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Das Leben als beste Verkündigung

Benjamin Schimmer und Manuel Thomas im Kiliansdom zu Diakonen geweiht – Festgottesdienst mit Bischof Dr. Franz Jung

Würzburg (POW) Arbeiter des Herrn zu sein heißt, täglich neu zu beginnen. Das hat Bischof Dr. Franz Jung bei der Diakonenweihe im Würzburger Kiliansdom am Samstag, 26. September, betont. Unter Handauflegung und Gebet spendete der Bischof dem 33-jährigen Benjamin Schimmer aus der Filialgemeinde Neusetz-Mariä Himmelfahrt und dem 27-jährigen Manuel Thomas aus der Pfarrei Sankt Nikolaus von Flüe in Haibach die Diakonenweihe. Beide sind auf dem Weg zur Priesterweihe. Jesus spreche davon, dass seine Jünger wie Schafe unter Wölfe gesandt seien. Der Bischof erinnerte daran, dass es wichtig sei, mit Blick auf das Lamm Gottes, das in der Eucharistie im Mittelpunkt stehe, auch die eigene Ohnmacht anzunehmen. An dem Festgottesdienst unter Corona-Hygieneauflagen nahmen unter anderem Weihbischof Ulrich Boom, Regens Stefan Michelberger, Mitglieder des Domkapitels, zahlreiche Priester und Diakone sowie geladene Verwandte, Freunde und Bekannte der neuen Diakone teil.

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In seiner Predigt betonte der Bischof, die beiden Männer seien bereit, für den Herrn dorthin zu gehen, wo er sie sende, um ihm den Weg zu bereiten. Deswegen versprächen sie in der Weihe Gehorsam und Ehelosigkeit. Wie Bischof Jung betonte, sei das stellvertretend für die Gläubigen vollzogene Stundengebet Ort der täglichen Christuserkenntnis. Er ermunterte die beiden Weihekandidaten, offen für die Begegnung zu sein. Oft werde einem dann gegeben, was für den jeweiligen Dienst nottue. Zugleich werde darin deutlich, wozu man gesandt sei. „Oft bekommt man mehr zurück als man eingesetzt hatte“, erklärte der Bischof.

Wichtig sei dafür, am Ort zu bleiben und nicht wegzulaufen. Papst Franziskus warne davor wegzulaufen, statt etwas durchzutragen und daran zu wachsen. Der Diakon sei dann wahrhaft ein Diener, wenn er annehme, was man ihm vorsetze – „an diesem Ort, mit diesen Personen, mit diesen Gegebenheiten und Traditionen“. Bischof Jung ermunterte die beiden Männer, täglich die Heilige Schrift zu meditieren. Es sei wichtig, der Welt zu sagen, was diese sich nicht selbst sagen könne, wann immer das gefordert sei. Das bedeute, das Ungeistliche zu überführen, Abirrende zurechtzuweisen, Kraft zu geben durch Ermuntern. „Die beste Verkündigung bleibt das eigene Leben“, sagte der Bischof.

Zu Beginn der Weihe wurden die Kandidaten durch Regens Michelberger aufgerufen. Sie versprachen, ihr Leben an Jesus Christus auszurichten und ihm besonders in Armen, Kranken, Heimatlosen, Notleidenden und allen Ausgegrenzten zu dienen. Dem Bischof gelobten sie Gehorsam. Zudem erklärten Schimmer und Thomas ihre Bereitschaft, zukünftig zölibatär zu leben. Während der Anrufung der Heiligen lagen die beiden als Zeichen der Ganzhingabe an Christus ausgestreckt auf dem Boden. Danach legte ihnen Bischof Jung schweigend die Hände auf und sprach das Weihegebet. Nach der Weihe wurden die Diakone von ihren Praktikumspfarrern Dekan Oswald Sternagel (Ochsenfurt) und Pfarrer Thomas Menzel (Mellrichstadt) mit Stola und Dalmatik bekleidet. Von Bischof Jung bekamen Schimmer und Thomas das Evangelienbuch überreicht. Anschließend umarmten als Zeichen der brüderlichen Verbundenheit der Bischof und die Verantwortlichen des Priesterseminars die Neugeweihten.

Am Ende des Gottesdienstes dankte Thomas im Namen der beiden Neugeweihten allen, die sie auf dem bisherigen Weg begleitet und an der Feier im Dom mitgewirkt haben. Musikalisch gestalteten Domorganist Professor Stefan Schmidt, Instrumentalisten aus Dettelbach, Kantor Markus Althanns und die Schola der Franziskanischen Gemeinschaft von Betanien die Feier.

mh (POW)

(4020/0999; E-Mail voraus)

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