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„Der Glaube nimmt von uns die Traurigkeit dieser Zeit“

Bischof Dr. Franz Jung feiert Pontifikalgottesdienst zum 400. Jubiläum der Eucharistisch-Marianischen Männersodalität in Aschaffenburg

Aschaffenburg (POW) Mit einem Pontifikalgottesdienst am Samstag, 1. Mai, dem Festtag „Maria, Schutzfrau von Bayern“, haben die Mitglieder der Eucharistisch-Marianischen Männersodalität in Aschaffenburg die Gründung ihrer Vereinigung vor 400 Jahren gefeiert. Der Würzburger Bischof Dr. Franz Jung war dazu in die Pfarrkirche Sankt Michael im Aschaffenburger Stadtteil Damm gekommen und wurde im Gottesdienst von Pfarrer Robert Stolzenberger, Präses der Vereinigung, begrüßt.

In seiner Predigt würdigte der Bischof diesen Zusammenschluss von Laien als wichtigen Beitrag für das Leben der Kirche. Bruderschaften und Sodalitäten seien immer aus wacher Zeitgenossenschaft heraus entstanden und eine Antwort auf eine konkrete Not in der Gesellschaft gewesen. Bischof Jung übertrug das auf die aktuelle Situation in Aschaffenburg, wo die Kirchengemeinden gerade zu einem gemeinsamen Pastoralen Raum umstrukturiert werden. „Als pfarreiübergreifender Zusammenschluss kann die Sodalität hier gute Dienste leisten und sich mit ihrer geprägten Spiritualität aktiv einbringen“, sagte der Bischof. Er ging auch auf die sechs geistlichen Übungen ein, zu denen sich jedes Mitglied der Männersodalität verpflichtet. Sie reichen vom Besuch der Sodalenmesse über die Wallfahrt nach Walldürn bis zur Treue im Gebet. „Der Glaube nimmt von uns die Traurigkeit dieser Zeit“, zitierte Bischof Jung aus der Lauretanischen Litanei und wünschte den Sodalen, dass die Helligkeit der Sehnsucht nach Gott in den Herzen der Mitglieder und aller Aschaffenburger Einzug halte und damit alle Traurigkeit vertreibe.

Stolzenberger dankte am Ende des Gottesdienstes für die inspirierenden Worte und sprach von der Hoffnung, das Jubiläum auch für einen Neuaufbruch der Eucharistisch-Marianischen Männersodalität zu nutzen. Er kündigte an, dass es im Herbst unter anderem mit der Wallfahrt der Lichterprozession durch die Stadt weitere Anlässe gebe, der 400 Jahre seit der Gründung zu gedenken. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Frauenensemble Quattrucelli unter der Leitung von Ulrike Matheis, vom Organisten und Kantor Markus Heinrich und von den Trompetern Heribert Ball und Mario Albrecht umrahmt.

bv (POW)

(1821/0432; E-Mail voraus)

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