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„Ein Quantensprung beim Datenschutz“

Projekt „Einführung eines KDG-konformen Datenschutzmanagements“ im Bistum Würzburg abgeschlossen – Handreichungen und Schulungen für die Mitarbeiter

Würzburg (POW) Nach zweieinhalb Jahren ist das Projekt „Einführung eines KDG-konformen Datenschutzmanagements“ im Bistum Würzburg abgeschlossen. Ziel des Projekts war es, die neuen Vorgaben des Kirchlichen Datenschutzgesetzes (KDG) umzusetzen, das am 24. Mai 2018 in Kraft trat. „Wir haben einen Quantensprung beim Datenschutz gemacht, und das ist Ihr Verdienst“, dankte Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran am Donnerstag, 21. Januar, Projektleiterin Eva Maria Gregor, Datenschutzbeauftragte des Bistums Würzburg. Das 14-köpfige Projektteam bestand aus Gregor, dem Projektverantwortlichen Diakon Dr. Martin Faatz, Leiter der Hauptabteilung „Zentrale Aufgaben“, Vertretern der Hauptabteilungen des Bischöflichen Ordinariats, der Stabsstelle Kanzlei, der Stabsstelle Kirchliches Recht, des Kirchensteueramts sowie der Mitarbeitervertretung (MAV) des Bischöflichen Ordinariats.

Im Zuge des Projekts wurde zunächst ein so genanntes Verarbeitungsverzeichnis erstellt, in dem alle Prozesse erfasst wurden, die in Zusammenhang mit personenbezogenen Daten stehen. Aufgabe des Projektteams sei es unter anderem gewesen, die Umsetzung der neuen gesetzlichen Vorgaben in die Praxis zu begleiten, erklärte Gregor. Begleitend wurden Handreichungen erstellt zu Themen wie Bildrechte oder Liveübertragungen von Gottesdiensten. Darüber hinaus wurden für die Mitarbeiter Onlineschulungen zum Datenschutz angeboten. Ein weiterer wichtiger Punkt waren die neuen Informationspflichten. „Betroffene Personen, deren Daten wir verarbeiten, müssen darüber informiert werden, warum und wie lange diese Daten benötigt werden und welche Rechte sie mit Blick auf den Datenschutz haben. Hierfür wurden zum Beispiel die E-Mail-Signatur, aber auch viele Formulare und Datenschutzerklärungen angepasst“, erklärte Gregor. In einer eigenen Gruppe im Intranet des Bistums können sich haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter über Fragen zum Datenschutzrecht austauschen und werden über aktuelle Änderungen auf dem Laufenden gehalten.

„Das Thema Datenschutz löst automatisch Abwehrreaktionen aus“, sagte Faatz. Gregor sei es gelungen, durch gute und saubere Informationen die Vorbehalte auszuräumen. Den Mitarbeitern stünde nun eine Vielfalt an Hilfestellungen zur Verfügung, beispielsweise Formulare oder Vertragsvorlagen. Er dankte Gregor für ihr Engagement. „Das Thema ist ständig in Bewegung, das macht es auch so spannend“, sagte Gregor. Durch die Corona-Pandemie hätten sich neue Themen aufgetan, unter anderem in Zusammenhang mit dem Streaming von Gottesdiensten oder dem Home-Office. Für die Zukunft sei eine Fortsetzung der Schulungen geplant sowie Sonderschulungen, beispielsweise für Veranstalter oder Vereine.

(0421/0095; E-Mail voraus)

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