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„Ein Novum in der deutschen Sozialwirtschaft“

Caritas im Bistum Würzburg rüstet sich für weiteren Weg ins digitale Zeitalter – SoCura GmbH als Partner – Diözesan-Caritasdirektor Dr. Wolfgang Kues: „Entscheidender Schritt von der Planungs- in die Umsetzungsphase des Projekts Caritas Digital 21“

Würzburg (POW) Der Diözesan-Caritasverband Würzburg und die SoCura GmbH mit Sitz in Köln haben am Montag, 23. Oktober, in Würzburg einen wegweisenden Rahmenvertrag unterzeichnet. Die SoCura wird künftig für mehr als 1000 dem Verband angeschlossene Einrichtungen und Dienste einen IT‑Komplettservice anbieten. Er umfasst sämtliche dort benötigten Hardware-Komponenten, Internetzugänge, Standard- und Branchensoftware. Ebenso sind die Festnetz- und Mobiltelefonie mit Vorteilskonditionen speziell für karitative Einrichtungen enthalten. Außerdem steht rund um die Uhr ein Anwender-Support bereit. Kern des Vertrages bildet die sogenannte „Wohlfahrt.Cloud“, die allen Nutzern einen virtuellen Arbeitsplatz bereitstellt. Die Einrichtungen können über ein internetbasiertes Serviceportal alle Produkte und Dienstleistungen online buchen. Parallel dazu baut der Caritasverband ein eigenes IT‑Kompetenzzentrum auf, das die Einrichtungen bei der Auswahl der Services berät und den Dienstleister steuert.

Die Zusammenarbeit ist eingebettet in das Projekt „Caritas Digital 21“, dem eine umfassende wissenschaftliche Analyse der Informationstechnologie in den Caritas-Einrichtungen durch die Arbeitsstelle für Sozialinformatik der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt vorausging. Dabei wurde deutlich, dass viele der oftmals kleinen Organisationen nur ungenügend auf die Herausforderungen des digitalen Wandels vorbereitet sind. Mit Hilfe externer Beratung durch SAT concepts Rainer Hackenberg, KI Consult Professor Helmut Kreidenweis und der digatus it consulting wurde ein Anforderungsprofil an einen IT-Dienstleister entwickelt, das Basis einer umfassenden Ausschreibung war. Nach der Entscheidung für die SoCura arbeitete das Projektteam ein Vertragswerk sowie ein Verrechnungsmodell aus und prüfte das Gesamtkonzept umfassend auf Konformität mit allen Datenschutzanforderungen aus der aktuellen Gesetzgebung von Kirche, Staat und Europäischer Union.

„Von Anfang an hat mich der dringende Wunsch aus unseren subsidiären Strukturen in der breiten unterfränkischen Caritaslandschaft begleitet. Mir war sehr an einer gemeinsamen Lösung mit der Diözese gelegen, aber eben zeitnah. Insofern war ich froh, als Generalvikar Thomas Keßler mit der ‚Umsetzung in zwei Geschwindigkeiten‘ die Lösung für unsere Arbeit brachte“, sagte Domkapitular Clemens Bieber, Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbands. Die Caritas in der Diözese Würzburg gehe nun zunächst einen eigenen Weg, der bestens vorbereitet sei und alle Erfordernisse im Blick auf die vielen Tätigkeitsfelder erfülle. „Ich hoffe aber, dass wir in nicht allzu ferner Zukunft wieder unter einem IT-Dach sind, denn auch in den strukturellen Arbeitsbedingungen soll sich abbilden, dass wir Caritas der Kirche sind“, hob Bieber hervor.

Für Caritasdirektor Dr. Wolfgang Kues „stellt das Projekt Caritas Digital 21 in seiner Gesamtdimension ein Novum in der deutschen Sozialwirtschaft dar und ermöglicht es erstmals einer großen Zahl kleinerer und mittlerer Träger aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern, ihre IT wirtschaftlich und auf einem hohen professionellen Niveau zu betreiben“. Laut SoCura-Geschäftsführer Uwe Pöttgen sind die Einrichtungen damit für die Prozesse der Digitalisierung gerüstet, die in den kommenden Jahren alle Bereiche der sozialen Dienstleistungen durchdringen werden.

Der Caritasverband für die Diözese beschäftigt mit seinen Untergliederungen und angeschlossenen Organisationen mehr als 17.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die SoCura GmbH ist eine Tochtergesellschaft des Malteser Verbundes und bietet seine IT-Dienstleistungen seit 2015 auch anderen Trägern der Sozial- und Gesundheitswirtschaft an.

sescho (Caritas)

(4317/1163; E-Mail voraus)

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