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Dritte Umweltmanagement-Re Zertifizierung

Aschaffenburger Martinushaus arbeitet seit zwölf Jahren nach EMAS-Standards

Aschaffenburg (POW) Dr. Georg Sulzer vom Umweltgutachterbüro HUB in Frankfurt hat nach eingehender Prüfung vor Ort sowie der Umwelterklärung die Validierung des Aschaffenburger Martinushauses nach der EU-Verordnung EMAS (Eco Management and Audit Scheme) bestätigt. Das Martinushaus durchleuchtet sich selbst und seine Abläufe regelmäßig auf weiteres Verbesserungspotenzial, um die Umweltauswirkungen von Bildungs- und Tagungsbetrieb sowie dem Bürobereich zu verbessern. Nach der Prüfung durch den Gutachter wurde die Re-Zertifizierung durch die Industrie- und Handelskammer (IHK) ausgesprochen. Christof Gawronski, Umweltbeauftragter der Diözese Würzburg, gratulierte dem Martinushaus zu dem erneuten Erfolg und der Ausdauer.

Betrachtet wurde der Zeitraum bis einschließlich 2024. Meilensteine der vergangenen vier Jahre waren beispielsweise die Installation von fünf Lademöglichkeiten für E-Autos in der Tiefgarage und der sukzessive Umstieg des Kreis-Caritasverbandes auf E-Mobilität, die Inbetriebnahme einer Regenwasserzisterne zur Bewässerung der Außenanlagen, Umstellung auf elektronischen Rechnungsversand oder der Wechsel zu einer Druckerei mit höheren Umweltstandards für die Programmhefte.

Ein positiver Trend zeigt sich laut Sulzer vor allem bei der Wärmeenergie. Ursachen seien sowohl kleinere technische Optimierungen wie auch die Aufmerksamkeit der Beschäftigten im Haus. Beim Stromverbrauch sei zwar ein leichter Anstieg zu bemerken gewesen ‒ angesichts der E-Fahrzeuge als zusätzliche Verbraucher sei jedoch von einem gesunkenen Verbrauch im restlichen Gebäude auszugehen.

Sulzer konnte keine Abweichungen von den rechtlichen Anforderungen und der EMAS-Norm feststellen. Angesichts des Engagements von Hausleiterin Elsesser, der Umweltmanagementbeauftragten Sindi Juskevic und Werner Elsesser sowie des Umweltteams bewegten sich die Hinweise des Umweltgutachters vor allem im Bereich formaler Verbesserungsmöglichkeiten.

Für die kommenden vier Jahre ist laut Anje Elsesser der Abschluss der Beleuchtungsumstellung auf LED geplant, zudem lägen Schwerpunkte in der Kommunikation, der Abfallreduktion und dem ökologischeren Einkauf.

Die komplette Umwelterklärung ist auf der Internetseite des Martinushauses zu finden.

(0726/0166; E-Mail voraus)

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