Würzburg (POW) Gemeinschaft als tragenden Wert haben rund 300 Menschen beim Generationengottesdienst der Caritas in der Würzburger Kirche Sankt Michael am Samstagabend, 16. Mai, gefeiert. Bischof Georg Bätzing (Limburg), der mit Stephanie Feder von In Via Deutschland der Wort-Gottes-Feier vorstand, sagte: „Gemeinsam sind wir stark.“
Eva Maria Welskop-Deffaa, Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes (DCV), eröffnete die Feier zusammen mit der 15-jährigen Emma Pscheidl. Mit einer kleinen Fragerunde – Laufen oder E-Scooter? Anruf oder Sprachnachricht? Glaube oder Zweifel? – veranschaulichten sie die Unterschiede zwischen den Generationen. „Wenn man die Vielfalt zulässt, dann kann man das Gemeinsame viel mehr schätzen“, sagte die DCV-Präsidentin.
Das Miteinander der Generationen sei eine „Superkraft, gerade auch angesichts von Fragen und Sorgen“, sagte Welskop-Deffaa. Mit Bezug auf das Jahresmotto der Caritas in Deutschland „Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen“ erklärte sie: „Wir feiern miteinander, denn zusammen geht was.“ Vom „Geschenk der Gemeinschaft“ sprach auch Bischof Bätzing, bevor er zu den fetzigen „Halleluja“-Klängen der Band Effata mit Saxophonist Laurits Thelen mitwippte.
Nach dem Evangelium zur Offenbarung des Gottessohnes auf dem Wasser folgte ein Dialog zwischen Bätzing und Feder zur zentralen Aussage des Textes: „Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht!“ Es gehe darum, den ersten Schritt auf ein Miteinander hin zu wagen, auch um Notleidenden zu helfen. Der Bischof unterstrich: „Gemeinsam sind wir stark!“ Das „Komm!“ im Evangelium fordere dazu auf, zusammen zu gehen, sagte Feder.
Es folgten die Fürbitten, die Caritasler aus ganz Deutschland vortrugen. Darunter war auch Christiane Holtmann, Referentin für Sozialpastoral und Engagementförderung beim Diözesan-Caritasverband, die den Gottesdienst mit vorbereitet hatte. Gebetet wurde etwa für „Anliegen unserer Zeit“, „Menschen in Armut“ oder „kranke Menschen“. Wer wollte, notierte ein Herzensanliegen auf einer Karte, die abgegeben und später von anderen zur Reflexion mitgenommen werden konnte.
Vor dem Vaterunser forderte Bätzing: „Habt Mut! Habt Vertrauen! Miteinander geht etwas!“ Zum Abschluss erteilte er mit Feder den Segen: Gesegnet wurden Füße für den Mut, loszugehen, Herzen für den Mut, zu vertrauen und Hände für mutiges Handeln. Bischof Bätzing schloss: „Gehet hin – mit Mut – in Frieden.“
hela (Diözesan-Caritasverband)
(2126/0517; E-Mail voraus)
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