Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele hat die Diözese Würzburg nachhaltig geprägt – Spuren in der weltweiten Ökumene hinterlassen – Rolle der Laien entschieden gestärkt
Würzburg (POW) Bischof zu sein, das war für ihn nicht irgendein Job. Es war für ihn eine Lebensaufgabe. Deswegen blieb der im westfälischen Olpe (Erzbistum Paderborn) Geborene auch nach seiner Emeritierung im Jahr 2003 weiter in Würzburg. Würzburg war und blieb der Ort, an dem er seit 1979 wirkte, davon fast 24 Jahre als amtierender Diözesanbischof – länger als viele seiner 86 Vorgänger auf dem Stuhl des heiligen Burkard. Am Abend des 10. Mai ist Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele im Alter von 91 Jahren in Würzburg gestorben.
„Das Gute zu stärken ist besser, als einen Krieg gegen das Übel zu führen.“ Diese Devise prägte die Amtszeit des 87. Bischofs von Würzburg. Auf diese Weise warnte der Bischof vor einer Tendenz, dauernd Dinge zu thematisieren, die nicht gehen, und 100 Dinge nicht anzugehen, die möglich sind. Freiheit war ein wichtiges Leitmotiv für Bischof Scheele. Und das ließ er in seinem Wirken immer wieder anklingen. „Ich versuche, den einzelnen Menschen ernst zu nehmen, so wie er ist“, sagte er. Seinen bischöflichen Wahlspruch „Friede und Freude“ setzte er um, auch wenn es um ganz konkrete, tagesaktuelle Fragen ging. Wohl auch deswegen verzichtete er 1996 in seinen Orientierungshilfen „Unser Weg“ für das Bistum darauf, verpflichtende einheitliche Modelle für das gesamte Bistum herauszustellen und Festlegungen wahrzunehmen, die am Ende niemandem helfen würden. „Der weite und freie Raum innerhalb der Wegmarkierungen ist offen für neue Initiativen“, schrieb der Bischof damals.

© Pressestelle Bischöfliches Ordinariat Würzburg
Bischof Dr. Paul-Werner Scheele verabschiedet sich am 13. Juli 2003 mit dem Segen von seinen Diözesanen.
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© Kerstin Schmeiser-Weiß (POW)
Bei einem feierlichen Gottesdienst im Würzburger Kiliansdom wurde Dr. Franz Jung zum Bischof geweiht und als 89. Bischof von Würzburg eingeführt. Bischof Jung umarmt Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele zum Friedensgruß.
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© Kerstin Schmeiser-Weiß (POW)
Der ernannte Würzburger Bischof Dr. Franz Jung besucht zum ersten Mal das Bistum Würzburg (von links): Diözesanadministrator Weihbischof Ulrich Boom. Bischof em. Dr. Friedhelm Hofmann, der ernannte Würzburger Bischof Dr. Franz Jung, Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele und Weihbischof em. Helmut Bauer.
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© Markus Hauck (POW)
Gottesdienst am 9. April 2012 in der Seminarkirche Sankt Michael in Würzburg. Bischof Dr. Friedhelm Hofmann (links) und Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele.
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© Markus Hauck (POW)
Bischof em. Prof. Dr. Paul-Werner Scheele
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© Pressestelle Bischöfliches Ordinariat Würzburg (Archiv)
Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele als Kind. Undatierte Aufnahme.
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© Pressestelle Bischöfliches Ordinariat Würzburg (Archiv)
Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele als Schüler (links). Undatierte Aufnahme.
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© Hans Heer
Amtseinführung von Bischof Dr. Paul-Werner Scheele am 21. Oktober 1979 im Würzburger Kiliansdom.
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© Hans Heer
Amtseinführung von Bischof Dr. Paul-Werner Scheele am 21. Oktober 1979 in Würzburg: Zug vom Neumünster zum Kiliansdom.
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© Hans Heer
Amtseinführung von Bischof Dr. Paul-Werner Scheele am 21. Oktober 1979 im Würzburger Kiliansdom.
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© L'Osservatore Romano
Bischof Paul-Werner Scheele beim Treffen des Vorbereitenden Kommittees für die zweite Dialogphase zwischen den Altorientalischen Kirchen und der Römisch-Katholischen Kirche mit Papst Johannes Paul II..
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© Fotografie Felici
Papst Johannes Paul II. und Bischof Paul-Werner Scheele beim Ad-limina-Besuch 1992: "Alle Begegnungen mit dem Heiligen Vater haben mich tief beeindruckt."
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© L'Osservatore Romano
Gemeinsam mit Bischof Dr. Paul-Werner Scheele (Mitte) traf der damalige Regens des Würzburger Priesterseminars Dr. Karl Hillenbrand im Jahr 1992 Papst Johannes Paul II. (rechts) in Rom.
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© Bernhard Schweßinger (POW)
Bei der Aufführung der "Augustinus"-Oper am 26. September 2012 in Castel Gandolfo zum 85. Geburtstag von Papst Benedikt XVI. Rechts im Bild Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele.
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© Bernhard Schweßinger (POW)
Nach der Bekanntgabe des Namens des neuen Bischofs von Würzburg (von links): Weihbischof Helmut Bauer, der künftige Bischof von Würzburg Dr. Friedhelm Hofmann und Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele.
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© Kerstin Schmeiser-Weiß (POW)
Empfang im Kolping-Center in Würzburg am 2. Februar 2012. Parallel zur Wiedereröffnung des Kiliansdoms wurde auch die Partnerschaftsurkunde mit dem Bistum Óbidos/Brasilien unterschrieben. Im Bild: Bischof em. Paul-Werner Scheele, Bischof Bernardo Johannes Bahlmann, Bischof Dr. Friedhelm Hofmann und Weihbischof Ulrich Boom (Mitte von links).
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© Pressestelle Bischöfliches Ordinariat Würzburg
Ökumene in der Praxis vor Ort: Im Jahr 2002 kommt es zur erste ökumenischen Wallfahrt zum Kreuzberg in der Rhön. Bischof Paul-Werner und der evangelisch-lutherische Landesbischof Johannes Friedrich fordert das gemeinsame Zeugnis aller Christen. Alternativ: Bischof Dr. Paul-Werner Scheele, Landesbischof Johannes Friedrich und der ukrainische lutherische Bischof Edmund Ratz (von links) sowie zahlreiche evangelische und katholische Christen bei der ersten ökumenischen Wallfahrt zum Kreuzberg.
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© Pressestelle Bischöfliches Ordinariat Würzburg
Bischof Dr. Paul-Werner Scheele, Landesbischof Johannes Friedrich und der ukrainische lutherische Bischof Edmund Ratz (von links) sowie zahlreiche evangelische und katholische Christen bei der ersten ökumenischen Wallfahrt zum Kreuzberg.
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© Pressestelle Bischöfliches Ordinariat Würzburg (Archiv)
Bischof Dr. Paul-Werner Scheele auf dem Ökumenischen Kirchentag 2003 in Berlin mit Erzbischof Mesrob II. Mutafyan, Armenischer Patriarch von Istanbul und der ganzen Türkei (Mitte), und Erzbischof Karekin Bekdjian, Primas der Armenischen Kirche in Deutschland.
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© Markus Hauck (POW)
Im Anschluss an die Eucharistiefeier zur Eröffnung der Kiliani-Wallfahrtswoche am 7. Juli 2002 traf Bischof Paul-Werner Scheele irische Gäste sowie die Kilians und Kilianas im Innenhof des Domkreuzgangs. Jürgen Gottschalk, Vorsitzender der Deutsch-Irischen Gesellschaft Würzburg, stellte dem Bischof zahlreiche Kilians und Kilianas vor. Jüngster im Bunde war der fünf Monate alte Kilian Becker aus Köln, dessen Eltern in Würzburg studiert hatten. Alternativ: Die Jüngsten nicht vergessen: Bischof em. Paul-Werner zeigt dem kleinen Kilian sein Bischofskreuz.
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Nach dem Gottesdienst mit Kunstschaffenden am Aschermittwoch stellte Bischof Scheele einen „nachdenklichen Gang durch unseren Dom“ im Sankt-Burkardus-Haus vor. Unter dem Leitmotiv „Scivias – Wisse die Wege“ führte der Bischof mit Lichtbildern vom Portal über die Grab- und Denkmäler hin zum Hauptaltar und zum Hochchor der Kathedrale. Anlass dieser Themenwahl war die Vorstellung des neuen Buches „Der Kiliansdom zu Würzburg“. Herausgeber des 208-seitigen Werkes ist Dr. Jürgen Lenssen. Weitere Autoren sind Bischof Scheele und der frühere Direktor des Mainfränkischen Museums Würzburg, Dr. Hanswernfried Muth. Die rund 160 überwiegend farbigen Abbildungen sind Aufnahmen des Eisenacher Fotografen Ulrich Kneise.
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© Bernhard Schweßinger (POW)
Nach dem Festgottesdienst am 6. April 2008 anlässlich des 80. Geburtstags von Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele: Münchens Erzbischof Dr. Reinhard Marx gratuliert Bischof Scheele.
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© Pressestelle Bischöfliches Ordinariat Würzburg
Weggefährten über Jahrzehnte: Bischof Paul-Werner Scheele und Kardinal Karl Lehmann († 11. März 2018) bei der Gedenkfeier anlässlich des 25. Jahrestages des Abschlusses der Würzburger Synode.
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Der Diözesansteuerausschusses für die Amtsperiode vom 1. Januar 2002 bis 31. Dezember 2007: Kraft Amtes gehörten Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele sowie ehemaliger Bischöflicher Finanzdirektor Dr. Adolf Bauer zu dem Gremium. Vom Bischof ernannte Mitglieder warend er damalige Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand und ehemaliger Diözesanratsvorsitzender Norbert Baumann. Von den Priestern in den Steuerausschuss gewählt wurden die Pfarrer Dr. Jürgen Vorndran (Region Aschaffenburg), Christian Müssig (Region Würzburg) und Joachim Morgenroth (Region Schweinfurt). Gewählte weltliche Mitglieder sind Jürgen Weiß (Goldbach), Hans-Dieter Arnold (Miltenberg), Johannes Wagenpfahl (Gräfendorf), Hans-Dieter Greulich (Würzburg), Peter Kaidel (Bad Kissingen), Franz Köhler (Kitzingen), Ferdinand Kraus (Mellrichstadt), Gerhard Danneberg (Bergrheinfeld) und Dieter Köpf (Zeil am Main).
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© Heiko Trunrit
Smalltalk mit dem Bundespräsident Johannes Rau, Univeristätspräsident Prof. Fr. THeodor Berchem und Oberbürgermeisterin Pia Beckmann beim 600. Stiftungsfest der Universität Würzburg.
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Domdekan Prälat Kurt Witzel und Domkapitular Dr. Stefan Rambacher wurden 26. März 2002 in ihre neuen Aufgaben eingeführt. Das Würzburger Domkapitel hatte Dompfarrer Witzel am 29. Januar 2002 zum Domdekan gewählt, Bischof Dr. Paul-Werner Scheele hatte die Wahl anschließend bestätigt. Gleichzeitig hatte der Bischof den Offizial der Diözese, Dr. Stefan Rambacher, zum Domkapitular ernannt. Der Ernennung zum 1. März 2002 hatte das Domkapitel zugestimmt. Alternativ: Amtseinführung von Domdekan Kurt Witzel - Bischof Paul-Werner überreicht in der Kapelle des Bischofshauses das Evangelienbuch: „Der tiefere Sinn des Domkapitels ist nur aus dem priesterlichen Dienst und Auftrag heraus zu verstehen.“
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Gruppenbild an der Kreuzigungsgruppe: Die Teilnehmer der Priesterwallfahrt 2002 mit Bischof Dr. Paul-Werner Scheele (vierter von links) und Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand (zweiter von links). Rund 100 Priester und Diakone aus der Diözese Würzburg pilgerten vom Würzburger Haus zum Kreuzberg in der Rhön. Die Wallfahrt auf dem Kardinal-Döpfner-Weg stand unter dem Leitspruch des aus Hausen bei Bad Kissingen stammenden früheren Würzburger Bischofs Julius Döpfner, „Wir verkündigen Christus als Gekreuzigten“.
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Am 5. Oktober 2002 weihte Bischof Dr. Paul-Werner Scheele im Kiliansdom sieben Männer aus dem Würzburger Priesterseminar und zwei Ordensbrüder zu Diakonen. Die Weihe empfingen Dr. Manfred Bauer (Unterschüpf/Erzdiözese Freiburg), Thomas Geuppert (Bergrheinfeld), Markus Grzibek (Oberwerrn), Dr. Florian Judmann (Kützberg), Arkadius Kycia (Aschaffenburg-Maria Geburt), Frank Mathiowetz (Obernau), Gregor Sauer (Oberpleichfeld), Bruder Günter Aldenhoff von den Unbeschuhten Karmeliten und Bruder Thomas Winzenhörlein von den Mariannhiller Missionaren.
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Am 27. Oktober 2002 weihte Bischof Dr. Paul-Werner Scheele im Kiliansdom sieben Männer zu Ständigen Diakonen. Unter Handauflegung und Gebet wurden geweiht: Friedbert Fries (Wiesenfeld), Bernd Gartner (Würzburg), Dieter Ibsch (Niederwerrn), Hans-Josef Klein (Karlstadt), Thomas Seibert (Mömlingen), Thomas Weiss (Werneck) und Joachim Werb (Schonungen). Rund 1000 Gläubige nahmen an der Eucharistiefeier in der Kathedrale teil.
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Als unverdienbares Geschenk der Liebe Gottes bezeichnete Bischof Dr. Paul-Werner Scheele die Berufung zum Priester und die Weihe. Bei der Feier der Priesterweihe von sechs Diakonen am Pfingstsamstag, 18. Mai 2002, im überfüllten Kiliansdom bat der Bischof darum, die Priester bei ihrem Dienst nicht im Stich zu lassen. Die Priesterweihe empfing unter anderem Alexander Eckert aus Margetshöchheim.
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Über den fertig gestellten Rohbau des Kilianshauses freuen sich (von links) Bau- und Kunstreferent Dr. Jürgen Lenssen, Bischof Dr. Paul-Werner Scheele, Diözesanbaumeister i. R. Jürgen Schädel, Bischöflicher Finanzdirektor Dr. Adolf Bauer, Oberbürgermeisterin Pia Beckmann, Sankt-Bruno-Werk-Geschäftsführer Otmar Finger sowie Domkapitular Hans Herderich, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge.
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© Pressestelle Bischöfliches Ordinariat Würzburg
Rund 100 Priester und Diakone aus der Diözese Würzburg pilgerten auf der Priesterwallfahrt 2002 mit Bischof Paul-Werner Scheele vom Würzburger Haus zum Kreuzberg in der Rhön. Die Wallfahrt auf dem Kardinal-Döpfner-Weg stand unter dem Leitspruch des aus Hausen bei Bad Kissingen stammenden früheren Würzburger Bischofs Julius Döpfner, „Wir verkündigen Christus als Gekreuzigten“.
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Anlässlich des 50. Priesterjubiläums von Bischof Paul-Werner Scheele erschien am 29. März 2002 im Echter Verlag eine Zusammenfassung wichtiger Beiträge aus der Zeit seines bischöflichen Wirkens in Paderborn und Würzburg. Der ehemalige Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand überreichte ihm das erste Exemplar des 496-seitigen Bandes mit dem Titel „Wir glauben – Theologie in Interaktion“ und dankte für dieses Geschenk an die Diözese Würzburg.
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Bei der Messe vom Letzten Abendmahl am Gründonnerstag im Kiliansdom wusch Bischof Dr. Paul-Werner Scheele je sechs Männern aus der Dompfarrei und dem Diözesanrat die Füße.
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© Markus Hauck (POW)
Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele (rechts) überreicht Bischof Dr. Friedhelm Hofmann das erste Exemplar seines neuen Buchs "Sucht zuerst das Reich Gottes - Hilfen bei der Suche".
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Bischof Paul-Werner und sein langjähriger kirchenmusikalischer Wegbegleiter Professor Siegfried Koesler bei seiner Verabschiedung in den Ruhestand. Nach 31 Jahren an der Würzburger Kathedralkirche legte Koesler am 18. Oktober 2002 den Dirigentenstab aus der Hand.
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Gottesdienst zum Aschermittwoch mit über 200 Kunstschaffenden aus Unterfranken in der Sepultur des Domes. Nach der Segnung der Asche legten Weihbischof em. Helmut Bauer und Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele Künstlern die Asche als Zeichen der Buße auf die Stirn.
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Als Lobpreis auf den Schöpfer bezeichnete Bischof Dr. Paul-Werner Scheele das Werk von Anton Bruckner am 11. Oktober 2002, dem 106. Todestag des Komponisten. Bei der Eröffnung des vierten Würzburger Bruckner-Fests in der Augustinerkirche zog Bischof Scheele zudem Parallelen zwischen Bruckner und dem im August 2002 gestorbenen Professor Bertold Hummel. Hummel, der zusammen mit Erwin Horn und dem ehemaligen Domkapellmeister Siegfried Koesler die Brucknerfeste initiiert hatte, sei wie Bruckner der festen Überzeugung gewesen, dass der Sinn der Welt sich im Lob Gottes erfülle.
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Sein neues Buch „Würzburger Apokalypse“ stellte Bischof Dr. Paul-Werner Scheele am 2. November 2002 vor. In dem 120-seitigem Werk mit zahlreichen Farbabbildungen betrachtet Bischof em. Scheele ausgehend von den apokalyptischen Erfahrungen bei der Zerstörung Würzburgs im Jahr 1945 Kunstwerke in Gotteshäusern der Stadt, die sich diesem Thema widmen. Nach Angaben Bischof Scheeles gibt es in anderen Diözesen kein vergleichbares Werk, das sich auf diese Weise mit der Apokalypse, der Offenbarung des Johannes beschäftigt.
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Bischof Dr. Paul-Werner Scheele (links) überreicht Elisabeth Patrzek (zweite von links) vom Katholischen Frauenbund, Anna-Elisabeth Thieser (zweite von rechts) von der Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) und Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand die Urkunden, mit denen die drei für weitere drei Jahre zu Kuratoriumsmitgliedern der Stiftung "Miteinander für das Leben" ernannt werden.
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Im Dienst der Diözese und vieler anderer Menschen soll das erneuerte Sankt-Kilianshaus stehen, sagte Bischof Dr. Paul-Werner Scheele beim Richtfest des künftigen Hauses der Seelsorge zwischen Kiliansdom und Neumünsterkirche. Der Bischof segnete am 31. Mai 2002 den Rohbau und alle Menschen, die auf der Baustelle arbeiteten.
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Richtfest des Archivneubaus der Diözese Würzburg in der Domerschulstraße.
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© Pressestelle Bischöfliches Ordinariat Würzburg
Die größte Seniorenwohnanlage im Bistum Würzburg erhält im November 2002 durch Bischof Dr. Paul-Werner Scheele den kirchlichen Segen: Die Diözese errichtete in Schweinfurt in siebenjähriger Planungs- und Bauzeit das Marienstift.
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Zehn Männer und Frauen ließ Bischof Dr. Paul-Werner Scheele am 17. Februar 2002 im Neumünster zu Taufe, Firmung und Eucharistie zu. Er legte ihnen die Hände auf und überreichte ihnen jeweils eine Plakette mit dem Konterfei der drei Frankenapostel.
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Eröffnung dreier Gedenkräumen für Mystikerin im Mutterhaus der Erlöserschwestern: Schwester Caritas Bretz, Bischof Dr. Paul-Werner Scheele und Generaloberin Dr. Veronika Stauch (von links) vor den Bildtafeln zum Leben von Schwester Julitta Ritz.
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Mit rund 1500 Gläubigen feierte Bischof Dr. Paul-Werner Scheele am Ostermontag, 1. April 2002, sein Goldenes Priesterjubiläum im Würzburger Kiliansdom.
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© Pressestelle Bischöfliches Ordinariat Würzburg
Bischof Paul-Werner und Benediktiner-Altabt Siegfried Hertlein präsentieren mit zahlreichen Ordensoberen und -oberinnen das Missionsbuch der Diözese Würzburg mit dem Titel „Geht hinaus in die ganze Welt ... Die Diözese Würzburg und ihre Missionskräfte“. Die Vertreterinnen und Vertreter der Missionsgemeinschaften im einzelnen (von links): Generaloberin Dr. Veronika Stauch (Erlöserschwestern), Rosl Gostner (Gemeinschaft der Missionshelferinnen), Generaloberin Veridiana Dürr (Oberzeller Franziskanerinnen), Provinzoberin Dagmar Fasel (Missions-Dominikanerinnen, Neustadt/Main), Provinzial Hubert Wendl (Mariannhiller Missionare), Bischof Dr. Paul-Werner Scheele und Altabt Siegfried Hertlein (Ndanda/Tandania).
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© Pressestelle Bischöfliches Ordinariat Würzburg
Diözesanadministrator Weihbischof Helmut Bauer segnet und beweihräuchert das Grab von Bischof Dr. Josef Stangl im Würzburger Kiliansdom im Beisein von Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele und Domkapitular Dr. Karl Hillenbrand.
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© Pressestelle Bischöfliches Ordinariat Würzburg
Bischof Dr. Friedhelm Hofmann (rechts) überreicht seinem Vorgänger Dr. Paul-Werner Scheele am 31. Oktober 2004 die Ernennungsurkunde zum Ehrendomherrn der Kathedrale von Würzburg.
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© Bernhard Schweßinger (POW)
Dankgottesdienst zum 70. Geburtstag von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann am 12. Mai 2012 im Neumünster in Würzburg (von rechts): Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele, Jubilar Bischof Dr. Friedhelm Hofmann und Weihbischof Ulrich Boom mit Partnerbischof John C. Ndimbo aus Mbinga in Tansania, der eigens zum Geburtstag des Bischofs nach Würzburg kam.
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© Pressestelle Bischöfliches Ordinariat Würzburg
Genoss die gute Laune im Innenhof des Domkreuzgangs: Bischof Dr. Paul-Werner Scheele bei seiner Verabschiedung.
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© Bernhard Schweßinger (POW)
Beim Festgottesdienst am 6. April 2008 im Kiliansdom anlässlich des 80. Geburtstags von Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele: Bischof Dr. Friedhelm Hofmann (rechts) gratuliert seinem Amtsvorgänger.
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© Jörg Siegmund
Bischof em. Dr. Anton Schlembach, Bischof von Speyer (1983-2007), Generalvikar des Bistums Würzburg (1981-1983). Beim 25. Bischofsjubiläum (von links): Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele, Bischof em. Dr. Anton Schlembach und Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand.
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© Markus Hauck (POW)
Bischof Dr. Friedhelm Hofmann (links) würdigt seinen Vorgänger Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele bei der Feier zum 60. Priesterjubiläum am Ostermontag, 9. April 2012, mit herzlichen Worten.
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© Pressestelle Bischöfliches Ordinariat Würzburg
Bischof Dr. Paul-Werner Scheele bei seinem Abschied am 13. Juli 2003.
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© Markus Hauck (POW)
Mit einem Gottesdienst in der Seminarkirche Sankt Michael beging Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele sein 60. Priesterjubiläum am Ostermontag, 9. April 2012.
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© Markus Hauck (POW)
Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele versucht beim Aktionstag "Tor nach Afrika" am 12. Juni 2010 sein Glück an der Torwand.
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© Markus Hauck (POW)
Das Museum am Dom in Würzburg wird am 6. März 2003 eröffnet: Bischof Dr. Paul-Werner Scheele segnet die neuen Räume. Rechts Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen, links Bischofssekretär Dr. Martin Faatz.
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© Markus Hauck (POW)
Festakt zum zehnjährigen Bestehen des Museums am Dom in Würzburg am 10. Oktober 2013 in der Neubaukirche in Würzburg (von links): Kunstreferent Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen, Würzburgs Bürgermeister Dr. Adolf Bauer, Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele, Regisseur Christian Stückl und Dr. Rainer Dvorak, Direktor der Katholischen Akademie Domschule.
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© Markus Hauck (POW)
Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele legt am 5. Juni 2011 John C. Ndimbo, dem neuen Bischof des Partnerbistums Mbinga, bei der Weihehandlung im Kiliansdom in Mbinga die Hände auf den Kopf.
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© Bernhard Schweßinger (POW)
Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele beim Festgottesdienst anlässlich seines 80. Geburtstags.
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© Pressestelle Bischöfliches Ordinariat Würzburg
Mitliturgie des Bischofs im Kiliansdom: Bischof Paul-Werner gratulierte Domorganist Paul Damjakob (rechts) zur Auszeichnung durch den Würzburger Diözesangeschichtsverein und den Priesterverein der Diözese im Dezember 2002. Damjakob spielte über 40 Jahre in Neumünsterkirche und Kiliansdom die Orgel. Professor Dr. Wolfgang Weiß (Mitte), Mitherausgeber der Diözesangeschichtsblätter, überreichte Damjakob den Ergänzungsband, der dem langjährigen Domorganisten gewidmet ist.
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© Bernhard Stühler (POW)
Herzlicher Empfang für Bischof Dr. Paul-Werner Scheele im Partnerbistum Mbinga in Tansania. Bischof Dr. Emmanuel Mapunda (Mitte) umarmt den Gast aus Würzburg.
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© Bernhard Stühler (POW)
Partner und Freunde seit vielen Jahren: Bischof Dr. Emmanuel Mapunda aus dem Partnerbistum Mbinga und Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele in Mbinga bei einem Besuch im Jahr 2004.
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© Markus Hauck (POW)
Verabschiedung am 23. März 2013 (von links): Dompropst Weihbischof Ulrich Boom, Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, Charlotte Berger, Domkapellmeister Professor Martin Berger, Domdekan Prälat Günter Putz und Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele.
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© Markus Hauck (POW)
Donnernder Applaus für den scheidenden Domkapellmeister Martin Berger (Mitte, mit Ehefrau Charlotte) am Ende der Veranstaltung. Mit auf dem Bild (von links) Weihbischof Ulrich Boom, Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, Domdekan Prälat Günter Putz, Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele.
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© Bernhard Schweßinger (POW)
Festgottesdienst am 13. April 2013 im Kiliansdom in Würzburg zum 85. Geburtstag von Bischof em. Dr. Paul-werner Scheele und 80. Geburtstag von Weihbischof em. Dr. Helmut Bauer (von links): Weihbischof em. Helmut Bauer, Bischof Dr. Friedhelm Hofmann und Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele.
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© Bernhard Schweßinger (POW)
Festgottesdienst im Kiliansdom in Würzburg am 13. April 2013 anlässlich der Geburtstage von Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele (85) und Weihbischof em. Helmut Bauer (80) (von links): Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele, Bischof Dr. Friedhelm Hofmann und Weihbischof em. Helmut Bauer.
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© Bernhard Schweßinger (POW)
Wallfahrt der Priester am 10. Mai 2013 von Steinbach zum Wallfahrtsort Mariabuchen im Spessart. Das Wallfahrtsamt zelebrierte Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele (Mitte) zusammen mit Pater Guardian Pawel Kusiak (OFM Conv.) (links) und Dekan Hermann Becker (Marktheidenfeld, rechts).
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© Bernhard Schweßinger (POW)
10 Jahre pastoraler Dialog "Wir sind Kirche - Wege suchen im Gespräch" am 25. November 2006 in der Universität Würzburg (von links): Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand, Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, Diözesanratsvorsitzender Karl-Peter Büttner, Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele und Prälat Wilhelm Heinz.
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© Bernhard Schweßinger (POW)
Manfred Zentgraf, Gründungsmitglied der Fränkischen Sankt Jakobus-Gesellschaft und Redakteur der Vereinszeitschrift „unterwegs – im Zeichen der Muschel“, überlässt der Diözese Würzburg am 15. November 2013 im Rahmen eines Schenkungsvertrags seine umfangreiche Jakobus- und Pilgerbibliothek. Bei der Ausstellungseröffnung in der Diözesanbibliothek (von links): Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele, Archivdirektor Professor Dr. Johannes Merz, stellvertretende Bibliotheksleiterin Nikola Willner, Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand mit Schenkungsvertrag, Manfred Zentgraf und Monsignore Gottfried Amendt.
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© Bernhard Schweßinger (POW)
Jahresversammlung des Diözesangeschichtsvereins Würzburg am 15. November 2013 im Diözesanarchiv (von links): Vorsitzender Professor Dr. Wolfgang Weiß (links) überreicht die neuen Bände der Würzburger Diözesangeschichtsblätter sowie der "Quellen und Forschungen" an Hermann Fischer, Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele, Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand und Referent Professor Dr. Anton Schindling.
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© Markus Hauck (POW)
Pontifikalrequiem mit Beisetzung für Domkapitular em. Prälat Wilhelm Heinz († 14. November 2013) am 20. November 2013 im Kiliansdom in Würzburg: Das Requiem zelebrierten neben Bischof Dr. Friedhelm Hofmann auch Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele, Weihbischof Ulrich Boom sowie zahlreiche weitere Priester mit, unter anderem Father Lukas Komba aus dem Partnerbistum Mbinga in Tansania.
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© Bernhard Schweßinger (POW)
Dankgottesdienst zum 70. Geburtstag von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann am 12. Mai 2012 im Neumünster in Würzburg (von links): Erzbischof em. Dr. Karl Braun, Erzbischof Dr. Ludwig Schick, Bischof Dr. Friedhelm Hofmann Hofmann, Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele und Bischof Wilhelm Schraml.
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© Bernhard Schweßinger (POW)
Dankgottesdienst zum 70. Geburtstag von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann am 12. Mai 2012 im Neumünster in Würzburg (von links): Erzbischof em. Dr. Karl Braun, Erzbischof Dr. Ludwig Schick, Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele und Bischof Wilhelm Schraml am Altar.
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© Markus Hauck (POW)
Japanische Journalisten am 5. September 2012 in Sankt Afra in Maidbronn: Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele (2. von rechts) erklärt den Tilman-Riemenschneider-Altar "Die Beweinung Christi" den japanischen Journalisten Takako Maruga (links) und Naohito Iwata. Im Hintergrund Regine Krieger von der Hörfunkredaktion des Bistums Würzburg.
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© Kerstin Schmeiser-Weiß (POW)
Kiliani-Wallfahrtswoche 2012 in Würzburg: Tag der Orden und der Weltmission am 11. Juli 2012: Bischof Dr. Friedhelm Hofmann (Mitte) und Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele (rechts von ihm) mit den Missionaren sowie Mitarbeitern der Diözesanstelle Mission-Entwicklung-Frieden im Innenhof des Mutterhauses der Erlöserschwestern in Würzburg.
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© Repro: Markus Hauck (POW)
Monsignore i. R. Josef Ryba (22. Februar 1914 - 7.10.2014) mit Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele (rechts).
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© Andreas Hornemann
Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele segnet am 1. Mai 2014 die neue Bronzestatue des Seligen Liborius Wagner in der Pfarrkirche Sankt Josef im thüringischen Mühlhausen, geschaffen von Bildhauer Klaus Metz aus Langenleiten.
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© Erlöserschwestern Würzburg
Domdekan em. Prälat Kurt Witzel, bei seiner Einführung als Spiritual der Erlöserschwestern in Würzburg im Oktober 2008 (Mitte von links): Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand, Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele und Kurz Witzel.
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© Markus Hauck (POW)
Bischofsweihe von Ulrich Boom am 25. Januar 2009 im Kiliansdom in Würzburg: Bischof Dr. Friedhelm Hofmann salbt Ulrich Boom zum Bischof. Links Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele, rechts Weihbischof em. Helmut Bauer.
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© Markus Hauck (POW)
Priesterweihe am 7. Juni 2014 im Kiliansdom in Würzburg: Rund 100 Priester legen (von links) Andreas Hartung, Paul Reder, Dr. Simon Schrott, Michael Schmitt und Sebastian Krems die Hände auf. Vorne links Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele.
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© Bernhard Schweßinger (POW)
Antrittsbesuch der evangelischen Regionalbischöfin im Kirchenkreis Ansbach-Würzburg, Gisela Bornowski, am 28. Mai 2014 (von links): Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele, Philipp Hauenstein, Referent der Regionalbischöfin, Regionalbischöfin Gisela Bornowski, Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand und Dr. Petro Müller, Ökumenereferent der Diözese Würzburg.
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© Markus Hauck (POW)
Fronleichnamsprozession am 19. Juni 2014 in Würzburg: Bischof Dr. Friedhelm Hofmann (Mitte) spendet auf der Treppe des Neumünsters den eucharistischen Segen. Links Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele, rechts Domkapitular Dr. Jürgen Vorndran, hinten Bischöflicher Sekretär Diakon Manfred Müller.
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© Bernhard Schweßinger (POW)
Priester- und Diakonentag der Diözese Würzburg am 17. September 2012 in Heidenfeld (von links): Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand, Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele, Weihbischof Ulrich Boom, Referent Professor Dr. Winfried Haunerland (München) und Bischof Dr. Friedhelm Hofmann.
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© Bernhard Schweßinger (POW)
Kiliani-Internationaler Familiensonntag und 25. Jubiläum der Partnerschaft Würzburg-Mbinga am 13. Juli 2014 im Kiliansdom (vorne von links): Weihbischof em. Helmut Bauer, Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele und Bischof em. Dr. Emmanuel Mapunda aus Mbinga.
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© Bernhard Schweßinger (POW)
Kiliani-Internationaler Familiensonntag und Feier des 25. Jubiläums der Partnerschaft Würzburg-Mbinga am 13. Juli 2014 in Würzburg: "Kitu kimoja - Wir gehören zusammen" lautet die Botschaft im Kiliansdom. In der Mitte (von links) die Bischöfe Dr. Paul-Werner Scheele, Dr. Emmanuel Mapunda und Dr. Friedhelm Hofmann.
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© Wolfgang Bullin (Sobla)
50. Weihejubiläum der emeritierten Domkapitulare Monsignore Dr. Heinz Geist (links) und Monsignore Hans Herderich (rechts) am 26. Juli 2014 in der Marienkapelle in Würzburg (Mitte von links): Monsignore Dr. Heinz Geist, Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele und Monsignore Hans Hererich.
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© Bernhard Schweßinger (POW)
Jean-Marie Kardinal Lustiger (Mitte) (17.09.1936-05.08.2007), Erzbischof von Paris, mit Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele (links) und Bischof Dr. Friedhelm Hofmann (rechts) am 10. April 2006 beim „Oasentag“ der Priester, Diakone und Priesteramtskandidaten.
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© Anna-Lena Herbert (Sonntagsblatt)
Interviewbesuch (hier: im Arbeitszimmer in der Wohnung über dem Diözesanarchiv) bei Bischof em. Paul-Werner Scheele kurz vor seinem 90. Geburtstag.
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© Anna-Lena Herbert/Sonntagsblatt
Interviewbesuch (hier: das Klavier im Wohnzimmer der Wohnung über dem Diözesanarchiv) bei Bischof em. Paul-Werner Scheele kurz vor seinem 90. Geburtstag.
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© Markus Hauck (POW)
Pfarrer Andreas Heck bei seiner Priesterweihe 2002. Bischof Dr. Paul-Werner Scheele weiht Heck 2002 zum Priester.
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© Bernhard Schweßinger (POW)
Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele stellt am 24. September 2013 im Diözesanarchiv in Würzburg seine zwei neuen Bücher vor: "Mit den Heiligen hin zum Herrn. Biographische Skizzen" und "Mit allen verbunden, allen verpflichtet. Die Christgläubigen und die Religionen". Links Verlagsleiter Thomas Häußner, rechts Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand.
In den 24 Jahren seiner Amtszeit als Bischof von Würzburg durchlief die Diözese zahlreiche Veränderungen. Doch Bischof Scheele klagte nicht, stattdessen stärkte er das Gute. In der Seelsorge nahm die Zahl der Priester ab – Bischof Scheele förderte das Engagement der Laien. Als er 2003 emeritiert wurde, war die Zahl der hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger trotz Priestermangel höher als zu Beginn seiner Amtszeit. Priester, Diakone, Pastoralreferenten und Gemeindereferenten sorgten gemeinsam in den damals knapp 880 Pfarreien, Kuratien und Filialen mit, dass das Wort Gottes weitergegeben wurde. Ehrenamtliche wirkten als Kommunionspender, Lektoren, Wortgottesdienstleiter sowie als Mitglieder von Pfarrgemeinderäten und Kirchenverwaltungen wie auch Gremien auf Dekanats- und Diözesanebene. Das Miteinander der verschiedenen Dienste in der Pastoral war in der Amtszeit Bischof Scheeles selbstverständlich geworden – vereint unter dem Dach der „Kooperativen Pastoral“. Jeder war eingeladen, aktiv seinen Teil zum Leben der Pfarrgemeinde beizutragen. Eine „ganze Heerschar“, wie Bischof Scheele sagte, habe dieses Konzept umgesetzt, um das man von 1993 bis 1996 rang. „Wir sind Kirche – Wege suchen im Gespräch“ lautete der von Bischof Scheele zu diesem Zweck initiierte Dialogprozess im Bistum Würzburg. Für die Anliegen der Jugend zeigte er sich offen und nahm sie ernst.
Zur Pastoral gehörten für ihn immer aber auch die karitativen und sozialen Dienste. Nie wurde Bischof Scheele müde zu betonen, dass diese noch stärker beachtet werden müssen. Zahlreiche Projekte entstanden in Bischof Scheeles Amtszeit und wurden von ihm eingeweiht: Kindergärten, Sozialstationen, Beratungsdienste, Seniorenheime und gegen Ende seiner Amtszeit die größte Seniorenwohnanlage der Diözese, das Marienstift in Schweinfurt, als Antwort auf die Krise in der Kugellagerstadt Anfang der 1990er Jahre. Die Krankenwallfahrt in der Kilianiwallfahrtswoche, gestand er einmal, war für ihn einer der bewegendsten Gottesdienste, den er jedes Jahr feiern durfte. Den Kranken und Notleidenden wende sich Christus bevorzugt zu, und ihnen gelte sein Verständnis, betonte der Bischof. „Wir sind gut beraten, wenn wir uns an die Armen halten, wenn wir die Freundschaft der Freunde Jesu suchen, wenn wir helfen, wo immer wir helfen können.“ Die bedrängten Katholiken im südthüringischen Teil des Bistums, der nach dem Mauerfall in das Bistum Erfurt überging, unterstützte er zu DDR-Zeiten nach Kräften und stärkte die Zusammengehörigkeit in besonders schwierigen Zeiten, unter anderem mit privaten Besuchen in den rigoros abgeschotteten Regionen. Als Bischof hätte er keine Einreisegenehmigung erhalten.
Bischof Scheele blieb aber nicht bei der Hilfe für materiell und körperlich Notleidende stehen. Auch die geistigen und geistlichen Nöte der Menschen hatte er unter dem Stichwort „Kulturdiakonie“ im Blick. Dazu zählte der jährliche Aschermittwoch der Künstler mit wegweisenden Worten an die Kunstschaffenden ebenso wie das von ihm und dem Komponisten Berthold Hummel 1989 geschaffene Oratorium „Der Schrein der Märtyrer“. Hilfen vermittelten darüber hinaus die in den 1990er Jahren geschaffenen Museen vom Marmelsteiner Kabinett über Tückelhausen und Astheim bis hin zum 2003 eröffneten Museum am Dom sowie das Brucknerfest, dessen Schirmherr der Bischof war.
Der Blick des Bischofs reichte aber über die Diözese Würzburg hinaus: Die Sorge um die Einheit aller Christen, der Kontakt und Dialog mit den anderen Konfessionen und Religionen waren ihm selbstverständlich. Papst Johannes Paul II. schätzte ihn besonders wegen seiner jahrzehntelangen ökumenischen Erfahrungen und seiner daraus resultierenden realistischen, aber doch hoffnungsvollen Sicht des Wegs hin zur Einheit der Christen. 1976 wurde Bischof Scheele Vorsitzender der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz, ab 1984 wirkte er im Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen. Weit über seine Amtszeit als Bischof von Würzburg hinaus war Bischof Scheele auf Wunsch von Papst Benedikt XVI. bis 2008 Mitglied im Einheitsrat. „Bei ökumenischen Aufgaben gibt es kein Verfallsdatum“, betonte Bischof Scheele. Zudem engagierte er sich in der Päpstlichen Gesprächsgruppe, die den Dialog mit den Altorientalen führt. Gefragt war Scheele hier vor allem als Kenner der Dogmengeschichte, nicht zuletzt eine Frucht seiner jahrzehntelangen Tätigkeit in der Theologie. „Wiederholt haben wir erfahren dürfen, dass das Glaubenszeugnis der orientalisch-orthodoxen Kirchen eine große Hilfe für uns alle ist“, betonte der Bischof.
Engen Kontakt hielt Bischof Scheele zu den zahlreichen Missionsgemeinschaften im Bistum und den in seiner Amtszeit rund 200 aus dem Bistum stammenden Missionaren und Missionsschwestern in aller Welt. „Mission ist eine ständige Provokation für alle, die in den Dienst des Reiches Gottes berufen sind“, sagte er. Die Partnerschaft mit der afrikanischen Diözese Mbinga besiegelte er 1989. Der damalige Bischof Dr. Emmanuel Mapunda sagte, Bischof Scheele sei für ihn „wirklich zu einem Bruder geworden“. Bei einem Besuch in Tansania weihte Bischof Scheele 1997 die Kathedrale Sankt Kilian des Partnerbistums Mbinga. Als am 5. Juni 2011 John C. Ndimbo zum neuen Bischof von Mbinga geweiht wurde, stand Bischof Scheele an der Spitze der Würzburger Delegation. Nicht Patenschaft, sondern Partnerschaft soll die deutsch-afrikanische Beziehung prägen, betonte er stets. Daran wurde deutlich, wie wichtig ihm die weltweite Verantwortung und Solidarität der Würzburger Ortskirche war. „Jede Diözese ist ganz Kirche, aber nicht die ganze Kirche. Sie ist Teilkirche, aber nicht ein Kirchenteil. All das verpflichtet Papst und Bischöfe zu vertrauensvoller Zusammenarbeit, in der die Position aller beachtet und geachtet wird.“
Drei besondere Höhepunkte fielen in die Amtszeit des Bischofs: 1989 die 1300-Jahr-Feier des Martyriums der Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan, 1992 das 1250. Jubiläum der Bistumsgründung und schließlich 2000 das Heilige Jahr. Bischof Scheele blickte bei allen Jubiläen nicht nur zurück, sondern erschloss beispielsweise die 1300 Jahre alte Spiritualität der Frankenapostel für die Menschen von heute. Tiefere Wurzeln sollte die Verehrung dieser Heiligen entwickeln, damit Kiliani mehr ist als nur Volksfest. Die Bistumsgründung stellte Bischof Scheele als Teamarbeit vor, als Herausforderung und Vorbild für heutiges Handeln: „Fest miteinander vereint brachen sie auf.“
Das Zeugnis der Bistumsheiligen – seien es Kilian und Gefährten, Burkard, Thekla und Lioba, Adalbero und Bruno oder der selige Liborius Wagner – konnte Bischof Scheele nicht oft genug hervorheben. Anstecken lassen sollten sich die Gläubigen vom Feuer, das in diesen Menschen gebrannt hat. Das Leben neuer Glaubenszeugen brachte Bischof Scheele ans Licht. Er forschte und schrieb über den NS-Märtyrerpriester Georg Häfner und über die Mystikerin Julitta Ritz und förderte so das Gedenken an diese Zeugen unserer Tage. Nicht zuletzt seinem nimmermüden Einsatz ist es mit zu verdanken, dass Pfarrer Häfner 2011 im Würzburger Kiliansdom seliggesprochen wurde. Erlöserschwester Ritz wurde im gleichen Jahr als wichtige Etappe auf dem Weg zur Seligsprechung der „heroische Tugendgrad“ zugesprochen. „Wir brauchen Brückenbauer zwischen den vielen Gemeinschaften dieser Welt wie zwischen den Menschen, die durch vieles voneinander getrennt sind. Mehr noch brauchen wir Menschen, die selber lebendige Brücken sind“, begründete er sein Engagement für die Seligsprechungen in seinem jüngsten Buch über Schwester Julitta.
Besondere Initiativen von Bischof Scheele waren der 1984 gegründete Solidaritätsfonds Arbeitslose und die 1999 errichtete Stiftung „Miteinander für das Leben“. Rund 4350 Menschen in Unterfranken wurde und wird bis heute mit Hilfe des Solidaritätsfonds der Broterwerb gesichert, Schwangere und Mütter in Not erhalten von „Miteinander für das Leben“ Hilfe bei ganz alltäglichen Problemen.
Im Bistum Würzburg half er nach der Emeritierung weiter nach Kräften mit, sei es bei Firmungen, Jubiläen oder bei Weihen. Die Entscheidung hierüber überließ Bischof Scheele seinen Nachfolgern. Als in den vergangenen Jahren gesundheitliche Probleme seinen Bewegungsradius einschränkten, fokussierte er sich auf das Gebet und die Forschung. Die Liste der von ihm geschriebenen theologischen Bücher ist lang. „Von der Leitung des Bistums entbunden, hat man mehr Möglichkeiten, schriftlich weiterzugeben, was einem wichtig ist. Es entfallen etliche Verpflichtungen, für die man nicht die Bischofsweihe empfängt, denen man aber gerecht werden soll“, erklärte er vor wenigen Jahren.
Zudem bewahrte er sich seinen herzlichen Humor. So scherzte Bischof Scheele, als er seinen Alterswohnsitz im Obergeschoss des Diözesanarchivs bezog: „Bei uns werden alte Bischöfe im Archiv abgelegt.“ Seine Leidenschaft für das Klavierspiel und den Fußball erhielt er sich bis zuletzt.
Die Worte, die er bei seiner Verabschiedung als Bischof von Würzburg im Würzburger Kiliansdom am 13. Juli 2003 sprach, klingen heute wie sein Vermächtnis: „Bischöfe kommen und gehen, Jesus Christus bleibt. Halten wir uns an ihn, halten wir zu ihm, was immer auch kommt. Setzen wir uns mit ihm für das Reich Gottes ein, helfen wir mit ihm, wo immer wir helfen können. Tun wir mit ihm, was eint; tun wir es in allen Bereichen unseres Lebens: in den Familien, den Pfarrgemeinden und Dekanaten, in unserer Diözese, in der weltweiten Kirche und in der gesamten Ökumene.“
Nicht nur als Würdenträger, auch als Mensch wird Paul-Werner Scheele vielen in Mainfranken und darüber hinaus schmerzlich fehlen.
Zur Person
Paul-Werner Scheele wurde am 6. April 1928 in Olpe in Westfalen geboren. Nach Kriegsdienst, Abitur und Studium weihte ihn Erzbischof Lorenz Jaeger am 29. März 1952 in Paderborn zum Priester. Danach war Scheele Kaplan und Religionslehrer an berufsbildenden Schulen in Paderborn. 1964 promovierte er an der Theologischen Fakultät der Universität Würzburg und war dann als Journalist für eine kirchliche Zeitschrift bei der dritten und bei Teilen der vierten Sitzungsperiode des Zweiten Vatikanischen Konzils tätig. Es folgten Jahre als Professor in Fulda und Marburg, in Bochum und Würzburg, schließlich von 1971 bis 1979 in Paderborn. Dort leitete er das Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik. Erzbischof Johannes Joachim Degenhardt spendete Scheele am 9. März 1975 in Paderborn die Bischofsweihe. Es folgten vier Jahre als Weihbischof in Paderborn. Am 31. August 1979 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum 87. Bischof von Würzburg. Die Amtseinführung fand am 21. Oktober 1979 in Würzburg statt. 24 Jahre, von 1979 bis 2003, leitete Bischof Scheele das Kiliansbistum gemäß seinem Wahlspruch „Friede und Freude“. In der Deutschen Bischofskonferenz war er von 1976 bis 2003 Vorsitzender der Ökumenekommission. Außerdem war er neben vielen weiteren ökumenischen Aufgaben von 1984 bis 2008 als Mitglied im Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen tätig. Seit 14. Juli 2003 war er emeritiert, nahm aber weiterhin zahlreiche Aufgaben im Bistum und in der weltweiten Ökumene wahr, beispielsweise seit 2003 in der Kommission für den theologischen Dialog zwischen der römisch-katholischen Kirche und den orientalisch-orthodoxen Kirchen. Bischof Scheele war Ehrendomherr in Paderborn und Würzburg, Träger der Goldenen Stadtplakette der Stadt Würzburg, des Bayerischen Verdienstordens und des Bundesverdienstkreuzes erster Klasse sowie Honorarprofessor und Ehrensenator an der Universität Würzburg. Anlässlich des 85. Geburtstags verlieh ihm die Stadt Würzburg 2013 den Ehrenring. Bischof Scheele starb am Freitag, 10. Mai 2019, im Alter von 91 Jahren in Würzburg.
mh/bs (POW)
(2019/0505; E-Mail voraus)
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