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Grüne Oase und Ort der Begegnung

Erlöserschwestern feiern Richtfest auf dem Mutterhausareal zwischen Domerschulstraße und Ebracher Gasse – Große Baustelle in der Innenstadt – Erster Bauabschnitt soll Ende 2022 vollendet sein

Würzburg (POW) „Ein großer Meilenstein ist geschafft!“ Das haben am Freitag, 19. November,  Schwester Monika Edinger, Generaloberin der Erlöserschwestern, und Alexander Krebs vom Architekturbüro SBW betont. Beide sprachen ein Grußwort auf dem Richtfest, welches die Erlöserschwestern gemeinsam mit Handwerkern, Planern und allen Beteiligten im Innenhof neben der Würzburger Mutterhauskirche feierten, teilt der Orden mit.

Seit Jahresbeginn ist das Mutterhausareal, der zentrale Wohn- und Lebensort der Erlöserschwestern – das rund 15.000 Quadratmeter große Gebiet zwischen Ebracher Gasse und Domerschulstraße mitten in der Würzburger Altstadt – eine große Baustelle. Ein weit in den Himmel ragender Kran macht das nach außen sichtbar. In den vergangenen Monaten wurden hier Gebäudeteile abgerissen und entkernt, Wände und Fußböden herausgerissen, neue Mauern hochgezogen und in luftiger Höhe auch ein neuer Dachstuhl errichtet.

Dort stand am Freitagvormittag Zimmerermeister Michael Weckbart aus Estenfeld neben einem bunt geschmückten Bäumchen, um in seinem Richtspruch lautstark zu verkünden: „Gesegnet sei das neue Haus und die da gehen ein und aus. Dem Bauherrn, seine Lieben, mög‘ nie ein Leid betrüben.“ Das Richtfest nahmen die Erlöserschwestern und Bauleiterin Sandra Räder zum Anlass, um allen Mitwirkenden zu danken und um bei einer Baustellenführung Einblicke in den Baufortschritt zu geben. Nicht nur die auf dem Areal lebenden Erlöserschwestern sollen von dem Umbau und der Modernisierung profitieren, sondern auch die Würzburger und alle Interessierten.

„Wir haben uns für die Zukunft entschieden und dafür, dass wir unser Mutterhausareal öffnen, damit Begegnung möglich wird und mitten in der Innenstadt eine grüne Oase entsteht“, sagte Generaloberin Edinger. „Wir wünschen uns, dass im Miteinander, bei Kaffee und hausgemachten Kuchen, bei einem guten Gespräch, in der Stille der Kirche oder beim Konzert Menschen etwas spüren von der Freude am Leben und von Gott, der uns das Leben schenkt.“

Konkret heißt das: Auf dem Gelände werden ein öffentliches Café mit großer Terrasse, Ausstellungsräume und Orte entstehen, in denen Begegnung möglich ist. Parallel dazu wird die Kirche umgebaut und auch der Eingang verlegt – in die Domerschulstraße 1. Bis zum vierten Quartal 2022 soll all das als Vorhaben des ersten Bauabschnitts fertig sein. „Wir wissen, dass wir ein sportliches Tempo haben Weihnachten 2022 sehen wir uns in der neugestalteten Kirche und freuen uns auf den Punsch im neuen Gewölbesaal“, sagte die Generaloberin.

Das Hauptaugenmerk von Bauleiterin Sandra Räder liegt bei dem Vorhaben aber nicht nur auf der Einhaltung des Zeitplans oder den erforderlichen Bau- und Denkmalschutzrichtlinien. Neben Brandschutz und Barrierefreiheit spielten Ökologie und Nachhaltigkeit eine große Rolle. „Der Energiebedarf des Klosters soll bis 2037 komplett aus erneuerbaren Energien gedeckt werden“, erklärte sie. Deshalb sei geplant, die Dächer mit Solarmodulen auszustatten. Die Innenhöfe sollen autofrei und wieder als Gärten angelegt werden. Auch eine große Regenwasserzisterne wird installiert. Die Fläche ist bereits freigelegt und konnte bei der Baustellenführung in Augenschein genommen werden.

(4721/1138; E-Mail voraus)

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