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„Der Blick über die eigenen Grenzen ist eine Bereicherung“

Bischof Dr. Franz Jung schickt Weihnachtsbrief an 60 Missionare aus dem Bistum Würzburg in 22 Ländern

Würzburg (POW) Weihnachtsgrüße und Segenswünsche für das Jahr 2022 hat Bischof Dr. Franz Jung an insgesamt 60 Missionare, Missionsschwestern und Entwicklungshelfer aus der Diözese Würzburg in 22 Länder geschickt. Diese gehen nach Australien, Bolivien, Brasilien, Chile, Frankreich, Indien, Italien, Kolumbien, Malawi, Mosambik, in die Niederlande, nach Österreich, Papua Neuguinea, Paraguay, Peru, Simbabwe, Spanien, Südafrika, Tansania, Uruguay, in die USA und nach Venezuela. 

„Der Blick über die eigenen Grenzen ist eine Bereicherung. Dies erfahre ich auch besonders, wenn ich im Laufe des Jahres Besuch von Missionarinnen und Missionaren oder von Gästen der Weltkirche bekomme“, heißt es im Brief des Bischofs. Diese Gespräche schenkten ihm einen Einblick in deren Alltag, der geprägt sei von „missionarischer Begeisterung und Begegnungen mit Menschen anderer Kulturen und Lebensrealitäten, zu der auch Not gehört, die wir so nicht mehr kennen.“ Er selbst sei noch ganz erfüllt vom Besuch im Partnerbistum Mbinga. „Zusammenfassend sage ich voll Freude: ‚Es ist gut, ein Partnerbistum zu haben.‘“ Er freue sich, im kommenden Jahr das andere Würzburger Partnerbistum, Óbidos in Brasilien, zu besuchen.

Auch am Amazonas liefen derzeit die Vorbereitungen für die Bischofssynode 2023. „Ich bin sehr interessiert daran zu hören oder zu lesen, wie Sie, die Menschen und Gremien der Diözese, in der Sie tätig sind, sich auf den Prozess einlassen können“, schreibt Bischof Jung weiter. Viele wichtige Fragen könnten ausschließlich weltkirchlich angegangen werden, deswegen seien auch die Rückmeldungen aus den Regionen sehr wichtig. „Im Gebet vor Gott werden uns die wichtigen Einsichten und Haltungen für unser Leben geschenkt“, betont Bischof Jung.

In einem eigenen Schreiben wendet sich die Diözesanstelle Weltkirche, an deren Spitze die Domkapitulare Albin Krämer, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, und Christoph Warmuth, Vorsitzender der Stiftung Weltkirche des Bistums Würzburg, stehen, an die Missionarinnen und Missionare. Jedes Jahr sei es den Menschen anvertraut, das Weihnachtsereignis in die jeweilige Lebenswelt hinein zu deuten. Das zentrale Ereignis, die Geburt eines Kindes, ist für Christen die Geburt Jesu, des Sohnes Gottes. „Für Menschen ohne oder mit einem anderen Glauben ist es die Geburt eines Kindes im Stall.“

Global berühre diese Geburt die Menschen in ähnlicher Weise und sei Symbol für das Leben schlechthin. „Weltweit bezeugt das Ereignis einer Geburt tief im Inneren die Lebendigkeit des Lebens auf unserem Planeten und ist damit – aus dem Glauben heraus gedeutet – das, was wir Schöpfung nennen“, heißt es in dem Schreiben. Auf der ganzen Erde seien die Menschen herausgefordert, die Schöpfung Gottes zu schützen und zu bewahren, der in Jesus Mensch wurde. „Weltweit existieren Strömungen, die das ‚Lebendige‘ am Leben hindern: Kriege, die dem Frieden keinen Raum geben; Autokraten, die die Demokratie ersticken; Raubbau, der die Ökologie schwer verletzt, gar vernichtet; Egoismen, die Leben abtreiben oder die eigene Bequemlichkeit an erste Stelle setzen.“

Papst Franziskus betone, dass sich die Kirche durch die Missionarinnen und Missionare an den „Rändern“ für das Lebendige einsetze. „Das Weihnachtsevangelium mit seiner Kernbotschaft, der Geburt Jesu, der Menschwerdung des Lebendigen, motiviert jedes Jahr aufs Neue, sich für das gute Leben, für alles Lebendige zu engagieren.“

Den Grüßen in alle Welt beigelegt sind unter anderem der Münsterschwarzacher Spruchkarten-Kalender 2022 sowie der Abendliche Adventskalender „Auf leisen Sohlen der Weihnacht entgegen" von Domvikar Paul Weismantel.

(4821/1166; E-Mail voraus)

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