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Gemeindereferentin i. R. Schwester Caritas Müller gestorben

Würzburg (POW) Im Alter von 89 Jahren ist am Sonntag, 18. Juli, Gemeindereferentin i. R. Ritaschwester Caritas Müller, langjährige Gemeindereferentin in der Würzburger Pfarrei Unsere Liebe Frau, in Würzburg gestorben.

Müller wurde 1932 in Bastheim (Landkreis Rhön-Grabfeld) geboren und auf den Namen Hermine getauft. Nach der Volksschule besuchte sie von 1946 bis 1948 die Kirchenmusikschule in Münnerstadt und legte ihr Examen als Organistin mit sehr gutem Ergebnis ab. Im Anschluss besuchte sie bis 1949 die Kirchenmusikschule in Regensburg. 1950 trat sie in die Gemeinschaft der Ritaschwestern ein. 1953 legte Müller das zeitliche, 1956 das Ewige Gelübde ab. Ab 1954 wirkte sie als Präfektin der Klosterschule, ab 1964 war sie für die Kandidatinnen verantwortlich. Von 1969 bis 1971 absolvierte Müller zunächst das Studium bei „Theologie im Fernkurs“ und besuchte dann das Religionspädagogische Seminar. Im Oktober 1971 begann ihr Einsatz in der Pfarrei Unsere Liebe Frau in Würzburg. Mit der Verleihung der Missio canonica im Jahr 1972 war sie offiziell Seelsorgehelferin (heute: Gemeindereferentin). 1994 beendete Müller ihren Dienst für das Bistum. Sie leitete von da an Konvente im Würzburger Mutterhaus, in Walldürn und in Hausen. Um im Gesprächsladen der Augustiner mitarbeiten zu können, qualifizierte sie sich über zwei Jahre hinweg mit dem Kurs „Personenzentrierte Gesprächsführung und beratende Seelsorge“ in Germershausen. Von 1995 bis 2007 arbeitete Müller dann im Würzburger Gesprächsladen mit. Als Organistin und Chorleiterin wirkte sie ihr Leben lang im Mutterhaus. Für mehr als 50 Jahre Organistendienst wurde sie 2007 mit der Ehrennadel des Bistums ausgezeichnet. Die Beisetzung findet am Mittwoch, 21. Juli, um 12.45 Uhr auf dem Würzburger Hauptfriedhof statt. Das Requiem wird im Kreis der Schwestern und Angehörigen gefeiert.

(2921/0718; E-Mail voraus)

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