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„Dankbar, dass ich diese Aufgabe machen durfte“

Diözesanbaumeister Cesare Augusto Stefano verabschiedet – Generalvikar Keßler: Wichtige architektonische Akzente gesetzt

Würzburg (POW) Im Anschluss an das Angelus-Gebet hat Generalvikar Thomas Keßler am Donnerstag, 17. Oktober, den ehemaligen Diözesanbaumeister und Leiter des Bischöflichen Bauamts Cesare Augusto Stefano verabschiedet. Stefano hatte seine Tätigkeit zum 1. September 2019 beendet. „Wir feiern den Abschied mit Bedauern. Sie haben in unserer Diözese wichtige Akzente gesetzt und architektonische Leuchtzeichen hinterlassen“, sagte Keßler bei der Feierstunde im Bischöflichen Ordinariat Würzburg. Stefano habe große Bauwerke gestaltet, sagte Keßler mit Blick auf das Aschaffenburger Martinushaus oder das Exerzitienhaus Himmelspforten. Mit dem gleichen Engagement habe er sich für Bauprojekte in den Gemeinden des Bistums engagiert und diesen dadurch die Erfahrung gegeben, wichtig zu sein. Stefano sei offen für Ideen gewesen und habe die Menschen wie auch die Gemeinden mit ihren Eigenheiten bei seinen Planungen mitgenommen, betonte Keßler. „Ich möchte Ihnen für Ihren großen Einsatz ein herzliches Vergelts Gott sagen und wünsche Ihnen Gottes reichen Segen.“

Pastoralreferent Burkhard Pechtl überbrachte die Glückwünsche der Mitarbeitervertretung (MAV) des Bischöflichen Ordinariats. „Sie waren lange Jahre einer Abteilung vorgestanden, die es kaum jemand Recht machen kann, und haben es geschafft, Mensch zu bleiben“, sagte Pechtl. Stefano habe im Mitarbeiter immer auch den Menschen gesehen. Pechtl dankte ihm für das gute Miteinander und für die „stets offenen und ehrlichen Gespräche".

Auch er habe sehr zu danken, sagte ein sichtlich bewegter Stefano. „Ich möchte die lobenden Worte mit meiner hervorragenden Mannschaft teilen.“ Sein Dank galt auch dem ebenfalls anwesenden Bischof em. Dr. Friedhelm Hofmann, der das alles ermöglicht habe. Er habe in seiner Zeit im Bauamt viel gelernt und mit vielen Menschen gearbeitet, sagte Stefano. „Wir haben mit sehr viel Liebe gearbeitet. Ich bin dankbar, dass ich diese Aufgabe machen durfte. Es ist fast ein Privileg.“ Die Arbeit im Bauamt sei mehr als nur eine Tätigkeit gewesen: „Für uns war es auch ein Teil der Pastoral.“

Stefano trat zum 1. Oktober 2001 die Nachfolge von Jürgen Schädel als Diözesanbaumeister an. Der in Würzburg lebende Stefano stammt aus Lecce in Süditalien, wo er 1956 geboren wurde. In Pisa studierte Stefano Architektur. Vor seinem Wechsel in den Dienst des Bistums Würzburg war er in Architekturbüros in Offenbach und Augsburg tätig. 2013 wurden im Zuge einer Neuordnung des Bischöflichen Ordinariats Kunst- und Baureferat getrennt und das Baureferat der Bischöflichen Finanzkammer zugeordnet. Im gleichen Jahr wurde Stefano zum Ordinariatsrat mit Sitz und Stimme im Allgemeinen Geistlichen Rat ernannt. Seit 2015 leitete er das Bischöfliche Bauamt als eigene Hauptabteilung. In seiner Amtszeit als Würzburger Diözesanbaumeister betreute Stefano den Bau und die Renovierung zahlreicher kirchlicher Gebäude. Insbesondere war er für die architektonische Gestaltung und Ausführung zum Beispiel bei der Neugestaltung und Generalsanierung des Würzburger Exerzitienhauses Himmelspforten, der Chorproberäume der Würzburger Dommusik, des Würzburger Burkardushaus sowie im Mitverantwortung für das Aschaffenburger Martinushaus tätig.

sti (POW)

(4319/1140; E-Mail voraus)

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