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Fast 12.000 Euro für Wärmestube

Doppelte Unterstützung für Förderverein Wärmestube – Sternekoch Bernhard Reiser spendet 7950 Euro – Ruth Reinfurt übergibt 4000 Euro

Würzburg (POW) Über doppelte Unterstützung haben sich die Verantwortlichen des Fördervereins Wärmestube am Montag, 22. Februar, gefreut. Der Würzburger Sternekoch Bernhard Reiser überreichte 7950 Euro aus der Aktionswoche „Zahlen Sie, was es Ihnen wert ist“, bei der die Auszubildenden Gerichte zum Abholen kochten. „Mich beeindruckt die Arbeit der Wärmestube sehr“, sagte er. Ruth Reinfurt übergab 4000 Euro im Namen der Klaus-Reinfurt-Stiftung. „Mir ist die Arbeit der Christophorus-Gesellschaft seit Jahren ein Herzensanliegen“, betonte sie.

Die von den Auszubildenden „erkochte“ Spende werde für ein medizinisches Projekt in der Würzburger Wärmestube zugunsten obdachloser und wohnsitzloser Menschen verwendet, schreibt der Diözesan-Caritasverband in einer Pressemitteilung. „Die Pilotphase wird noch einige Monate vom Freistaat Bayern gefördert, aber schon jetzt wollen wir für das Fortbestehen sorgen“, sagte Bernhard Christof vom Vorstand des Fördervereins. Projektleiterin Julia Abler und Sozialpädagoge Andreas Schick leisteten zusammen mit dem ehrenamtlichen Ärzteteam und Franziskaner-Minorit Bruder Tobias Matheis nicht nur medizinische Grundversorgung, sondern gäben auch Hilfestellung in behördlichen Angelegenheiten. So werde eine ausreichende medizinische und sozialpädagogische Versorgung gewährleistet, die gerade in der Corona-Pandemie wichtiger denn je sei, erklärte Christof. Obdach- und wohnsitzlose Menschen sähen sich Tag für Tag einem Überlebenskampf ausgesetzt, lebten einsam und oftmals ohne Krankenversicherungsschutz.

Reinfurt zähle seit vielen Jahren zu den treuen Unterstützerinnen der sozialen Arbeit, heißt es in der Pressemitteilung. Im Förderverein setze sie sich ehrenamtlich für die Belange der Wärmestube ein: als Mitglied im Förderverein, als Ratgeberin in der Vorstandsarbeit oder als Stifterin der beliebten regelmäßigen Sonntagsessen in der Wärmestube. „Pandemiebedingt kann dort leider schon seit längerer Zeit keine ‚Mahlgemeinschaft‘ mehr stattfinden“, sagte Christof. Sobald es die Umstände erlaubten, werde man die Gäste wieder verwöhnen. Bei der Menüauswahl werde auch auf die Ausgewogenheit der Speisen geachtet, erklärte Ursula Karl vom Vorstand des Fördervereins Wärmestube. „Vitaminreiche Kost steht schließlich nicht so häufig auf dem Speiseplan der Menschen, die den Tagesaufenthalt gleich hinter dem Mainfrankentheater regelmäßig aufsuchen. Schon gar nicht am Monatsende, weil sie dann gewöhnlich keine großen Sprünge mehr machen können.“

(0821/0193; E-Mail voraus)

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