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Gäste aus Brasilien: „Wo der Staat nicht ist, ist die Kirche“

Würzburg (POW) Mit einem herzlichen „Bon dia!“ haben Schülerinnen der achten Klasse der Sankt-Ursula-Schule in Würzburg am Dienstag, 16. Februar, Gäste aus dem brasilianischen Partnerbistum Óbidos begrüßt.

Im Rahmen der 58. Misereor-Fastenaktion unter dem Leitwort „Das Recht ströme wie Wasser“ besuchten Caritas-Leiterin Maria José Pinheiro de Jesus, Sozialarbeiterin Schwester Deca Amaral und Landpastoral-Mitarbeiter Josielson Santos da Costa die Schule. Fast zwei Stunden berichteten sie von den Lebensumständen der Landbevölkerung im Bundesstaat Pará und beantworteten Fragen. In ihrem Unterricht hatten sich die Schülerinnen der Realschule und des Gymnasiums intensiv mit den Problemen auseinandergesetzt, die durch den Bau von Staudämmen für die brasilianische Landbevölkerung entstehen. Santos da Costa zeigte in einer Powerpointpräsentation Bilder von Wasserfällen, an denen ein Wasserkraftwerk entstehen soll. „Nenhum camponês sem terra“, zitierte er Papst Franziskus. „Das heißt, dass kein Bauer ohne Land bestehen kann.“ Durch Staudämme und die Abholzung des Regenwaldes würde aber genau dieses Land genommen und der Lebensraum der indigenen Völker zerstört werden. „Die kleinen Leute profitieren von dem Bau nicht, sondern nur die großen Firmen“, bedauerte er. Auch berichtete er, welchen hohen Stellenwert die Kirche in Brasilien hat: „Regionen, die weit von der Hauptstadt Brasiliens entfernt liegen, werden von der Regierung oftmals missachtet. Deshalb ist die Kirche wichtig. Wo der Staat nicht ist, ist die Kirche.“ Nach einer Umfrage seien unter den 20 besten Schulen des Landes 18 Gymnasien, deren Träger die katholische Kirche ist.

 as (POW)

(0816/0212; E-Mail voraus)                                                                                      

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