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„Ein gewinnbringender Abend“

Rund 800 Gäste nehmen am ersten Empfang des Bistums Würzburg teil – Resonanz sehr positiv – Redner Kirchhof beeindruckt Gäste

Würzburg (POW) „Gelungen. Grandios. Einfach großartig.“ So schwärmten die prominenten Gäste aus Kirche, Politik und Staat beim ersten Empfang der Diözese Würzburg, zu dem Bischof Dr. Friedhelm Hofmann am Mittwochabend, 11. Januar, geladen hatte. Besonders begeistert waren sie vom Festredner des Abends, Bundesverfassungsrichter a. D. Professor Dr. Paul Kirchhof. Der Direktor des Instituts für Finanz- und Steuerrecht an der Universität Heidelberg begeisterte die rund 800 Gäste in der Universität am Hubland in Würzburg durch die Bank.

Kirchhof sprach zum Thema „Die freiheitsbewusste Erneuerung des Verhältnisses von Staat und Kirche“. „Ich finde es faszinierend, dass Professor Kirchhof seine Gedanken so logisch entwickelt, dass seine Ansichten sofort nachvollziehbar sind“, zeigte sich Dr. Lorenz Wolf, Leiter des Katholischen Büros in Bayern, begeistert. „Aber ich könnte das nicht so formulieren“, gestand er ein.

Dr. Josef Schuster, Präsident des Landesverbandes der Israelischen Kultusgemeinden in Bayern, habe die Einladung zum Diözesanempfang sogar hauptsächlich wegen des prominenten Redners wahrgenommen. „Kirchhof ist ein echtes Lockmittel – und er hat mich nicht enttäuscht.“ Schusters Urteil: „Er ist ein herausragender Redner.“

Die Eingängigkeit von Kirchhofs Worten beeindruckten auch den Würzburger JVA-Chef, Leitender Regierungsdirektor Robert Hutter. „Wie er das Recht darstellt, das hat jeder verstanden.“ Lob hatte Hutter auch für den gesamten Diözesanempfang übrig: „Toller Rahmen.“ Nur das Jahresmotto des Bischofs, „Mit meinem Gott überspringe ich Mauern“, habe ihm nicht so gut gefallen – „aus Berufsgründen“, fügte er schmunzelnd hinzu.

Dr. Karl Hillenbrand, Generalvikar der Diözese Würzburg, zeigte sich zufrieden mit der Veranstaltung. Besonders begeistert worden sei er von Kirchhofs Vortrag, obwohl er ihn schon öfter habe reden hören. „Die Universalität des Wissens gepaart mit anschaulichen Beispielen war beeindruckend.“ „Das Spannungsverhältnis von Kirche und Staat ist ein gutes Thema“, sagte Dr. Edda Weise, Dekanin des evangelischen Dekanats Würzburg, „das geht uns alle etwas an“. Den Empfang bewertete Weise als „gelungen“.

Auch Alfred Forchel, Präsident der Universität Würzburg, schwärmte nach dem offiziellen Teil bei Wein und Häppchen von dem Vortrag. „Ganz toll von der ersten bis zur letzten Minute.“ Und auch vom Empfang zeigte sich der Hausherr erfreut: „Ich bin begeistert, dass die Veranstaltung so eine große Resonanz findet, obwohl sie so kurzfristig auf die Beine gestellt wurde.“ Sein Urteil: „Sollte man unbedingt wiederholen.“

Der gleichen Meinung war auch Landtagspräsidentin Barbara Stamm. „Ich würde mich freuen, wenn der Diözesanempfang zu einer Tradition würde.“ Lobende Worte hatte sie auch für Kirchhofs Vortrag übrig: „Einfach großartig.“ Er habe sie, die in politischer Verantwortung sei, angeregt und viele „Innovationen mit auf den Weg gegeben“.

„Ich habe volle Hochachtung vor den Veranstaltern und dem Referenten“, gestand Clemens Lückemann, Bambergs Generalstaatsanwalt. Der Vortrag sei „stringent und brillant“ gewesen, „so etwas habe ich in dieser Art noch nie gehört“. Kirchhof habe ihm Denkanstöße gegeben, wie mit Gesetzesentwürfen umzugehen sei. „Es war ein gewinnbringender Abend.“

(0312/0049; E-Mail voraus)

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