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Eindrücke vom Leben der Christen im Heiligen Land

Pilger- und Wanderreise begeistert trotz mäßigen Wetters

Mellrichstadt/Jerusalem (POW) Glücklich und zufrieden sowie mit vielen überwältigenden Eindrücken ist eine 28-köpfige Reisegruppe aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld unter der Leitung von Pfarrer Thomas Menzel (Mellrichstadt) aus Israel und Palästina zurückgekehrt. Die Reise vom 15. bis 23. Januar war als Pilger- und Wanderreise geplant. Leider machten der lang anhaltende Regen in den Wochen zuvor und das mäßige Wetter während der Reise den Planungen einen kleinen Strich durch die Rechnung. Wanderwege waren feucht und rutschig, Täler und Schluchten überschwemmt, Zufahrtsstraßen gesperrt, heißt es in einer Pressemitteilung.

Doch der einheimische Reiseleiter Samir Baboun hatte immer Ideen für ein Alternativprogramm, so dass tatsächlich auch die Wanderfreunde noch auf ihre Kosten kamen. Vor allem die Tour in der Negevwüste entlang des oberen Nahal Zin war ein Erlebnis. Weitere Höhepunkte der Reise waren die Feier der Heiligen Messe in Tabgha am Ufer des Sees Genezareth und in Jerusalem in der Kapelle „Dominus flevit“ am Ölberg sowie die Tauferneuerungsandacht am Jordan und die Besinnung in der Wüste. Auch auf dem Berg der Seligpreisungen, wo es die Reiseleiter meist eilig haben, hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, zu verweilen, um die zum Gebet einladende Stille auch unmittelbar zu erleben.

Interessante Eindrücke über die Situation der Christen im Heiligen Land gewann die Gruppe in der palästinensischen Kleinstadt Beit Jala, wo in der evangelisch-lutherischen Kirche der Pastor mit beeindruckenden und zugleich erschütternden Worten über die großen Herausforderungen durch islamischen wie israelischen Extremismus sprach, aber auch ein großes Zeugnis der Hoffnung gab. Mit einem Vaterunser auf Arabisch und einem gemeinsamen Segenslied endete dieser Besuch.

Bewusst wurde bei dieser Reise auch genügend Zeit für die individuelle Gestaltung eingeplant. Das war von den Unterkünften aus – dem Pilgerhaus Tabgha am See Genezareth und dem lutherischen Hospiz mitten in der Altstadt Jerusalems – auch bequem möglich. In aller Ruhe, noch vor dem Frühstück, konnten in Jerusalem der Kreuzweg abgeschritten und gebetet sowie die Grabeskirche besucht werden, sicherlich für viele ein unvergessliches Erlebnis. Auch der Besuch der Synagoge im Hadassah-Krankenhaus mit seinen berühmten Chagall-Fenstern sowie des Israelmuseums mit dem Modell Jerusalems zur Zeit des Zweiten Tempels waren Bestandteil der Reise.

(0620/0137; E-Mail voraus)

Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet

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