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Ehrenamt sichtbar machen

Auf dem Weg zum Katholikentag
Bistum Würzburg setzt beim Katholikentag ein sichtbares Zeichen für die Menschen hinter dem freiwilligen Engagement

Würzburg (POW) Mit einer Button-Aktion möchte das Bistum Würzburg beim 104. Deutschen Katholikentag vom 13. bis 17. Mai die Vielfalt ehrenamtlichen Engagements sichtbar machen. Unter dem Motto „Mein Engagement. Mein Button.“ erhalten ehrenamtlich engagierte Besucherinnen und Besucher verschiedenfarbige Anstecker, die jeweils unterschiedliche Einsatzbereiche kennzeichnen – etwa im sozialen, ökologischen, kirchlichen oder kulturellen Bereich.

Die Initiative knüpft an den Aufruf von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum Ehrentag an und rückt die Bedeutung freiwilliger Arbeit in Kirche und Gesellschaft in den Fokus. „Freiwilliges Engagement ist das Rückgrat unserer Gesellschaft – und in besonderer Weise auch unserer Kirche“, erklärt Bischof Dr. Franz Jung. Die Aktion mache sichtbar, wie viele Menschen sich täglich für andere einsetzen. „Engagement verdient Anerkennung und öffentliche Aufmerksamkeit.“

Die Buttons tragen den einheitlichen Schriftzug „freiwillig engagiert“ und sollen auch als Gesprächsanlass dienen. „Wir wollen Menschen ermutigen, ihr Engagement mit Stolz zu zeigen“, sagt Birke Schmidt, Referentin für Ehrenamtsförderung im Bistum Würzburg. Die Aktion solle Begegnungen und Austausch  fördern, neue Impulse für ehrenamtliches Engagement geben und deutlich machen: Engagement ist lebendig, vielfältig und mitten im Leben.

Ziel sei es, bestehendes Engagement zu würdigen und zugleich weitere Menschen dafür zu gewinnen. Über den Katholikentag hinaus solle so sichtbar werden, wie viele Menschen sich freiwillig engagieren. Gerade auch im kirchlichen Kontext gestalteten viele Frauen und Männer das gesellschaftliche Miteinander aktiv mit, zum Beispiel in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, beim Unterstützen von  Geflüchteten, als Gottesdienstbeauftragte und Begräbnisleitungen, in der Trauer- und Notfallseelsorge oder im Einsatz für ältere Menschen.

(2026/0463; E-Mail voraus)

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