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Dommesner Thomas Schumann seit 25 Jahren im Dienst des Bistums

Würzburg (POW) Für 25 Jahre im Dienst des Bistums Würzburg ist Dommesner Thomas Schumann (53) am Freitag, 24. Juli, geehrt worden.

Seit dem 15. März 1995 ist er als Mesner am Kiliansdom und am Neumünster tätig. Domdekan Dr. Jürgen Vorndran beschrieb ihn bei einer Feierstunde im Garten des Dompfarramts als eine „Säule von Kiliansdom und Neumünster“. Es sei von außen nicht immer sichtbar, was Schumann alles leiste. „Aber ich freue mich immer, wenn er Dienst hat. Wenn der Zelebrant kommt, ist immer schon alles gerichtet. Er strahlt eine völlige Ruhe aus. Und mit ihm ist es nie langweilig“, sagte Vorndran. Schumann kenne den Dom in- und auswendig. „Wenn man etwas nicht findet, ist er derjenige, der weiß, wo es ist.“ Vorndran und Pfarrgemeinderatsvorsitzender Johannes Zeuch wünschten Schumann alles Gute und Gottes Segen. „Eigentlich wollte ich das nur zehn Jahre machen“, verriet Schumann. Doch Dommesner zu sein sei „ein interessanter Beruf“. Schumann hatte ursprünglich eine Ausbildung als Maschinist für Wärmekraftanlagen beim Volkseigenen Braunkohlenkombinat Bitterfeld gemacht und war im erlernten Beruf tätig. 1993 begann er das Noviziat bei den Franziskaner-Minoriten im Kloster Schwarzenberg im mittelfränkischen Scheinfeld. Dort habe er auch erfahren, dass die Stelle des Dommesners in Würzburg neu besetzt werden sollte. Neben der Vorbereitung der unterschiedlichen Liturgien gehört zu seinen Tätigkeiten unter anderem auch die Pflege der dazu benötigten Gewänder und liturgischen Gerätschaften. Auch bauliche Belange gehören zum Aufgabenbereich der Mesner, etwa die Inspektion von Dächern, Fenstern und Glockenstühlen. Höhepunkte im Kirchenjahr seien für ihn die Missa chrismatis, die Weihe der heiligen Öle in der Karwoche, und die Kiliani-Wallfahrtswoche. Immer wieder kämen auch hohe Politiker in den Kiliansdom, wie der bayerische Ministerpräsident Markus Söder, Bundesinnenminister Horst Seehofer oder der irische Staatspräsident Michael D. Higgins. Besonders lobte Schumann das „Betriebsklima“: Man könne die Domsakristei „als eine Familie“ bezeichnen. Ein persönlicher Höhepunkt war für ihn die Romfahrt der Pfarreiengemeinschaft vor zwei Jahren. „Man kam in Bereiche, in die man als Normalsterblicher sonst nicht kommt.“

sti (POW)

(3220/0801; E-Mail voraus)

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