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Denkmäler virtuell erkunden

Tag des offenen Denkmals am 13. September – Motto: „Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken“ – Digitales Programm aufgrund von Corona

Würzburg (POW) Unter dem Motto „Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken“ steht der Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September 2020. Aufgrund der Corona-Epidemie wird in diesem Jahr ein digitales Programm angeboten – von Videoführungen und Fotostrecken über Podcasts bis zu spektakulären Drohnenaufnahmen. Blicke hinter die Fassaden von der Ostsee bis in das Allgäu seien erstmals am gleichen Tag möglich, schreibt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. „Das digitale Programm macht erstmals die bundesweite Ausstrahlung und Beteiligung verschiedenster Akteure beim Tag des offenen Denkmals sichtbar.“ Auch im Bistum Würzburg beteiligen sich Kirchen und Einrichtungen mit virtuellen Angeboten. Die Formate sind bis Ende September einsehbar.

In Würzburg können Interessierte beispielsweise einen virtuellen Rundgang durch den Turm der Neubaukirche machen. 1582 gründete Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn die Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Hierfür ließ er eine imposante Vierflügelanlage mit einer Universitätskirche errichten. Aktuell wird die Fassade saniert, so dass man auch den vor Ort tätigen Handwerkern über die Schulter schauen kann.

In Erlach (Dekanat Ochsenfurt) wird eine virtuelle Führung durch die Schlosskapelle angeboten. 360-Grad-Aufnahmen sollen einen Eindruck vom Raumgefühl vermitteln. Einzelne Objekte – wie das Altarbild mit der Darstellung der unbefleckten Empfängnis Mariens, das Deckengemälde mit einer Weihnachtsszene oder die Statuen von Maria beziehungsweise Josef mit dem heranwachsenden Jesus – werden genauer in den Blick genommen. In einem Kurzfilm stellt der Arbeitskreis „Erlach erleben“ zudem die Höhepunkte der Simultankirche vor. Der Bogen spannt sich von der Einführung der Reformation in dem kleinen Dorf 1555 durch Christoph von Seinsheim über die Einrichtung des Simultaneums durch Ferdinand von Schwarzenberg 1701 bis zur neugotischen Ausgestaltung 1869.

In einer Videofilm-Präsentation werden die zentralen Gemälde der ehemaligen Kapuzinerkirche von Ochsenfurt vorgestellt. Das Kapuzinerkloster wurde von 1664 bis 1667 gebaut und im Oktober 1667 eingeweiht. Bereits in der Bauzeit erhielt die Kirche ihre aufwändige Ausstattung mit Gemälden von Oswald Onghers und Jean Baptist de Ruel. Die beiden Niederländer gehören zu den bedeutendsten Malern des Bistums Würzburg im 17. Jahrhundert.

Aus Oberschwarzach gibt es aktuelle Aufnahmen und Statements zur Geschichte, Erhaltung und Renovierung des Denkmals Julius-Echter-Schloss.

Weitere Informationen und eine ausführliche, täglich aktualisierte Programmübersicht gibt es im Internet unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.

Tag des offenen Denkmals

1984 rief Jack Lang in Frankreich die „Journées Portes ouvertes monuments historiques“ ins Leben. Wegen der großen Resonanz folgten in den nächsten Jahren weitere Länder dem Beispiel. 1991 rief der Europarat offiziell die „European Heritage Days“ aus. In Deutschland fand der Tag des offenen Denkmals zum ersten Mal 1993 statt. Jedes Jahr am zweiten Sonntag im September öffnen seither historische Bauten und Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, ihre Türen – in diesem Jahr aufgrund der Corona-Epidemie virtuell. Der Tag wird koordiniert von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

(3820/0933; E-Mail voraus)

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