.

(4420/1116; E-Mail voraus)

Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet

Zum Autor: sti (POW) (pow@bistum-wuerzburg.de)

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