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Die Uhr läuft

Im Aschaffenburger Martinushaus ist die 72-Stunden-Aktion des BDKJ für die Region Aschaffenburg-Alzenau gestartet worden – 18 Teams in diesem Teil des Bistums im Einsatz

Aschaffenburg (POW) „Wir sind stark und machen die Welt ein bisschen besser!“ Knapp 300 Kinder und Jugendliche haben, angestachelt von Oberbürgermeister Klaus Herzog, diesen Ruf am Donnerstag, 23. Mai, durch das Aschaffenburger Martinushaus schallen lassen. Sie waren zusammengekommen, um gemeinsam die 72-Stunden-Aktion zu eröffnen. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und seine Diözesan- und Jugendverbände haben deutschlandweit zu dieser Sozialaktion aufgerufen. Während in Würzburg die bundesweite Eröffnung der Aktion gefeiert wurde, waren die Teilnehmer der Region Aschaffenburg-Alzenau im Martinushaus zusammengekommen.

Neben Herzog war auch Landrat Dr. Ulrich Reuter zum Anfeuern gekommen. Für die Kirche sprach Dekan Erich Sauer ein Segenswort und wünschte viel Erfolg. „Berge versetzen ist eigentlich unmöglich, aber alles beginnt mit einem ersten Schritt“, gab er den Kindern und Jugendlichen mit auf den Weg. Bischof Dr. Franz Jung sprach ihnen per Videobotschaft Mut zu. Die Unterstützung können die Teilnehmer auch brauchen, denn sie haben sich für den Zeitraum bis Sonntag, 26. Mai, um 17.07 Uhr einiges vorgenommen. 18 Gruppen gehen, über Stadt und Landkreis verteilt, an den Start. Bei einem Großteil der Teams wird handwerkliches Können gefragt sein. Da soll die Außenanlage einer Tagespflege-Einrichtung neu gestaltet werden oder neue Gartenmöbel für einen Jugendtreff selbst gebaut werden. Wieder andere verschönern den Pausenhof einer Grundschule oder bauen einen neuen Balance-Parcours auf einem Zeltplatzgelände. Andere bereiten interkulturelle Workshops vor, und zwei Teams überlegen sich Projekte zur Europawahl, die ja am kommenden Sonntag in Deutschland durchgeführt wird.

Vorbereitet hat die Aktion vor Ort ein Koordinationskreis unter der Federführung der Regionalstelle für Kirchliche Jugendarbeit (kja). Katharina Ziegler gehört zu dem Team und war vor sechs Jahren selbst bei der Aktion dabei. Sie hatte damals eine Teeküche für die Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber eingerichtet. Dabei hätten sie nicht nur gearbeitet, sondern seien auch mit den Menschen dort in Kontakt gekommen, berichtet sie. „Das waren damals wirklich gute 72 Stunden, die wir erlebt haben.“ Diese Erfahrung wünscht sie sich auch für die Teilnehmer, die dieses Jahr dabei sind. 72 Stunden haben sie dafür Zeit – und die Uhr läuft!

bv (POW)

(2219/0594; E-Mail voraus)

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