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Dank für weltweites Engagement

Bischof Jung schickt Weihnachtsbrief an 78 Missionare und sechs „weltwärts“-Freiwillige aus dem Bistum Würzburg in 21 Ländern

Würzburg (POW) Weihnachtsgrüße in 21 Länder hat Bischof Dr. Franz Jung an insgesamt 78 Missionare, Missionsschwestern und Entwicklungshelfer sowie sechs „weltwärts“-Freiwillige aus der Diözese Würzburg geschickt. Diese gehen nach Australien, Bolivien, Brasilien, Chile, Kanada, Kenia, Kolumbien, Indien, Indonesien, Malawi, Mosambik, Namibia, Neuguinea, Peru, Simbabwe, Südafrika, Tansania, Uganda, Uruguay, in die USA und nach Venezuela.

In seinem Schreiben blickt der Bischof unter anderem auf die Tagung zur Amazonas-Synode, die im Nachklang im Würzburger Burkardushaus stattgefunden hat. „Gerade die Synode für Amazonia halte ich für eine beispielhafte Entfaltung der Enzyklika Laudato Si“, schreibt der Bischof in seinem Brief. Die Fragen, die bei der Synode aufgeworfen wurden, stellten sich für alle: „Wie verhalten wir uns vom Auftrag Gottes her, die Schöpfung mitzugestalten und zu bewahren, im Blick auf die ökologische Herausforderung? Gehen wir auf Gruppen zu, die ausgestoßen und nicht beachtet sind, und versuchen wir im Geist Jesu mitsorgend mit ihnen zusammen zu leben? Wertschätzen wir die Rolle der Frauen, die vieles in der Kirche bewegen? Verkünden und feiern wir die Botschaft des Evangeliums adäquat in unserer jeweiligen Kultur beziehungsweise unserer Gesellschaft?“

Weiter berichtet der Bischof, dass im Bistum Würzburg daran gearbeitet werde, die Realität der weniger werdenden Priester, Diakone und pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an die sich verändernde Gesellschaft anzupassen. Die Pastoral der Zukunft müsse auch angesichts des Rückgangs in der Teilnahme der Gläubigen an den Gottesdiensten und kirchlichen Angeboten „von einer vertieften Haltung der Kontemplation, der Verkündigung der frohmachenden Botschaft des Evangeliums an neuen Orten und einem engagierten Dienst an den Armen geprägt sein“. Den Frauen und Männern, die überall in der Welt ihren Dienst tun, spricht Bischof Jung seinen Dank aus. „Vom Zuspruch Jesu her: ‚Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben‘ aus dem Evangelium nach Johannes zeigt sich die Verbundenheit über das Gebet, die Eucharistie und dass wir uns als Weltkirche erfahren dürfen.“

Auch die Diözesanstelle Mission-Entwicklung-Frieden mit Domkapitular Christoph Warmuth, den Diözesanreferenten Klaus Veeh und Alexander Sitter übermittelt den Missionaren in einem Weihnachtsbrief ein „frohes, friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest“. „Im Angesicht der weltweiten Krisen und mit Blick auf die gravierenden Folgen des fortschreitenden Temperaturanstieges kann Gott nicht oft genug Mensch werden. Dadurch werden wir animiert, uns damit auseinanderzusetzen, dass wir als Menschheit nur überdauern, wenn es uns gelingt, die weihnachtliche Harmonie zwischen uns Erdbewohnern und der gesamten Mitwelt zu leben.“

In einem eigenen Schreiben verabschiedet sich Diözesanreferent Veeh in den Ruhestand. Ausführlich dankt dieser darin den Missionarinnen und Missionaren für die Begegnungen der vergangenen 33 Jahre seiner Dienstzeit im Referat Mission-Entwicklung-Frieden. „Danke für die persönlichen Begegnungen und die überaus großzügige Gastfreundschaft, wo auch immer ich bei Ihnen vor Ort ankam. Danke für alle Ihre Gebete für mich und unsere Arbeit hier in der Stelle. Oft dachte ich dankbar daran, dass auch diese mich weitergetragen haben.“ Veeh berichtet, dass er sich bei seiner Arbeit als einen Teil der weltweiten Kirche mit all ihren Facetten und Ausprägungen in den verschiedenen Ländern und Kulturen erlebt und die Verbindung mit den Missionarinnen und Missionaren gespürt habe. Besonderen Dank zollt Veeh den Bischöfen Dr. Paul-Werner Scheele, Dr. Friedhelm Hofmann und Dr. Jung sowie den Leitern des Missionsreferats, Prälat Wilhelm Heinz, Prälat Hans Herderich und Domkapitular Warmuth sowie seiner langjährigen Kollegin Christiane Hetterich und seinem Kollegen Sitter.

Den Grüßen beigelegt sind unter anderem ein Buch von Benediktinerpater Dr. Anselm Grün sowie der Münsterschwarzacher Spruchkartenkalender. Die „weltwärts“-Freiwilligen erhalten statt des Buchs Gummibärchen.

mh (POW)

(5119/1385; E-Mail voraus)

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