Würzburg (POW) Unter der Überschrift „Licht des Glaubens“ sind aus Anlass des 100. Jubiläums des Exerzitienhauses Himmelspforten in Würzburg bis zum Sonntag, 15. März, Kunstobjekte von Ludger Hinse ausgestellt. Was den Künstler mit Würzburg verbindet und was ihn zu den gezeigten Objekten inspiriert hat, erklärt er im folgenden Interview.
POW: Was hat Sie inspiriert, diese bewegten Objekte zu schaffen?
Ludger Hinse: Es geht um zweierlei: Zum einen darum, dass wir uns als Kirche bewegen müssen. Und zum anderen darum, dass das Licht eben eine unserer zentralen Botschaften ist. Im Matthäusevangelium heißt es: „Ihr seid das Licht der Welt.“
POW: Wie kam der Kontakt mit dem Exerzitienhaus Himmelspforten zustande?
Hinse: Dr. Bernd Hausner, der stellvertretende Vorsitzende des Vereins der Freunde des Exerzitienhauses, schätzt meine Kunst sehr. Vor zwei Jahren hat er mich angefragt. Ich kannte das Haus und habe gern zugesagt.
POW: Mit Würzburg hatten Sie künstlerisch aber schon zuvor mehrfach Berührung, nicht wahr?
Hinse: Vor zehn Jahren gab es ein großes Projekt mit „Lichtkreuzen“ in den Kirchen der Würzburger Innenstadt. In der Graf-zu-Bentheim-Schule hängt ein großes Mobile von mir im Eingangsbereich. Und nicht zuletzt hat die örtliche Sektion der Ritter vom Heiligen Grab ein von mir gestaltetes Vortragekreuz.
Begleitend zur Ausstellung gibt es jeweils an den Samstagen 31. Januar, 7., 14. und 21. Februar sowie am 7. März um 17.30 Uhr Gottesdienste mit besonderer musikalischer Gestaltung. Eine Begegnung bei Wein und Brot schließt sich an. Am Sonntag, 1. März, um 10 Uhr wird ein Jahreszeiten-Gottesdienst gefeiert, im Anschluss daran gibt es einen Brunch. Am Sonntag, 15. März, um 10 Uhr gestaltet Ludger Hinse die Abschlussveranstaltung. Für den Brunch am 1. März sowie für das Kulinarium am 14. Februar um 19 Uhr ist eine Anmeldung erforderlich unter himmelspforten.net.
Interview: Markus Hauck (POW)
(0526/0111; E-Mail voraus)
Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet




