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Heimat in einer globalisierten Welt

Rund 120 Teilnehmer bei Kolping-Diözesanversammlung – Impulsreferat zum Thema „Kolping – Ein Gewinn fürs Leben“ – Diözesanes Ehrenzeichen für Kerstin Möldner und Kilian Weigand

Schweinfurt (POW) Das Jahresthema des Kolpingwerks Würzburg „Kolping – Ein Gewinn fürs Leben“ ist im Mittelpunkt der Diözesanversammlung am Samstag, 25. März, im Kolping-Bildungszentrum in Schweinfurt gestanden. Rund 120 Delegierte hörten den Impulsvortrag von Landespräses Monsignore Christoph Huber zu diesem Thema. Kerstin Möldner und Kilian Weigand erhielten das neue Diözesane Ehrenzeichen, schreibt das Kolpingwerk Würzburg in einer Pressemitteilung.

Huber ging in seinem Vortrag der Frage nach: „Was hat Kolping an Mehrwert?“ Kolpingmitglieder seien an etwas Großem beteiligt und hätten Anteil an Errungenschaften, Werten und Zielen von Kolping, sagte der Referent. Kolping biete Heimat in einer immer globaleren und zugleich individualisierten Welt, egal welcher Herkunft, Sprache oder Konfession man auch sei. Sich gegenseitig zu helfen, sich zu bilden, einander zu begegnen, etwas bewegen zu können und einen Rückhalt im Glauben zu haben, das sei ein deutlicher Mehrwert, den Kolping biete. Zugleich ermunterte Huber dazu, in der zukünftigen Pastoral mit Kolping-Gottesdiensten und Kolpinggeist mutig voranzugehen. Kolpingsfamilien könnten nach seinen Worten ein wesentliches Rückgrat für die religiöse Sozialisierung der Gemeinden vor Ort sein. Im praktischen Teil beschäftigten sich die Delegierten mit ihrem persönlichen Kolpinggewinn fürs Leben und bekamen dazu ein „Kolping-Lebenssparbuch“, in dem sie ihre „Gewinne“ eintragen können.

Im Konferenzteil informierte Ernst Joßberger vom Bundesvorstand über den Zukunftsprozess, der auf der Bundesversammlung 2016 bundesweit angestoßen wurde und bis 2020 laufen soll. Ziel sei es, sich mit den veränderten Bedingungen in Gesellschaft, Staat, Arbeitswelt und Kirche auseinanderzusetzen und entsprechend aufzustellen. In den Berichten der Arbeitskreise, der Kolpingjugend und von Stefan Bothe, Geschäftsführer von Kolping Mainfranken, wurden unter anderem die Sozialwahlen und das bundesweite Angebot der Beratung von Kolpingmitgliedern durch den Bund Katholischer Rechtsanwälte thematisiert. Maria Kraft, Leiterin des Kolping-Bildungszentrums, stellte die Aktivitäten im Jugendwohnen und das Gasthaus „HandWerk“ in Schweinfurt vor.

Diözesanvorsitzender Jochen Karrlein stellte die neue Ehrennadel des Kolpingwerks vor, die für besonderes Engagement auf Orts-, Bezirks- und Regionalebene beantragt werden kann. Kerstin Möldner, Diözesanleiterin Kolpingjugend, wurde für ihren langjährigen Einsatz für Kolping geehrt. Kilian Weigand von der Kolpingsfamilie Bad Königshofen erhielt das Ehrenzeichen für seine jahrzehntelange Gesellenvertretung im Namen Kolpings in der Vollversammlung und im Vorstand der Handwerkskammer für Unterfranken.

Den Abschlussgottesdienst in der Pfarrkirche Sankt Kilian zelebrierten Landespräses Monsignore Christoph Huber, Pfarrer Joachim Morgenroth, Präses der Kolpingsfamilie Schweinfurt. Diözesanpräses Diakon Jens Johanni und Diakon Ludwig Wallinger, Präses der Kolpingsfamilie Alzenau, assistierten.

(1317/0361; E-Mail voraus)

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