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Die Liebe Gottes leben

Bischof Dr. Friedhelm Hofmann weiht fünf junge Männer zu Diakonen – „Was wir verkünden, müssen wir selber leben!“ – Priesterweihe am Pfingstsamstag 2006

Würzburg/Elsenfeld/ Erlabrunn/Stadtlauringen/ Untersteinbach/Volkers/ Wertheim/Wonfurt (POW) Als Zeichen, dass Gott nicht aus der heutigen Wirklichkeit verschwunden ist, hat Bischof Dr. Friedhelm Hofmann die Bereitschaft von fünf jungen Männern gewertet, sich für den Dienst des Diakons in Anspruch nehmen zu lassen. Die Diakone sollten das Wort Gottes verkünden, den Altar für die Eucharistiefeier bereiten und die Liebe Gottes leben, sagte er bei der Diakonenweihe am Sonntagnachmittag, 18. September, im Kiliansdom.

Zu Diakonen weihte Bischof Hofmann vier Priesterseminaristen und einen Karmelitenbruder. Geweiht wurden Sebastian Herbert aus Erlabrunn, zurzeit Pastoralpraktikant in Stadtlauringen, Michael Kubatko aus Volkers, zurzeit im Pastoralpraktikum in der Pfarreiengemeinschaft Heilig Geist in Untersteinbach, Duc Ninh Nguyen aus Wonfurt, zurzeit Pastoralpraktikant in Elsenfeld, Norbert Thoma aus Wertheim (Erzdiözese Freiburg), zurzeit Pastoralpraktikant in der Würzburger Pfarrei Sankt Laurentius, und Karmelitenbruder Albert Allerborn aus dem Karmelitenkloster Würzburg.

In seiner Predigt rief der Bischof die Diakone auf, glaubwürdig die frohe Botschaft zu verkünden. „Was wir verkünden, müssen wir selber leben.“ Nicht der Verkünder dürfe im Vordergrund stehen, sondern Gott. Weitere Aufgabe des Diakons sei es, den Altar für die Eucharistiefeier zu bereiten. Das fordere eine innere Demut, ein Wachsein für die Zeichen und Symbole, die damit verbunden sind. Als Diakone sollten sie die Liebe Gottes leben und durch das eigene Liebeshandeln umsetzen. „Seid wachsam für die Not der Menschen“, appellierte der Bischof. Die Ehelosigkeit bedeute, ganz und gar Gott gegenüberzustehen. Die jungen Männer würden in eine Wirklichkeit hineingenommen, die einen mit Haut und Haaren einbeziehe. Einer Welt, die nach Glauben hungere, sollten die Diakone deutlich machen, „dass wir nicht eine Ideologie verkünden, sondern eine Wirklichkeit, die von den Menschen erfasst werden kann“.

Mit der Weihe der fünf Männer blitze die Bitte Jesu ein klein wenig auf, Arbeiter in den Weinberg Gottes zu schicken, sagte der Bischof weiter. Das eigentliche Geschenk der Weihe werde äußerlich nicht sichtbar. Sie sei nicht nur ein symbolischer Akt, sondern die Inanspruchnahme durch Christus, der selbst die Weihe vollziehe. Immer wieder neu gebe es das Wunder, dass sich junge Menschen von Gott gerufen und in die Pflicht genommen wüssten. Die Diakone ermutigte der Bischof, Gott mehr zu vertrauen als sich selbst und für das Wirken Gottes offen zu sein. Die Mitfeiernde rief er auf, für die Geweihten zu beten, damit die Liebe Gottes diese immer wieder erreiche und sie durch ihr Leben trage.

Nach der Predigt und der Anrufung des Heiligen Geistes versprachen die fünf Weihekandidaten vor Bischof Hofmann und rund 900 Menschen im Kiliansdom, ihr ganzes Leben an Jesus Christus auszurichten. In ungeteilter Liebe zu Christus wollten sie leben und ihm besonders in den Hilfsbedürftigen dienen. Weiter erklärten sie sich bereit, ihren Dienst am Wort Gottes getreu und im Gehorsam dem Bischof gegenüber auszuüben, zu beten und die Ehelosigkeit um des Reiches Gottes willen zu leben. Als Zeichen ihres Gehorsams legten sie ihre Hände in die Hände von Bischof Hofmann.

Bei der Anrufung der Heiligen lagen die fünf Männer als Zeichen der Hingabe an Christus ausgestreckt am Boden. Danach legte ihnen Bischof Hofmann schweigend die Hände auf und beauftragte und bevollmächtigte sie zum Diakonendienst. Zum Abschluss sprach der Bischof das feierliche Weihegebet für die Diakone. Bevor die Eucharistie gefeiert wurde, zogen die Praktikumspfarrer den Neugeweihten die Diakonengewänder an. Bischof Hofmann überreichte schließlich das Evangelienbuch, umarmte die Diakone und wünschte ihnen Frieden.

An der festlichen Eucharistiefeier im Kiliansdom nahmen Eltern, Verwandte und Freunde der Weihekandidaten, Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele, Weihbischof Helmut Bauer sowie Mitglieder des Domkapitels, die Leitung des Priesterseminars, zahlreiche Mitglieder der Unbeschuhten Karmeliten mit Provinzial Pater Konstantin Kurzhals und mehrere Priester aus der Diözese teil. Die Feier stand unter dem Motto: „Geht auch ihr in meinen Weinberg.“ Viele Gläubige waren aus den Heimat- und Praktikumsgemeinden der Weihekandidaten nach Würzburg gekommen. Die Diakone werden in den kommenden Monaten in der Seelsorge tätig sein und sich auf die Priesterweihe am Pfingstsamstag 2006 vorbereiten.

(3805/1186; E-Mail voraus)

Hinweis für Redaktionen: Fotos – auch Einzelfotos der Weihe – abrufbar im Internet unter

www.pow.bistum-wuerzburg.de

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