Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Hilfe für Menschen im Senegal

Mitgliederversammlung der Katholischen Landvolkbewegung Würzburg in Himmelspforten

Würzburg (POW) Höhepunkt der vergangenen Veranstaltungen der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) Würzburg ist die Spendenaktion für die „Nothilfe Senegal“ gewesen. Das berichtete Landvolkseelsorger Wolfgang Scharl bei der Mitgliederversammlung am Donnerstag, 15. Oktober, im Exerzitienhaus Himmelspforten in Würzburg. Bei der Aktion im Mai kamen rund 40.000 Euro zusammen, mit denen über 5000 von Hunger bedrohte Menschen in der Partnerdiözese Kaolack mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln versorgt wurden.

Hierfür wurde von Privatleuten mehr Geld gespendet als ursprünglich benötigt. Auch beteiligte sich Missio München mit 20.000 Euro, berichtete Scharl. Ein Zuschuss der Diözese Würzburg in Höhe von 9000 Euro geht an das „Zentrum zur sozialen und beruflichen Integration“. In diesem werden junge Senegalesen in den Bereichen Tierzucht und Pflanzenbau ausgebildet. „Damit wollen wir auch einen Beitrag dazu leisten, Migration zu verhindern, indem wir jungen Leuten Zukunftsperspektiven in der Landwirtschaft eröffnen“, sagte der Landvolkseelsorger. Während dieses Projekt weitgehend finanziert ist, fehlen für ein weiteres noch Gelder, berichtete KLB-Diözesanvorsitzender Gerd Schneider: Gedacht ist an einen Rindermastbetrieb, der auch Gewinne abwirft. Die Anschubfinanzierung sei durch je 5000 Euro von der KLB Würzburg und Augsburg gesichert. Insgesamt fehlen noch über 30.000 Euro, die über das Modell einer verzinsten Geldanlage hereinkommen sollen.

Mit etwas Sorge blickte Geschäftsführende Bildungsreferentin Rita Mergler-Spies auf die Zahlen des Etats, denn die Diözese hat für 2020 eine Haushaltssperre bei den Sachkosten angekündigt: „Die Zuschüsse fließen nicht mehr wie in den Vorjahren automatisch und wir sind gehalten, erst unsere Rücklagen aufzubrauchen.“ Trotzdem geht sie davon aus, dass es nicht zuletzt aufgrund der vielen Ausfälle von Veranstaltungen „heuer sicher keinen Überschuss gibt“. Im Jahr 2019 lagen die Erträge bei 365.182,10 Euro, die Ausgaben bezifferten sich auf 358.899,79 Euro, so dass unter dem Strich 6282,31 Euro in der Kasse blieben. Überhaupt sei die Stellung der Verbände im Ordinariat derzeit „unklar“, ergänzte Scharl. Während in Würzburg die Verbände bislang „eng eingebunden“ seien, habe man sie in anderen Diözesen „ausgelagert“. „Wie es bei uns weitergeht, ist derzeit in der Debatte“, sagte der Landvolkseelsorger. Er betonte in diesem Zusammenhang, dass die KLB auch überverbandliche Aufgaben wahrnehme, wie etwa in der Ländlichen Familienberatung (LFB). Derzeit befinde sich eine Person in Ausbildung zum Berater. Bei den Mitgliedszahlen der KLB ist ein leichter Schwund von 15 auf derzeit 398 Mitglieder zu verzeichnen.

Bei den Veranstaltungen gab es durch die Corona-Pandemie einen deutlichen Einschnitt. So musste in Gaurettersheim der geplante Festabend samt Gospelkonzert zum 20-jährigen Bestehen der Ortsgruppe abgesagt werden, ebenso die Großveranstaltung zum Abschluss der Europa-Kampagne der KLB Würzburg. Trotzdem waren die sieben Orts- und Kreisverbände sowie fünf Arbeitskreise nicht untätig: Im EU-Mittelpunkt Gadheim traf sich der Arbeitskreis „Solidarität geht“ zu einem Europa-Picknick. Den Jubilaren in Euerfeld, die auf den jährlichen Jubiläumsgottesdienst verzichten mussten, wurde als Ersatz ein selbst gebastelter Papier-Regenschirm mit einem Sinnspruch überreicht. Die Frauen tauschten sich im Juli intensiv im Frauenkreis aus und die Männer umwanderten im September Dettelbach auf der Traumrunde. Auch die spirituellen Angebote wurden mit zwei vom Arbeitskreis „Glaub mal“ gestalteten Gottesdiensten an der Bruder-Klaus-Kapelle in Euerfeld wieder hochgefahren.

Auch die Landfrauenbildungstage fallen heuer aus. An ihrer Stelle finden je zweimal im Monat Oasentage für Frauen statt. In den nächsten Monaten ist außerdem der „LandTag“ am 14. November mit Bischof Franz Jung in Burgerroth und Baldersheim geplant. Die Veranstaltung umfasst einen Hofbesuch in Burgerroth sowie die Möglichkeit zum Austausch und einen Gottesdienst in Baldersheim. Auch die Mitgestaltung des Gottesdienstes zur Eröffnung der Adveniat-Aktion am ersten Advent in Hofheim und der vom Arbeitskreis Land verantwortete Abend in Fährbrück, der im Februar nächsten Jahres unter dem Leitwort „Vom Acker auf dem Teller“ stattfindet, stehen an.

ws (POW)

(4320/1096; E-Mail voraus)

Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung