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Jahresauftakt-Pressekonferenz 2020

Hilfe für Menschen in Not

Domkapitular Bieber: Mehr als 37.000 Haupt- und Ehrenamtliche engagieren sich im Dienst am Nächsten

Würzburg (POW) Die Caritas in Unterfranken ist kein zentralistisch strukturierter und geleiteter Sozialkonzern, sondern die Summe zahlreicher Initiativen, Dienste und Einrichtungen vor Ort, im Lebensraum der Menschen: Das hat Domkapitular Clemens Bieber, Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbands, bei der Pressekonferenz zum Jahresauftakt am Mittwoch, 5. Februar, betont. „Die Caritas ist der starke soziale Arm der Kirche von Würzburg.“ Dieser Dienst am Nächsten werde von mehr als 17.000 Frauen und Männern beruflich erbracht und von rund 20.000 Ehrenamtlichen in Stadt und Land unterstützt.

Das sei nicht möglich ohne die starke Unterstützung durch die Kirchensteuerzahler. Im Umsatzvolumen aller eigenständigen Rechtsträger der Caritas in Höhe von über 600 Millionen Euro seien 25 Millionen Euro aus Kirchensteuermitteln enthalten. Die Kirchensteuer sei der Hebel, mit dem weitere öffentliche Gelder und Zuschüsse bewegt werden könnten, sagte Bieber. „Wir sind den Menschen dankbar, dass sie mit ihren Steuern, aber auch mit Spenden, ihren Beitrag leisten, damit Kirche und Caritas sich in dieser Weise engagieren können.“

Bieber wies zudem auf das Jubiläumsprogramm zum 100-jährigen Bestehen des Diözesan-Caritasverbands hin. Dieser wurde am 23. März 1920 als Dach- und Spitzenverband gegründet. „Der Einsatz mutiger und engagierter Frauen und Männer geht jedoch viel weiter zurück und orientierte sich zu allen Zeiten am Leitsatz: Not sehen und handeln.“ Kindertageseinrichtungen, Beratungsstellen, Seniorenheime, Sozialstationen, Förderschulen, Behinderteneinrichtungen, Ausbildungsstätten für benachteiligte junge Menschen und vieles mehr seien sichtbares Zeugnis für die Sendung Jesu zum Dienst am Nächsten.

„Caritas hilft anderen, nicht weil diese Christen sind, sondern weil sie selbst christlich ist“, sagte Bieber. Er versicherte, dass die Kirche mit ihrer Caritas auch dort weiterhin helfen werde, wo sich der Staat zurückziehe, beispielsweise bei der Betreuung von Flüchtlingen und Asylbewerbern.

sescho (Caritas)

(0620/0160; E-Mail voraus)

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