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Großes Engagement für junge Geflüchtete

Abschluss der Zuschussaktion „Asyl und Flucht“ – Mehr als 50 Projekte für und mit jungen Geflüchteten unterstützt – Asylseelsorge bietet ebenfalls Förderprogramm an

Würzburg (POW) Mehr als 50 Projekte für und mit jungen Geflüchteten haben Jugendgruppen der Kirchlichen Jugendarbeit (kja) und des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Würzburg von Mitte 2015 bis Anfang 2019 organisiert. Möglich wurde dies durch den Zuschusstopf „Asyl und Flucht“, mit dem Projekte von Jugend(verbands)gruppen mit bis zu 100 Euro je Aktion gefördert wurden. Mehr als 25 verschiedene kirchliche Jugendgruppen hätten vielfältige Aktionen für und mit jungen Geflüchteten veranstaltet, schreibt der BDKJ in einer Pressemitteilung.

Auf Initiative des BDKJ sei im Jahr 2015 durch Bischof Dr. Friedhelm Hofmann ein Zuschusstopf in Höhe von insgesamt 5000 Euro für die kja und den BDKJ in der Diözese Würzburg zur Verfügung gestellt worden. Mit diesem Geld wurden Aktionen für und mit jungen Menschen mit Fluchterfahrung unkompliziert und schnell mit einer einmaligen Zahlung von bis zu 100 Euro unterstützt. Auf der Homepage des BDKJ gab es Materialien und Impulse für diese Arbeit und einen eigenen Informationsflyer. Durch die Zuschüsse und Materialien habe der BDKJ Aktionen unterstützen und so für eine seiner grundlegenden Haltungen eintreten können: „Das Schicksal von Menschen auf der Flucht kann uns nicht unberührt lassen. Momentan erleben wir in Deutschland einen starken Zustrom von Menschen vor allem aus dem Nahen Osten, die vor den Gräueltaten in ihren Ländern flüchten. Die katholischen Jugendverbände im Bistum Würzburg sprechen sich aus christlicher Überzeugung für eine ungeteilte Unterstützung und Solidarität mit Menschen auf der Flucht aus. Solidarität heißt für uns auch, konkret zu handeln und sich hier bei uns oder weltweit einzusetzen.“

Die realisierten Angebote reichten von gemeinsamen Koch-, Back- und Spieleabenden über ein Bubblesoccer-Turnier, Fußballturniere der Ministrantinnen und Ministranten, Kanutour, Kinderbibeltag und Gruppenstunden bis hin zu Freizeitfahrten und Zeltlagern. Viele Gruppen nutzten die Förderung für einzelne Aktionen, einige hätten jedoch auch regelmäßig gezielt Veranstaltungen mit jungen Menschen mit Fluchterfahrungen durchgeführt. So gut wie alle katholischen Jugendverbände waren mit mindestens einer Aktion vertreten. Der Diözesanverband der Kolpingjugend Würzburg organisierte sogar 16 Veranstaltungen, in der Region Main-Spessart fanden knapp zehn Aktionen statt. „Die Vielfalt und Fülle der Angebote war super“, schreibt der BDKJ. Der BDKJ-Diözesanvorstand freue sich sehr, dass durch diese Förderung vielen Kindern und Jugendlichen das Ankommen leichter gemacht und Teilhabe ermöglicht wurde und dankt allen Ehrenamtlichen und Gruppen für ihr großes Engagement.

Förderprogramm „Integration in der Pfarrgemeinde“

Die Asylseelsorge im Bistum Würzburg bietet das Förderprogramm „Integration in der Pfarrgemeinde“ an. Damit sollen Integrationsprojekte und Begegnungsveranstaltungen von Einheimischen und Menschen mit Fluchthintergrund in den Pastoralen Räumen und Pfarrgemeinden gefördert werden. Antragsberechtigt sind pastorale Mitarbeiter, Kirchenpfleger, Pfarrgemeinderatsvorsitzende sowie Vorsitzende örtlicher kirchlicher Verbände und kirchlicher Vereine. Weitere Informationen gibt es bei der Fachstelle Asylseelsorge, Robert Hübner, Telefon 0931/38665450, E-Mail asylseelsorge@bistum-wuerzburg.de, sowie im Internet unter www.asylseelsorge.bistum-wuerzburg.de/foerderprogramm.

(0720/0179; E-Mail voraus)

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